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		<title>Anderwiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.anderwelt.net/anderwiki/index.php?title=Jumper</id>
		<title>Jumper</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Hanns: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox_Filme |Bild = &amp;amp;nbsp; |Regisseur = Doug Liman |Land = USA / Kanada |Jahr = 2008 |Genre = Science Fiction / Action |Rezi-Autor = Hanns }}  == Einl...“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox_Filme&lt;br /&gt;
|Bild = &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|Regisseur = [[Doug Liman]]&lt;br /&gt;
|Land = USA / Kanada&lt;br /&gt;
|Jahr = 2008&lt;br /&gt;
|Genre = [[Science Fiction / Action]]&lt;br /&gt;
|Rezi-Autor = Hanns&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was würdest du tun, wenn du die Macht hättest, innerhalb von Sekundenbruchteilen von einem Ort der Welt zum anderen zu reisen? Den Sonnenaufgang auf der Cheops-Pyramide genießen, Mittagessen in Paris und am Nachmittag Wellenreiten an der Pazifikküste? Dazwischen vielleicht ein kleiner Bankraub? Das Leben könnte so schön sein, wenn nicht jemand versuchen würde, dich umzubringen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David Rice ist der Prototyp des amerikanischen „Troubled Teenager“ – von der Mutter mit fünf Jahren verlassen, der Vater ein Nichtsnutz, in der Schule ein Außenseiter, auf dem der unvermeidliche Grobian herumhackt. Doch als er auf einem zugefrorenen See einbricht und zu ertrinken droht, findet er sich plötzlich zwischen den Bücherregalen der örtlichen Bibliothek wieder. Verwirrt geht er nach Hause, wo sich der Vorfall wiederholt. David wird klar, dass er mit der Fähigkeit gesegnet ist, seinen Körper zu teleportieren. Er entschließt sich, diese Gabe zu nutzen, um seinem trostlosen Leben zu entfliehen. Er lässt seinen Vater und das Mädchen Millie, in das er verliebt ist, zurück, und geht nach New York, um etwas aus seinem Leben zu machen. Was läge da näher, als seine fantastische Fähigkeit zu benutzen, um in den Tresorraum einer großen Bank zu springen? Innerhalb einer Nacht hat David die dicke Kohle gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Einige Jahre später führt David (inzwischen erwachsen und gespielt von jedermanns Lieblings-Minimalausdrucksschauspieler Hayden Christensen, bekannt als Anakin Skywalker aus &amp;quot;Star Wars Episode II und III&amp;quot;) ein luxuriöses und äußerst angenehmes Leben. Seine geklaute Patte hat ihm ein schickes Penthouseapartment, modische Klamotten und jede Menge Unterhaltungselektronik finanziert. Außerdem hat er seine Fähigkeit inzwischen soweit trainiert, dass er sie ständig in Alltagssituationen einsetzen kann. Warum er bei soviel Bequemlichkeit – z.B. springt er auf dem Sofa dreißig Zentimeter zur Seite, um an seine Fernbedienung zu kommen – noch nicht zu einem fetten Klops geworden ist, ist mir allerdings ein Rätsel. Darüber hinaus hüpft er natürlich fröhlich durch die Weltgeschichte in einer Art Dauerextremurlaub – warum er bei diesem Lebenswandel noch keine Sinnkrise bekommen hat, bleibt ein weiteres Mysterium. Oder auch, warum es niemandem auffällt, wenn er mitten in einem belebten Londoner Pub plötzlich an einer Stelle verschwindet und an einer anderen wieder erscheint. Doch wollen wir uns nicht mit unwichtigen Details langweilen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Wie man vielleicht schon vermutet hat, ist das alles viel zu schön, um wahr zu sein. Jedenfalls, um dauerhaft so zu bleiben. Eines Abends findet David einen mysteriösen schwarzen Herrn in seinem Apartment vor, der mit seinen weiß gefärbten Haaren ein wenig comichaft wirkt (einfach cooler als wir übrigen Schergen: Samuel L. Jackson). Dieser stellt sich als Roland vor, traktiert David zunächst mit seinem Wissen über Davids Kräfte und vergangene Taten, und schließlich mit einem Elektroschocker. Offenbar hat Roland schon mehrere so genannte „Jumper“ getroffen, und weiß, dass Stromschläge die Ausübung ihrer Fähigkeiten unterbinden. Nach einem ansehnlichen Kampf, in dessen Verlauf sich Roland als skrupellos und professionell entpuppt, gelingt David mit knapper Not die Flucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Damit der Film nicht an dieser Stelle endet, indem sich David in einem abgelegenen andalusischen Bergdorf versteckt und nie wieder aufgefunden werden kann, ist dem Drehbuchautor ein gewitzter Dreh eingefallen, der lediglich dem Protagonisten sämtlichen gesunden Menschenverstand abspricht. Im Klartext: Nachdem sein Verfolger nun weiß, wer er ist, und Zugriff auf Davids Wohnung voller Erinnerungsstücke an seine Vergangenheit hat, hat David nichts Eiligeres zu tun, als in seine Heimatstadt zurückzukehren und wieder Kontakt mit seiner Jugendliebe aufzunehmen. Diese ist natürlich inzwischen zu einer Schönheit von modelähnlichen Ausmaßen herangewachsen (süß: Rachel Bilson). Nicht im Mindesten verstimmt darüber, dass David sie damals im Glauben zurückließ, er sei tot, und sich jahrelang nicht mehr bei ihr gemeldet hat, fliegt sie kurzerhand mit ihm nach Rom. Zuvor gelingt es David allerdings noch sicherzustellen, dass ihm sein Verfolger auch tatsächlich auf die Schliche kommt, indem er seinen alten Schulwidersacher nach einer Prügelei in eben dem Banktresor zurücklässt, den er vor Jahren ausgeraubt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	In Rom angekommen wird David mit weiteren Schergen konfrontiert, die ihm mit Elektroschockwaffen auf den Leib rücken, sowie mit einem weiteren Jumper. Dieser Jumper, Griffin (Jamie Bell aus &amp;quot;Billy Elliott&amp;quot;), klärt ihn darüber auf, dass es viele Jumper gibt, die allerdings schon seit dem Mittelalter von der mysteriösen Gruppe, zu der Roland gehört, und die sich „Paladine“ nennen, verfolgt und getötet werden. Der Grund dafür bleibt im Dunkeln, bis auf Rolands kryptische Aussage, dass nur Gott persönlich die Macht haben sollte, an allen Orten gleichzeitig zu sein. Trotz einer lautstarken Auseinandersetzung im Kolosseum bleibt Millie ahnungslos, was allerdings eine hervorragende Basis bildet für den gängigen Superheldenkonflikt „ich muss der Frau, die ich liebe, weh tun, indem ich sie belüge, denn ich muss meine Kräfte vor ihr geheim halten (auch wenn ich ihr mehr vertraue als allen anderen Menschen auf der Welt)“!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Also wäre für den Konflikt zwischen Protagonist und „Romantic Interest“ gesorgt. Beide kehren unabhängig voneinander in ihr Heimatkaff zurück, wo sich der böse Roland natürlich alsbald anschickt, die Geliebte des Teleporters als Geisel und Druckmittel zu benutzen. David und Griffin, der bereits viel über die Paladine herausgefunden hat, betreiben noch eine Weile Eiertanz, bis sie sich gegen Roland verbünden. Roland bringt noch schnell Davids Vater um die Ecke, dann kommt es endlich zum furiosen Showdown, der durch spaßige Gimmicks aufgepeppt wird. So haben die Paladine eine Technologie entwickelt, um den Jumpern durch ihre „Jumpscars“ zu folgen, und Griffin beherrscht die Fähigkeit, auch größere, sich bewegende Objekte mit sich zu teleportieren – vom Sportwagen bis zum Doppeldeckerbus!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Es wird niemanden schockieren, wenn ich den Ausgang des Films verrate: Die Bösen werden besiegt (freilich nicht ohne genug Spielraum für einen zweiten Teil zu lassen – geplant für 2011), der Held bekommt das Mädchen, und das Geheimnis seiner Mutter, die ihn als Kind sitzen ließ, wird auf versöhnliche Weise gelüftet. Wenn einem da nicht das Herz aufgeht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterm Strich bleibt „Jumper“ reinstes Hollywood-Popcornkino. In schönen Bildern von Regisseur Doug Liman (&amp;quot;Die Bourne Identität&amp;quot;, &amp;quot;Mr. &amp;amp; Mrs. Smith&amp;quot;) inszeniert, mit tollen Special Effects, cooler Musik und spannenden Action-Szenen unterhält der Film den nicht allzu kritischen Zuschauer hervorragend. Schöne junge Menschen, eine Liebesgeschichte, der Kampf Gut gegen Böse – was will man mehr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Nun, ein Quäntchen Logik wäre nett gewesen. Vor allem die Handlungen von David Rice entbehren dieser völlig. Die Story strotzt darüber hinaus vor Klischees und Stereotypen. Vielleicht hätte es ja auch geholfen, den einen oder anderen Aspekt etwas mehr zu vertiefen – weder wird erklärt, wie die Fähigkeiten der Jumper funktionieren, noch, woher sie kommen (Mutation?), oder, warum es die Jumper trotz massiver Bedrohung durch die Paladine seit dem Mittelalter (!) nicht geschafft haben, sich zum gegenseitigen Schutz gegen diese zu organisieren. Unbefriedigend bleibt auch die mangelnde Erklärung der Beweggründe der Widersacher – ohne erkennbare Motivation gelingt es eben auch einem ordentlichen Schauspieler wie Samuel L. Jackson nicht, seine Rolle über den Level eines Standard-Bösewichts zu erheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Jamie Bell liefert die beste Leistung ab als Griffin, ein junger Mann mit starkem britischem Dialekt. Allerdings krankt auch seine Rolle an Klischees – er ist der typische Einzelgänger und wütende Rebell, dessen beharrliche Weigerung, mit Hayden Christensens Figur zusammenzuarbeiten, allzu sehr nach einem Plot Device riecht, um etwas zusätzliche Dramatik und Konflikt zu erzeugen. Wie bei allen anderen Charakteren ist auch bei seiner Figur keine wirkliche Entwicklung auszumachen – irgendwann lässt er sich eben breitschlagen und gibt nach. Die Chance, dass kaputte Verhältnis zwischen David Rice und seinem Vater zu nutzen, um durch Charakterentwicklung ein paar Pluspunkte zu sammeln, verspielt der Film leider völlig. Und lässt damit auch das Potential eines guten Schauspielers ungenutzt. Wer Michael Rooker, der Davids Vater spielt, in der Titelrolle von „Henry – Portrait Of A Serial Killer“ gesehen hat, wird verstehen, was ich meine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Wer also Lust hat auf den Intellekt schonende Unterhaltung mit guten Schauwerten, möge „Jumper“ ruhig mal antesten. Es muss ja auch nicht IMMER Autorenkino sein. Wer sich allerdings über Anhäufungen von Versatzstücken aus einschlägigen SF-Actionfilmen und Charaktere, die sich mit einer rührenden Naivität immer genau für die dümmste Handlungsweise entscheiden, ärgert, kann seine Nerven getrost schonen und ins nächste Programmkino gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“I’m only an elected official here. I can’t make decisions by myself.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euer Movie-Hanns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hanns</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.anderwelt.net/anderwiki/index.php?title=Inside</id>
		<title>Inside</title>
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				<updated>2011-08-06T09:04:27Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hanns: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox_Filme |Bild = &amp;amp;nbsp; |Regisseur = Alexandre Bustillo / Julien Maury |Land = Frankreich |Jahr = 2007 |Genre = Horror / Thriller |Rezi-Autor = Han...“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox_Filme&lt;br /&gt;
|Bild = &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|Regisseur = [[Alexandre Bustillo / Julien Maury]]&lt;br /&gt;
|Land = Frankreich&lt;br /&gt;
|Jahr = 2007&lt;br /&gt;
|Genre = [[Horror / Thriller]]&lt;br /&gt;
|Rezi-Autor = Hanns&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Autounfall – aus der Sicht eines Kindes im Mutterleib. Zwei zerstörte Wagen auf einer Straßenkreuzung im kalten Nieselregen. Blutüberströmte Insassen hinter einer zerborstenen Windschutzscheibe. So beginnt „À l’intérieur“ – „Inside“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Vier Jahre später. Die junge Fotoreporterin Sarah, die damals ihr ungeborenes Kind und ihren Mann verlor, ist wieder schwanger und steht kurz vor der Entbindung. Am nächsten Tag soll sie ins Krankenhaus, damit die längst überfälligen Wehen eingeleitet werden. Sarah wirkt niedergeschlagen und unausgeglichen. Wir lernen ihre Mutter kennen, zu der sie ein schwieriges Verhältnis hat, und Jean-Pierre, den Vater des Kindes. Er ist etwa doppelt so alt wie Sarah und ihr Chef. Wenn auch nicht völlig lieblos, so scheint er doch mehr damit beschäftigt zu sein, dass er keinen geeigneten Reporter hat, um über die aktuellen Jugendkrawalle zu berichten, als mit der Schwangerschaft seiner Freundin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Sarah schlägt die Hilfe ihrer Angehörigen aus und will die letzte Nacht vor der Entbindung alleine in ihrem Haus in einer abgelegenen Vorortgegend verbringen. Als sie in ihrer Dunkelkammer Fotos aus ihrer Vergangenheit betrachtet, wird deutlich, dass in der Fassade der taffen jungen Frau ein tiefer Riss klafft: Noch immer trauert sie um Matthieu, der bei dem Unfall vor vier Jahren ums Leben kam. Irgendwann klopft es an der Tür und eine Frau bittet Sarah, sie einzulassen, da sie wegen einer Panne telefonieren müsse. Doch die Schwangere bleibt misstrauisch und versucht, die Fremde abzuwimmeln. Als sie vorschützt, ihren schlafenden Mann nicht aufwecken zu wollen, sagt die Frau: „Aber Sarah, dein Mann ist doch tot!“ Die Worte treffen Sarah wie ein Schlag. Die Unbekannte wird nun rabiat, versucht Sarah noch mehr in Angst zu versetzen und schlägt mit bloßer Faust fast die Glastür zur Veranda ein. Als Sarah die Polizei ruft, ist die mysteriöse Frau verschwunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Die Beamten kommen, überprüfen Haus und Umgebung, finden nichts. Sie versprechen Sarah, später noch mal eine Streife vorbeizuschicken, und gehen wieder. Erschöpft von den Ereignissen fällt die junge Frau in einen unruhigen Schlaf. Dann steht plötzlich die Frau an ihrem Bett und beobachtet die Schlafende. Sie geht ins Bad, durchsucht die Schubladen, klaubt einige Utensilien zusammen und kehrt zum Bett zurück. Sie streicht über den Bauch der Schwangeren, streift das Nachthemd zurück. Sie nimmt eine große Schere und fährt damit sacht den nackten Bauch entlang. Dann steckt sie die Spitze der Schere vorsichtig in den Bauchnabel…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Was nun folgt, ist eine Achterbahnfahrt durch eine Hölle aus Angst, Schmerz und Blut. Auch wenn Sarah ihr Leben an diesem Punkt (noch?) nicht aushaucht – es bleibt kein Zweifel daran, dass das, was die Unbekannte will, IN Sarah ist. Und dass sie ALLES tun würde, um es zu bekommen. Dabei geht sie mit äußerster Brutalität vor und ist weder gewillt, Hindernisse zu akzeptieren, noch Zeugen zu hinterlassen. Um an dieser Stelle kein Missverständnis aufkommen zu lassen: Es handelt sich hierbei nicht um einen Folterfilm wie „Hostel“ oder gar „Guinea Pig“. Vielmehr entspinnt sich ein gnadenloser und unerträglich spannender Kampf zwischen zwei ungleichen Gegnern – einer rasenden Psychopathin und einer starken, aber verstörten und durch ihre Schwangerschaft gehandicapten Frau. Es wird belagert und belauert, Fluchtversuche werden unternommen, es kommt zu Verhandlungen und äußerster Gewalt. Das blutige Kammerspiel wird aufgelockert durch andere unglückliche Personen, die in die Geschehnisse verwickelt werden und allesamt ein grausiges Ende finden. Die Handlung ist extrem dynamisch und hervorragend choreographiert. Stakkatoartig werden die Nerven des Zuschauers mit Schocks bombardiert, unterbrochen von Momenten der Ruhe, die den „Actionszenen“ aber in nichts nachstehen, was Verstörung und atmosphärische Dichte angeht. „Inside“ packt den Zuschauer mit eisernen Klauen und reißt in hinein in einen Strudel des Terrors, bis keine Distanz mehr möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Dies erreicht der Film nicht nur durch seine mörderische Spannung, sondern auch dadurch, dass er konsequent die Attitüden von Slasher- oder Splattermovies vermeidet. Was wir da zu sehen bekommen, ist nicht überdreht oder witzig – es ist härteste, bitterste, nachvollziehbarste Realität. Zu alltäglich ist die Umgebung, zu überzeugend die Figuren, zu nah ist man an ihnen dran, als dass man ein wohliges Gefühl von „Das ist ja alles gar nicht real“ entwickeln könnte. Die Gewalt ist extrem, doch nachvollziehbar – deshalb tut sie dem Zuschauer weh. Im Verlauf des Films steigert sich diese Darstellungsweise immer mehr, bis sie mit einer Neudefinition der Redewendung „Die Schere im Kopf“ schon gefährlich nah an die Grenze zum nicht mehr Ernstzunehmenden gerät. Und genau dann, wenn man glaubt, dass keine Steigerung mehr möglich sei, stößt einen der Film auch noch über diese Grenze und lässt den Zuschauer fassungslos in einen tiefen Abgrund stürzen. Wie schon bei seinem thematischen und atmosphärischen Vorgänger „High Tension“ geschieht dies konsequenterweise erst ganz am Schluss, indem das gesamte Konzept ins Gegenteil umkippt. Mit brachialer Gewalt verwandeln sich die Protagonisten plötzlich in etwas, das den irrealsten Horrorschockern entlehnt zu sein scheint. Und vielleicht tun die Regisseure von „Inside“ dies sogar im besten Interesse des Zuschauers, nämlich um die Distanzlosigkeit aufzubrechen, damit man das Ende überhaupt ertragen kann…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Unterm Strich ist „Inside“ ein brillanter Film. Als auf Spannung und schnelle Handlung basierender Thriller ist die Story nicht hoch komplex, jedoch gut durchdacht und nicht ohne überraschende Wendungen. Die Dramaturgie der Action ist hervorragend. Auch visuell bleibt nichts zu wünschen übrig. Bilder von kalter, klarer Trostlosigkeit und bedrohlicher Düsterkeit schaffen eine dichte Atmosphäre. Die Figuren sind überzeugend und gut gespielt. Vor allem Alysson Paradis’ (Sarah) und Béatrice Dalles („die Frau“) Spiel ist eine lupenreine Tour de Force. Alysson Paradis porträtiert die junge werdende Mutter mit all ihrer Trauer, ihrer Verwirrung, ihrer Verstörung und ihrem Schmerz so glaubhaft, dass man gar nicht anders kann, als sich in sie hineinzuversetzen. Béatrice Dalle (&amp;quot;Betty Blue&amp;quot;, &amp;quot;Night On Earth&amp;quot;) verleiht der wortkargen Psychopathin geradezu dämonische Qualitäten. Emotionslos während ihrer abscheulichsten Taten, beginnt sie manchmal vor Frustration zu toben. In ihrem Spiel drückt sich greifbar eine tödliche Balance zwischen kontrollierter Wut, Gequältheit und geistiger Verwirrung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Das alles ist umso erstaunlicher, da es sich bei den beiden Regisseuren Alexandre Bustillo (der auch das Drehbuch schrieb) und Julien Maury um Neulinge handelt, die ihren ersten Spielfilm präsentieren. Bei aller Begeisterung kann ich diesen Film eigentlich niemandem mit gutem Gewissen empfehlen, denn – darüber sollte man sich im Klaren sein – er ist extrem brutal, verstörend und krank. Wer sich dem jedoch gewachsen fühlt, und es für eine gute Idee hält, sich 77 Minuten lang (die Originalfassung ist 6 Minuten länger) einem nervenzerbröselnden Schrecken auszusetzen, der auch nach dem Ende des Film noch nachwirkt, dem verspreche ich eine außergewöhnliche Erfahrung. Vielleicht ist es ja eine Erfahrung ähnlich dem, was die alten Griechen Katharsis nannten, weshalb sich Freaks wie ich freiwillig so etwas aussetzen, und nach Bildern dürsten, die trotz ihrer Abgestumpftheit noch vermögen, sie zu schockieren… Für mich kam „Inside“ jedenfalls einer Art Offenbarung gleich – etwas, was ich, wie ich glaube, seit „High Tension“ nicht mehr erlebt habe. Warum diese beiden Filme ausgerechnet aus Frankreich kommen, wissen allerdings nur die Götter. Man sollte den französischen Genre-Film auf jeden Fall im Auge behalten…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In der Navy bringt man uns bei, sich die Hände zu waschen!“ – „Bei den Marines bringen sie uns bei: ‚Piss dir ja nicht auf die Hände!’“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euer Movie-Hanns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hanns</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.anderwelt.net/anderwiki/index.php?title=In_My_Skin</id>
		<title>In My Skin</title>
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				<updated>2011-08-06T08:48:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hanns: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox_Filme |Bild = &amp;amp;nbsp; |Regisseur = Marina de Van |Land = Frankreich |Jahr = 2002 |Genre = Horror / Drama |Rezi-Autor = Hanns }}  == Einleitung ==...“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox_Filme&lt;br /&gt;
|Bild = &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|Regisseur = [[Marina de Van]]&lt;br /&gt;
|Land = Frankreich&lt;br /&gt;
|Jahr = 2002&lt;br /&gt;
|Genre = [[Horror / Drama]]&lt;br /&gt;
|Rezi-Autor = Hanns&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Filme, die unangenehm sind, sogar regelrecht abstoßend, und dennoch fühlt man sich berührt und fasziniert. &amp;quot;In My Skin&amp;quot; ist ein solcher Film.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Esther, eine Karrierefrau auf dem Weg nach oben, hat einen kleinen Unfall, während sie sich auf einer Party den Garten des Gastgebers ansieht, und dabei auf einer Baustelle stürzt. Erst Stunden später bemerkt sie, dass sie sich eine tiefe Schnittwunde am Bein zugezogen hat. Sie wird schließlich im Krankenhaus versorgt, doch die Verletzung lässt ihr keine Ruhe. Die Wunde scheint eine Faszination auf Esther auszuüben. Einem Impuls folgend, öffnet sie den Schnitt wieder, und bringt sich noch weitere Verletzungen bei. Ihr Umfeld reagiert mit Verstörung und Angst darauf, und Esther verbirgt fortan ihre immer stärker werdende Obsession, den eigenen Körper zu verstümmeln. Obwohl ihre Arbeit und die Beziehung zu ihrem Freund Vincent darunter leiden, kommt es zu immer extremeren Exzessen. Esther geht nicht mehr ins Büro, fotografiert ihre Wunden und versucht, die herausgeschnittene Haut zu konservieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&amp;quot;In My Skin&amp;quot; ist kein Film für Menschen, die Eindeutigkeit bevorzugen. Er erklärt die monströse Besessenheit seiner Hauptfigur nicht, sondern spielt vielmehr mit einer Person, die sich in einem psychischen Ausnahmezustand wieder findet. In diesem Sinne funktioniert der Film auch als Parabel auf die Situation von Menschen, deren Leben aus den Fugen gerät, z.B. durch das plötzliche Auftreten einer Depression, Magersucht, Angststörung, etc., indem er zeigt, wie die überforderten Mitmenschen mit Unverständnis, Angst und Aggression darauf reagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Formal sehr versiert, verdeutlicht Regisseurin und Hauptdarstellerin Marina de Van das psychische Erleben Esthers durch interessante Mittel wie optische Verfremdung oder Split-Screen-Technik. Die Musik ist dezent und stimmig, die Darsteller überzeugend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Sehr beeindruckend ist die Szene, in der Esther während eines wichtigen Geschäftsessens von ihrer Obsession überwältigt wird. Zunächst spürt sie ihren linken Arm nicht mehr, dann fantasiert sie ihn  plötzlich abgetrennt neben sich auf dem Tisch liegend. Während sich ihre Kunden über Reisen nach Lissabon und Rom unterhalten, zersticht und zerschneidet sie den Arm schließlich unter dem Tisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Dabei manifestiert sich die Selbstverstümmelung aber nicht als Aggression gegen den eigenen Körper, sondern vielmehr als bizarrer autoerotischer Akt, in dem die Hauptfigur eine völlig neue, wenn auch erschreckende Möglichkeit entdeckt, den eigenen Körper lustvoll zu erfahren, bis hin zum Bestreben, Teile davon zu verzehren. In dieser Hinsicht erinnert der Film an den Bodyhorror des genialen kanadischen Regisseurs David Cronenberg (bekannt vor allem durch &amp;quot;Naked Lunch&amp;quot;, &amp;quot;eXistenZ&amp;quot; und das Remake des Horrorklassikers &amp;quot;Die Fliege&amp;quot;). Cronenberg thematisierte schon häufig die Ästhetik des Hässlichen (bzw. die Relativität dessen, was allgemein als schön angesehen wird). In seiner Adaption des Ballard-Romans &amp;quot;Crash&amp;quot; sind es z.B. Autounfälle und die dadurch hervorgerufenen Wunden, Verstümmelungen und Narben, die als Objekte sexueller Stimulation fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&amp;quot;In My Skin&amp;quot; ist kein Horrorfilm im üblichen Sinne, wenn er auch eine verstörende Dosis Psycho-Horror verbreitet. Er ist auch kein Splatterfilm, da er zwar manchmal in schwer auszuhaltender Form die Selbstverstümmelungen zeigt, aber an anderen Stellen ebenso wirkungsvoll mit Andeutungen arbeitet. Wer etwas zum Wohlfühlen, ein unterhaltsames Suspense- oder spaßiges Splatter-Movie erwartet, wird nicht auf seine Kosten kommen. &amp;quot;In My Skin&amp;quot; ist ein extremer Film, den man nicht ohne weiteres jedem empfehlen kann. Aber Freunden des Bizarren und Abgründigen präsentiert sich ein Kleinod, das wieder einmal beweist, dass die Geheimtipps des Horror- und Thriller-Genres in letzter Zeit eindeutig außerhalb der USA zu finden sind. Denn &amp;quot;In My Skin&amp;quot; ist eine französische Produktion (im Original &amp;quot;Dans ma Peau&amp;quot;), und schafft das, was amerikanischen Filmen auf diesem Sektor nur noch selten gelingt, nämlich Grenzen zu überschreiten und den Zuschauer wirklich zu schockieren. Und das ist es letztendlich, was einen guten Horrorfilm ausmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euer Movie-Hanns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hanns</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.anderwelt.net/anderwiki/index.php?title=Hot_Fuzz</id>
		<title>Hot Fuzz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.anderwelt.net/anderwiki/index.php?title=Hot_Fuzz"/>
				<updated>2011-07-31T12:45:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hanns: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox_Filme |Bild = &amp;amp;nbsp; |Regisseur = Edgar Wright |Land = Großbritannien / Frankreich / USA |Jahr = 2007 |Genre = Komödie / Action / Mystery |Rez...“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox_Filme&lt;br /&gt;
|Bild = &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|Regisseur = [[Edgar Wright]]&lt;br /&gt;
|Land = Großbritannien / Frankreich / USA&lt;br /&gt;
|Jahr = 2007&lt;br /&gt;
|Genre = [[Komödie / Action / Mystery]]&lt;br /&gt;
|Rezi-Autor = Hanns&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnert ihr euch noch an &amp;quot;Shaun of the Dead&amp;quot;? Wer sich damals über den liebenswerten Loser Shaun (Simon Pegg), der im Angesicht der Zombie-Invasion unvermittelt zum Helden avancierte, und seinen knubbeligen kleinen Nichtsnutz-Kumpel Ed (Nick Frost) amüsierte, für den wird &amp;quot;Hot Fuzz&amp;quot; mit Sicherheit ein Fest. Denn die beiden Briten spielen auch diesmal wieder die Hauptrollen in dieser wilden und absurden Parodie auf amerikanische Actionmovies. Und auch diesmal hat Simon Pegg am Drehbuch mitgeschrieben, das durch wunderbaren schwarzen Humor glänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Londoner Polizist Angel (Pegg) ist eine Art Superbulle mit einem glänzenden Abschluss der Polizeischule und viermal so vielen Verhaftungen wie seine Kollegen. Da er aber dadurch die Statistik kaputt macht und seine Kollegen alt aussehen lässt, versetzt ihn sein Vorgesetzter (&amp;quot;Fluch der Karibik&amp;quot;’s Davy Jones Bill Nighy) kurzerhand in ein Bilderbuchdorf, in dem es schon seit Jahren kein Verbrechen mehr gab. Doch kaum ist er angekommen, häufen sich grausame Todesfälle, welche die Einheimischen als Unfälle abtun. Angel ist davon überzeugt, dass ein vermummter Killer sein Unwesen treibt (hier gibt es Anspielungen auf Slasher-Filme à la &amp;quot;Scream&amp;quot;), aber natürlich glaubt ihm niemand, außer seinem neuen Partner, dem trotteligen Sohn des Polizeichefs (Frost), mit dem er sich zusammen an die Ermittlungen macht. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Freundschaft, die auf herrliche Weise die einschlägigen Buddy-Movies parodiert. Letztendlich kommen die beiden bizarren Machenschaften auf die Schliche, und beim ultimativen Shoot-Out auf dem Dorfplatz wird endgültig die „Heile Welt“-Normalität des gutbürgerlichen englischen Landlebens demontiert. Und natürlich spielt auch wie bei Shaun of the Dead der Pub wieder eine zentrale Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Bei den mannigfaltigen parodistischen Elementen geht der Film keineswegs so platt und plakativ vor wie &amp;quot;Scary Movie&amp;quot; und Konsorten, sondern entwickelt echte Charaktere, die gut gezeichnet sind und sich im Verlauf der Handlung verändern, und überzeugt auch durch eine durchdachte Mystery-Geschichte. Fernab von Fäkalwitzen und Zoten verfügt Hot Fuzz nichtsdestotrotz über eine ganze Reihe von Schenkelklopfern. Der Humor des Films speist sich aus Wortwitz, sowie aus absurden Figuren und Situationen (z.B. ein Polizeipräsidium, in dem alle Mitarbeiter ständig Schokoladenkuchen mampfen). Fast zerrissen hätte es mich beinahe bei der Aufführung von „Romeo und Julia“ der dorfeigenen Laienspielgruppe. Nicht nur, dass die beiden Hauptakteure dieselben Kostüme tragen wie Claire Danes und Leonardo DiCaprio im gleichnamigen Film von Baz Luhrmann. Nach dem Tod der beiden Liebenden geht das Licht auf der Bühne aus, eine bedrückende Atmosphäre senkt sich über das Theater. Da gehen die Lichter plötzlich wieder an und die Schauspieler hüpfen grinsend zur Musicalversion von &amp;quot;Lovefool&amp;quot; der Cardigans über die Bühne! &amp;quot;Love me, love me, say that you love me…&amp;quot; Aber auch sparsam eingestreute Splattereffekte tragen zur Komik des Films bei – die möglichen Folgen eines vom Dach der Kirche herabstürzenden Steinbrockens können sehr überraschend sein. Sensible Zeitgenossen seien allerdings gewarnt: Auch wenn der Fokus bei &amp;quot;Hot Fuzz&amp;quot; eindeutig nicht auf Blut &amp;amp; Gemetzel liegt, ein oder zwei Szenen sind doch ganz schön heftig!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Im Gegensatz zu einschlägigen Parodie-Filmchen geht es &amp;quot;Hot Fuzz&amp;quot; nicht darum, gezielt Klischees aus bekannten Filmen abzufeiern und durch den Kakao zu ziehen, sondern sehr geschickt Situationen zu kreieren, die subtil in Einstellungen und Bildern münden, die der aufmerksame Beobachter aus Filmen wie &amp;quot;Desperado&amp;quot;, &amp;quot;From Dusk Till Dawn&amp;quot;, &amp;quot;Matrix&amp;quot; 1+3, &amp;quot;Bad Boys 2&amp;quot; usw. wieder erkennt. Der Witz dabei ist, dass dies dem Zuschauer nicht auf dem Silbertablett serviert wird, sondern eher versteckt – umso größer die Freude, wenn man eine Anspielung entdeckt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Auch technisch ist Hot Fuzz hervorragend umgesetzt. Die Kamera erzeugt wunderschöne Bilder und der stellenweise fast schon experimentellen Schnitttechnik entspringen einige wirklich beeindruckende Szenen. So z.B. die Reise Angels von London zu seiner neuen Wirkungsstätte, die durch einen schnellen Zusammenschnitt unzähliger Einzeleinstellungen verschiedener Stationen und Impressionen der Reise dargestellt wird. Zusammen mit der passenden Musik und geschicktem Spiel mit Farbe, Licht und Schatten wird hier eine sehr dichte Atmosphäre geschaffen (eine ähnliche, aber weniger ausführliche Szene findet sich in &amp;quot;Snatch&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Eine krasse Fehlentscheidung liegt dabei im Untertitel des Films, den der deutsche Verleih wohl für notwendig hielt: &amp;quot;Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis&amp;quot;! Offensichtlich ein Versuch, das &amp;quot;Scary Movie&amp;quot;-erprobte Teeniepublikum in diesen Film zu locken – sicherlich werden die Teenies dem Film etwas abgewinnen können, aber die erwartete Dumpf-Komik werden sie leider nicht finden. Noch bedauerlicher ist, dass ein solcher Titel geeignet ist, das eigentliche Zielpublikum abzuschrecken, nämlich intelligente junge Erwachsene, die absurden britischen Humor zu schätzen wissen und durch cineastisches Wissen in der Lage sind, die Anspielungen zu verstehen. Also lasst euch nicht vom äußeren Schein täuschen, und verpasst bloß nicht diesen ungeheuer spaßigen Film!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bereit, wenn Sie es sind, Sergeant Pembry.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euer Movie-Hanns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hanns</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.anderwelt.net/anderwiki/index.php?title=Die_Entf%C3%BChrung_der_U-Bahn_Pelham_123</id>
		<title>Die Entführung der U-Bahn Pelham 123</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Hanns: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox_Filme |Bild = &amp;amp;nbsp; |Regisseur = Tony Scott |Land = USA / Großbritannien |Jahr = 2009 |Genre = Action / Thriller |Rezi-Autor = Hanns }}  == In...“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox_Filme&lt;br /&gt;
|Bild = &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|Regisseur = [[Tony Scott]]&lt;br /&gt;
|Land = USA / Großbritannien&lt;br /&gt;
|Jahr = 2009&lt;br /&gt;
|Genre = [[Action / Thriller]]&lt;br /&gt;
|Rezi-Autor = Hanns&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tony Scott („Déjà Vu“, „Der Staatsfeind Nr. 1“, „Last Boy Scout“, „Top Gun“, usw.) war schon immer ein Garant für spannende, wenn auch nicht allzu tiefgründige Actionfilme, und auch mit diesem Remake eines Klassikers von 1974 bewegt er sich in gewohntem Terrain. Inmitten des Verkehrsalptraums von New York entführt eine Gruppe brutaler Krimineller eine U-Bahn und nimmt die Fahrgäste als Geiseln, um eine immense Lösegeldsumme zu erpressen. Der vor kurzem aufgrund von Korruptionsverdacht in Ungnade gefallene Fahrdienstleiter Walter Garber erhält die zweifelhafte Ehre, als Mittler zwischen den Geiselnehmern und der Polizei fungieren zu müssen. Ryder, der durchgeknallte Anführer der Verbrecher, will nur mit ihm sprechen und verlangt schließlich auch, dass Garber das Lösegeld persönlich in den belagerten U-Bahnschacht bringt. Was Garber letztlich die Gelegenheit bringt, zum Held zu werden und sich zu rehabilitieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Der Film ist handwerklich und atmosphäremäßig solide gemacht. Die Spannung speist sich aus den für diesen Zusammenhang üblichen Quellen – Bedrohung durch die Geiselnehmer, auslaufende Ultimaten, Verfolgungsjagden, führerlos dahinrasende U-Bahnen voller unschuldiger Geiseln, usw. Ist nicht neu, funktioniert aber. Zum Glück bietet der Film aber noch ein bisschen mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Die Figur des Walter Garber ist gut ausgearbeitet und wird von Denzel Washington glaubhaft verkörpert. Der Konflikt Garbers wegen der gegen ihn bestehenden Korruptionsvorwürfe gibt dem Charakter Tiefe, und dient darüber hinaus als Anlass für Ryder, während der Verhandlungen das Gespräch immer wieder auf die persönliche Ebene zu bringen. Hier fühlt man sich jedoch stark an „Das Schweigen der Lämmer“ erinnert – es ist nicht ganz ersichtlich, warum der Geiselnehmer ein Interesse daran hat, mit seinem Gegenüber Psychospielchen zu spielen, aber es trägt zur Spannung und zur Entwicklung der Figuren bei. („Sie wollen doch nicht einen psychopathischen John Travolta in ihrem Kopf haben…“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Besagter John Travolta, der den Ryder gibt, ist interessant, wenn auch etwas zu durchgeknallt. Seine ständige manische Fröhlichkeit, die Wutausbrüche und die ausgeprägte Fäkalsprache wirken dann doch etwas aufgesetzt. Zumindest hat auch dieser Charakter ein persönliches Motiv für seine Taten, was ihn interessanter macht als „ich bin böse und will viel Geld erpressen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Auch die, zwar nicht sehr tragende, aber dafür umso sympathischere Rolle des Bürgermeisters bekommt Substanz durch einen persönlichen Konflikt – er versucht gerade mit den Folgen eines Skandals um sein Privatleben klarzukommen. James Gandolfini („Die Sopranos“, „The Man Who Wasn’t There“, „8mm“) spielt die Rolle gewohnt souverän.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Leider kommt die Rolle von John Turturro, Mitglied des Standard-Ensembles der famosen Coen-Brüder, etwas zu kurz. Als Polizist Camonetti, mit dem Ryder nicht direkt verhandeln will, wird er degradiert zum Stichwortgeber für Garber und zur Zielscheibe für Ryders Beschimpfungen („der Schmierlappen“). Dabei kann der Mann doch so viel mehr – man überzeuge sich bei Filmen wie „Barton Fink“, „The Big Lebowski“, „O Brother, Where Art Thou?“ oder „Das geheime Fenster“.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Alles in allem ist „Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3“ gute Unterhaltung für Zuschauer, die Action und Spannung mögen – oberhalb des Durchschnitts, aber weit entfernt von einem echten Highlight. Also, macht entweder schon mal das Popcorn klar, oder seht euch nach einem anderen Film um – z.B. einen von denen, die ich bei John Turturro erwähnt habe…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Vergiss nicht, Philip zu töten!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euer Movie-Hanns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hanns</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.anderwelt.net/anderwiki/index.php?title=Diary_Of_The_Dead</id>
		<title>Diary Of The Dead</title>
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				<updated>2011-07-31T12:17:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hanns: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox_Filme |Bild = &amp;amp;nbsp; |Regisseur = George A. Romero |Land = USA |Jahr = 2007 |Genre = Horror |Rezi-Autor = Hanns }}  == Einleitung ==  George A. ...“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox_Filme&lt;br /&gt;
|Bild = &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|Regisseur = [[George A. Romero]]&lt;br /&gt;
|Land = USA&lt;br /&gt;
|Jahr = 2007&lt;br /&gt;
|Genre = [[Horror]]&lt;br /&gt;
|Rezi-Autor = Hanns&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
George A. Romero, Kultregisseur und Erfinder des Konzepts „Zombie“, wie es inzwischen fester Bestandteil der Popkultur geworden ist, legt mit diesem Film sein fünftes Einzelwerk in einer vier Jahrzehnte umspannenden Untoten-Reihe vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Die Geschichte ist, wie es sich für ein Setting gehört, in dem eine Gruppe Menschen ums Überleben kämpft, relativ gradlinig und sehr handlungsorientiert – allerdings viel doppelbödiger, als es oberflächlich betrachtet den Anschein hat. Der Film beginnt am Schauplatz einer Familientragödie, als sich ein Nachrichtenteam anschickt zu filmen, wie drei Leichen aus einem Haus transportiert werden. Doch dann bewegen sich die Toten plötzlich auf ihren Bahren, erheben sich und fallen die perplexen Umstehenden an. Die zerfleischte Reporterin stirbt in den Armen ihres Kollegen, bevor die Aufnahme abreißt. Doch diese Bilder finden ihren Weg ins Internet…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Dann lernen wir die Protagonisten des Films kennen: Eine Gruppe von Filmstudenten, die nachts in einer Waldgegend einen altmodischen Mumien-Horrorfilm dreht. Der junge Regisseur, Jason Creed, ist die meiste Zeit über nicht zu sehen. Er filmt unablässig mit seiner Handkamera, und so erlebt der Zuschauer die Handlung aus dessen Perspektive. Dabei ist es dem Filmgenuss durchaus zuträglich, dass Romero darauf verzichtet, eine ständig verwackelte Kameraführung à la „Blair Witch Project“ oder „Cloverfield“ zu verwenden. Der Exot in der Gruppe ist Andrew Maxwell, ein Professor im Ruhestand, seines Zeichens leidenschaftlicher Zyniker und Alkoholiker (er hat vermutlich das Drehbuch des Films geschrieben oder fungiert als Geldgeber). Als sich im Radio die Meldungen von Toten, die wieder aufstehen und die Lebenden attackieren, häufen, beginnt zunächst eine hitzige Diskussion darüber, ob dies nur eine Ente sei. Vor allem der skeptische Tony vertritt ein prinzipielles Misstrauen den Medien gegenüber. Schließlich bricht man den Dreh ab. Während sich der reiche Ridley mit der blonden Franny in sein Landhaus verzieht, begleitet der Rest der Gruppe Jason zum Wohnheim, um seine Freundin Deb abzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Im Wohnmobil ihrer Kommilitonin Mary machen sich die Studenten auf zum Haus von Debs Eltern. Unterwegs erklärt Jason, dass er mit seiner Kamera die derzeitigen Geschehnisse dokumentieren will. Das Fernsehen verbreitet unterdessen bereits fleißig Desinformation und versucht, die Krise als Serie von Terroranschlägen erscheinen zu lassen. Als die Gruppe unterwegs von Zombies angegriffen wird, ist Fahrerin Mary gezwungen, einige von ihnen zu überfahren. Da sie noch immer nicht glauben kann, dass dies wandelnde Tote sind, stürzt die christliche Studentin in eine Gewissenskrise und begeht einen Selbstmordversuch. Schwer verletzt bringen die anderen sie in ein Krankenhaus, das jedoch völlig verlassen zu sein scheint. Bis die ersten blutverschmierten Toten auf sie zuwanken… Von nun an müssen die jungen Leute töten, um zu überleben. Es gelingt ihnen mühelos, was sie verstört und verwundert zurücklässt. Und nach dem vierten oder fünften Zombie kann selbst Tony nicht mehr umhin, der Realität ins Auge zu blicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Nach Mary verlieren sie noch ein weiteres Gruppenmitglied, Gordo, bevor sie das Krankenhaus verlassen können. Zurück im Wohnmobil beginnt Jason damit, sein Filmmaterial ins Internet hoch zu laden. Als die Studenten die Nachrichten im Netz sehen, wird ihnen endlich bewusst, welche Ausmaße die Geschehnisse angenommen haben. Chaos breitet sich aus, Plünderungen sind überall an der Tagesordnung, die Gewalt unter den Lebenden eskaliert. Und die Zahl der Toten (und somit Untoten) steigt rapide. Die Zivilisation ist im Begriff zusammenzubrechen. Die Studenten beginnen, pragmatisch zu denken. Beim Versuch, sich Benzin zu verschaffen, werden sie von einer schwarzen Gang aufgegriffen. Diese hat sich eine Art Festung in einem alten Lagerhaus geschaffen, mit großen Vorräten an Nahrung, Waffen und Treibstoff. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Während sie sich im Unterschlupf der Gang aufhalten, sehen sie im Fernsehen, dass das Filmmaterial aus der Anfangsszene des Films umgeschnitten wurde, um die wahren Vorkommnisse zu verschleiern. Jason und ein weiterer Student, Eliot, nutzen die Gelegenheit, um Jasons Filmmaterial zu editieren. Dies führt zum Konflikt mit Deb, die ihrem Freund vorwirft, mit seinem Film Berühmtheit erlangen zu wollen, während sie sich in einer lebensgefährlichen Situation befinden. Jason fühlt sich jedoch verpflichtet, die Wahrheit zu dokumentieren, und hofft, mit seinem Film zum Überleben anderer Menschen beizutragen. Bevor sie wieder aufbrechen, beweist Deb großes Selbstbewusstsein, als es ihr gelingt, vom Anführer der Gang Vorräte und Waffen für ihre Gruppe zu erzwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Schließlich erreicht man das Haus von Debs Eltern, doch für die Familie gibt es keine Rettung mehr. Also beschließen die Studenten, sich in Ridleys Anwesen zu verschanzen. Auf dem Weg dorthin begegnen sie Soldaten der Nationalgarde. Doch die Hoffnung auf Rettung wird ad absurdum geführt, als die Soldaten sie bis auf ihre Waffen ausplündern und dann wieder ihres Weges ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Zu guter Letzt erreichen sie den sicheren Hafen des Anwesens von Ridleys Familie. Dieser ist erstaunlich gut aufgelegt und spielt den perfekten Gastgeber, bis Deb insistiert, Franny zu treffen. Nun erzählt Ridley, der offenbar den Verstand verloren hat, dass alle tot sind – seine Familie, die Angestellten, Franny. Die (inzwischen wieder erwachten) Leichen hat er in den Swimmingpool geworfen, aus dem sie sich bemühen zu entkommen. Ridley stirbt an einem Biss, den ihm ein Untoter zugefügt hat, und verfolgt als Zombie – noch immer im Mumienkostüm, das er zum Filmdreh getragen hat – seine ehemaligen Freunde. Sie können ihm entkommen, doch Tracy, wütend darüber, dass Jason ihr nicht gegen den Untoten geholfen hat, setzt sich mit dem Wohnmobil ab. Eliot fällt inzwischen Zombie-Ridley zum Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Der klägliche Rest der Gruppe will sich nun in den Panic Room des Hauses zurückziehen. Doch Jason besteht darauf, draußen zu bleiben und weiter zu dokumentieren. Nachdem ihn Ridley schwer verwundet hat, bittet Jason seine Freundin Deb, ihn zu filmen, während er stirbt. Deb entschließt sich darauf hin, Jasons Film zu Ende zu bringen. Während das Anwesen von Zombies überrannt wird, ziehen sich die letzten Überlebenden in den Panikraum zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Der Film endet mit einem der Kommentare von Deb, die übrigens den ganzen Film durchzogen haben. Sie stellt Jasons Anliegen, mit seinem Film der Wahrheit Genüge zu tun, und Menschenleben zu retten, dem letzten Video gegenüber, das Jason vor seinem Tod aus dem Internet herunter geladen hatte. Es zeigt ein paar Hillbillies, die sich an die Katastrophe angepasst haben, indem sie Zombies für Schießübungen benutzen. Auf besonders grausame Weise tun sie dies mit einem weiblichen Zombie. An ihren Haaren festgebunden baumelt die Frau am Ast eines Baumes, als einer der Männer ihr mit einem großkalibrigen Gewehr den unteren Teil des Kopfes wegschießt. Der abgetrennte Körper fällt zu Boden, während sich die Augen in dem halben Kopf weiter hin und her bewegen. Deb schließt mit den Worten: „Sind wir es wirklich wert, gerettet zu werden? Sag du es mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dieser drastischen Schlussszene knüpft Romero an das durchgängige Thema seines Zombie-Zyklus an: Die Grausamkeit des Menschen, welche die auf reinem Instinkt basierende Gewalt der wandelnden Toten bei weitem übersteigt. Die geistlosen Zombies töten, wie Tiere, letztlich nur, um sich zu ernähren. Die Menschen jedoch begehen ihre Grausamkeiten mit Absicht, z. T. sogar aus Spaß, und obwohl sie in der Lage sind, diese zu reflektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Was ist nun aber neu an „Diary Of The Dead“? Zu dieser Frage möchte ich einen kurzen Abriss der ersten vier Filme voranstellen. Allen Werken der „Of The Dead“-Reihe liegt ein Subtext intensiver Gesellschaftskritik zugrunde. Wie oben bereits angedeutet, untersucht Romero in seinen Filmen die Natur der menschlichen Grausamkeit. Sein Erstling, „Night Of The Living Dead“ (1968), ist eine Metapher für eine Gesellschaft, die sich selbst zerfleischt. Der Film berührt die Themen Rassismus und Emanzipation, wird aber vor allem als Kommentar zum Vietnam-Krieg gesehen. Die Kritik an der menschlichen Natur, an Egoismus, Unterdrückung und Machtgier zieht sich durch alle Filme.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
	Auf der inhaltlichen Ebene zeigt der Regisseur über den Verlauf der ersten vier Filme die Entwicklung einer Katastrophe, die zum Zusammenbruch der Zivilisation führt, sowie eine Art „Evolution der Untoten“. Während die Menschen in „Night“ zum ersten Mal mit dem Phänomen konfrontiert werden, und der Schock und die Ungläubigkeit im Vordergrund stehen, ist die Katastrophe in „Dawn Of The Dead“ (1978) bereits weiter vorangeschritten. Die Strukturen brechen zusammen, man ist auf sich selbst gestellt und muss versuchen, das eigene Überleben zu sichern. Es ist klar, dass keine Rettung von Seiten der Regierung kommen wird, wie am Ende des ersten Films. In „Day Of The Dead“ (1985) gibt es bereits keine Regierungen, keine Strukturen mehr. Die letzten Überlebenden fristen ihr Dasein in entlegenen und gut gesicherten Enklaven, während sie immer mehr beginnen, in die Barbarei abzugleiten. Es herrscht das Recht des Stärkeren. Gleichzeitig zeigt sich eine Weiterentwicklung der Zombies – ein Wissenschaftler findet heraus, dass die Untoten rudimentäre Erinnerungen an ihr früheres Leben zurückbehalten haben, und experimentiert mit Methoden, Verhaltensänderungen bei den Zombies herbeizuführen. In „Land Of The Dead“ (2005) ist es den Überlebenden inzwischen gelungen, eine neue „Zivilisation“ in Form einer festungsähnlich gesicherten Stadt aufzubauen – die allerdings von Dekadenz und Korruptheit geprägt ist. Die Entwicklung der Untoten schreitet ebenfalls weiter fort. Es wird erkennbar, dass sie zu einer Art von Kommunikation imstande sind, was sie sogar in die Lage versetzt, in begrenztem Maße planvoll und koordiniert zu agieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Mit „Diary Of The Dead“ setzt Romero diese Entwicklung überraschenderweise nicht mehr weiter fort, sondern kehrt zum Tag 0 zurück – zum Beginn der Katastrophe, zur ersten Konfrontation unvorbereiteter Menschen mit einem unfassbaren Phänomen. Und darin steckt Methode. Denn 39 Jahre nach seinem ersten Film erzählt er die Geschichte absolut zeitgemäß – so, wie sie Menschen erleben würden, die im Informationszeitalter aufgewachsen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Dies wird zum einen dadurch verdeutlicht, dass Technologie eine große Rolle spielt. Die jungen Akteure handhaben Digitalkamera und Internet ganz selbstverständlich. Und so ist „Diary“ ein Film im Film. Was wir sehen, sind die editierten, kommentierten und zum Teil mit Musik versehenen Filmaufnahmen der Studenten, ihre Dokumentation über die Katastrophe – mit dem Titel „The Death Of Death“. Am Anfang stehen Unglaube und Skepsis – vielleicht noch stärker als 1968, denn der Maxime „es muss stimmen, denn es wurde im Fernsehen gezeigt“ steht bei vielen Figuren des Films ein tiefes Misstrauen gegenüber den Medien entgegen. Zu viele Medienskandale und falsche Berichterstattungen hat die Generation der in den 80er Jahren Geborenen schon erlebt, um Informationen aus zweiter Hand einfach so für bare Münze zu halten. Als die Charaktere zum ersten Mal auf einen Zombie treffen, einen völlig verbrannten Polizisten, der brüllend ihr Auto attackiert, ruft einer der Studenten: „Er will bestimmt nur die Fahrzeugpapiere sehen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dies zu unterstreichen werden wir im Verlauf des Films immer wieder Zeuge, wie die Mainstream-Medien versuchen, die unbequeme Wahrheit durch mehr oder weniger subtile Manipulation umzudeuten und zu verschleiern. Dem stehen die Protagonisten entgegen, die mithilfe des Internets versuchen, ihre Sicht der Realität kundzutun. Je mehr die offiziellen Strukturen unter dem Ansturm der Untoten und der bürgerkriegsähnlichen Zustände zerbrechen, umso mehr Raum erhalten die Hacker, Blogger und Internetbenutzer, sich Gehör zu verschaffen. Doch dies hat auch eine Schattenseite: Je mehr Sichtweisen es gibt, desto schwerer wird es, die Wahrheit zu erkennen. Von dem für unsere moderne Gesellschaft typischem Informationsoverkill bleibt nur noch Rauschen übrig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Wie groß das Misstrauen auch sein mag, das die Kinder der Informationsgeneration den Medien entgegenbringen, sie können sich der Tatsache nicht entziehen, dass ihr Leben von diesen bestimmt wird. So findet die erste, zweite, dritte Konfrontation mit der Katastrophe nicht direkt statt, sondern über Radio, Internet und Fernsehen. Das Schreckliche ist zunächst weit weg, weil es sich „da draußen“ abspielt – Leben aus zweiter Hand. Doch früher oder später muss diese Distanz wegbrechen, und die direkte Konfrontation führt zu Schock und Verstörtheit. Nicht nur wegen der Unfassbarkeit des Phänomens, sondern weil die Protagonisten erkennen müssen, wozu sie imstande sind. In der Krankenhausszene sagt einer der Studenten fassungslos: „Ich habe während der letzten halben Stunde drei Männer und eine Frau erschossen.“, worauf der verbitterte Professor erwidert: „Und es ging ganz leicht, oder?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Doch die Abgestumpftheit ist nicht nur einer Situation geschuldet, in der es heißt „töte oder werde getötet“. Etwas durch die Distanz einer Linse zu betrachten, macht immun gegen den Schrecken und die Grausamkeit – nicht nur die Zuschauer, sondern auch die Berichterstatter. Die Charaktere stellen fest, dass sie der Horror um sch herum betroffen machen sollte, was er aber nicht (mehr) tut. Deb fasst es zusammen in der simplen Aussage: „Just another day. Just another death.“ Dies ist auch die Aussage des Titels von Jasons Dokumentation „The Death Of Death“ – der Tod selbst ist nicht mehr, denn er hat seinen Schrecken verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	In diesem Zusammenhang stellt Romero die Frage nach der Ethik der Mediengesellschaft. Haben wir die Pflicht, alles zu zeigen und zu dokumentieren, so schrecklich es auch sein mag, oder ist das letztendlich nur eine Ausrede für Voyeurismus und Sensationsgeilheit? Damit ist nicht gemeint, die Augen vor den schlimmen Dingen des Lebens zu verschließen. Man bedenke, dass Romero in einem Land lebt, in dem die Liveberichterstattung von Schauplätzen brutaler Verbrechen an der Tagesordnung ist, und parallel dazu im weltweiten Vergleich die meisten Menschen durch Schussverletzungen sterben. In einem Land, in dem das Splatter-Subgenre Torture Porn floriert. Aber wie bereits gesagt, Romero stellt die Frage. Er wedelt nicht mit dem erhobenen Zeigefinger. Es ist schwer zu beantworten, ob die Faszination des Schrecklichen nicht vielleicht normaler Bestandteil der menschlichen Seele ist, oder ob sie durch bestimmte Umstände kultiviert wird. Die Band „Tool“ drückt es in ihrem Song „Vicarious“ folgendermaßen aus: „I need to watch things die, from a good safe distance“. Und schließt mit: „Vicariously I live while the whole world dies. Much better you than I.” Vielleicht ist es unsere Herausforderung, diesen Instinkt zu transzendieren, und den darin enthaltenen Egoismus durch Mitgefühl zu ersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Zu guter Letzt beleuchtet „Diary Of The Dead“ noch einen weiteren, sehr interessanten, wenn auch eher abstrakten Aspekt. Verändern die Medien, je mehr Raum sie in unserem Leben einnehmen, unsere Realität? Verdeutlicht wird dies am Beispiel des Regisseurs des Films-im-Film, Jason Creed. In den wenigen Szenen, in denen er tatsächlich zu sehen ist, offenbart er eine immense Unsicherheit. Diese tritt jedoch nicht zutage, solange er sich hinter seiner Kamera verstecken kann. Seine Freundin Deb demonstriert dieses Prinzip in der Krankenhausszene, als sie ihrerseits Jason filmt und somit die Machtverhältnisse umkehrt. Aber der Film geht noch einen Schritt weiter. Als Deb und Jason später ein Streitgespräch führen, fragt ihn Deb, ob seine Kamera eingeschaltet ist. „Wenn wir dieses Gespräch führen, bin ich sicher, dass du es auf Video haben willst. Wenn es nicht gefilmt wurde, ist es so, als ob es niemals passiert wäre, stimmt’s?“ Ist die Allgegenwart der Medien bereits so stark, dass wir auf Video gebannte Bilder als realer empfinden als die Wirklichkeit? Werden wir der Realität durch die Brechung durch die Kameralinse entfremdet? Die Antwort überlasse ich dem geneigten Leser und schließe mit einem Zitat aus dem Song „America The Video“ von „Chroma Key“: „And it makes no sense to me, unless I see it on tv.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit „Diary Of The Dead“ hält George A. Romero den hohen qualitativen Standard seiner Vorgängerfilme. An der Oberfläche ein handfester, spannender Horrorfilm mit durchdachter Handlung und gut ausgearbeiteten Charakteren. Vor allem die Figur des zynischen Professors ist interessant, weil sie den anderen Protagonisten immer wieder neue Denkanstöße gibt. Dabei verliert sich der Charakter niemals ins Klischeehafte und bleibt trotz seiner Bitterkeit sympathisch. Doch auch jede andere Figur hat ihre Momente, in denen sie sich von der Beliebigkeit abhebt. Zum Beispiel Tony, der als Skeptiker und Schwarzseher zunächst einfach immer nur „dagegen ist“. Er erhält eine interessante Dimension, als Deb im Haus ihrer Eltern beginnt, in Panik zu geraten, weil offenbar wird, dass ihre Familie vermutlich tot ist. In dieser Situation beruhigt Tony sie, indem er eine Technik der neurolinguistischen Programmierung benutzt, um ihre Angst durch eine angenehme Kindheitserinnerung zu ersetzen. Auch sind alle (durch die Bank unbekannte) Schauspieler völlig überzeugend in ihrer Darstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Auch visuell bleibt nichts zu wünschen übrig, von der Kameraführung bis zur Schnitttechnik. Romero erzählt die Geschichte in schönen, klaren Bildern und bedient sich mitunter auch interessanter Techniken. So erscheint die Szene, in der wir die Charaktere beim Dreh ihres Horrorfilms kennen lernen, einem klassischen Gruselfilm entsprungen, als ein Mädchen in einem wallenden weißen Kleid vor einer Mumie durch den Wald flüchtet. Auf diese Szene kommt Romero am Ende des Films in ironischer Weise zurück. Sie wiederholt sich – der Wald, das Mädchen, die Mumie. Nur das Ridley, der Mumiendarsteller, inzwischen ein Zombie ist, und die Gefahr echt. Ein weiterer Kniff gelingt dem Regisseur, als die Gruppe das Anwesen von Ridleys Familie betritt. Man sieht die Charaktere aus der Perspektive der vielen Überwachungskameras – in schwarz-weiß, mit flackernden Bewegungen. Zusammen mit der klassischen Klaviermusik, die das Haus beschallt, erweckt dies den Eindruck eines alten Stummfilms, wodurch ein schöner Kontrapunkt zum Thema des Films gesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Der einzige Wermutstropfen für die zart Besaiteten dürften die zwar sparsam eingesetzten, jedoch zum Teil recht heftigen Splattereffekte sein. So wird man unter anderem über die Wirkungen aufgeklärt, die ein Defibrilator, hochprozentige Säure oder ein gezielt ausgeführter Schlag mit einem mittelalterlichen Schwert auf Zombieköpfe haben. Wem dies nichts ausmacht, den erwartet ein höchst intelligenter, spannender und handwerklich großartig umgesetzter Filmgenuss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„They’re coming to get you, Barbara!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euer Movie-Hanns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hanns</name></author>	</entry>

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		<title>Brügge sehen... und sterben?</title>
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				<updated>2011-07-31T11:52:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hanns: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox_Filme |Bild = &amp;amp;nbsp; |Regisseur = Martin McDonagh |Land = Großbritannien / USA |Jahr = 2008 |Genre = Krimi / Komödie / Thriller |Rezi-Autor = ...“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox_Filme&lt;br /&gt;
|Bild = &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|Regisseur = [[Martin McDonagh]]&lt;br /&gt;
|Land = Großbritannien / USA&lt;br /&gt;
|Jahr = 2008&lt;br /&gt;
|Genre = [[Krimi / Komödie / Thriller]]&lt;br /&gt;
|Rezi-Autor = Hanns&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komödien über Killer? – Im Post-Tarantino-Zeitalter keine Besonderheit mehr. Buddy-Movies mit gegensätzlichen Charakteren? – Standard. Filme mit Colin Farrell? – Nur wenn es unbedingt sein muss… Und dann kommt plötzlich ein britischer Filmemacher daher und haut einem diese Zutaten in seinem ersten Langfilm um die Ohren, dass einem das abgeklärte Cineastenherz vor Erstaunen heftig zu pochen beginnt. „In Bruges“ (so der Originaltitel) ist erfrischend anders, intelligent, gut gespielt und vor allem sehr, sehr witzig!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Das ungleiche irische Profikiller-Gespann Ken und Ray wird von seinem Auftraggeber Harry (Ralph Fiennes) ins belgische Brügge geschickt, nachdem Neuling Ray (Colin Farrell) seinen ersten Hit verpatzt hat – und zwar mit katastrophalen Folgen. Sie sollen dort untertauchen und die Stadt besichtigen. Während der ausgeglichene Ken (Brendan Gleeson), ein netter Mittfünfziger, mit Begeisterung die kulturellen Sehenswürdigkeiten des mittelalterlichen Stadtkerns bewundert, bläst Prolet Ray Trübsal, legt sich mit Touristen an und schimpft auf das „Scheißkaff“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Auf einem nächtlichen Spaziergang stoßen sie auf ein Filmteam, das ein Remake von „Wenn die Gondeln Trauer tragen“ dreht. Ray lernt die hübsche Chloë kennen, die davon lebt, Filmcrews mit Drogen zu versorgen und zusammen mit ihrem Skinhead-Ex-Freund Touristen auszurauben. Mit von der Partie ist auch der kleinwüchsige Schauspieler Jimmy, der manchmal Pferdeberuhigungsmittel nimmt und den Ray „Gnom“ nennt. Chloë und der irische Schnösel kommen sich näher, und Ken schleppt seinen Schützling durch mittelalterliche Katakomben und Kunstmuseen, wo der Banause vor Langeweile anfängt, wie ein kleines Kind zu schmollen. Für Ray sind die Meisterwerke abendländischer Malerei allesamt Mist, lediglich ein Gemälde von Hieronymus Bosch über das jüngste Gericht fasziniert ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Und das kommt nicht von ungefähr, denn seit dem verpfuschten Auftrag quälen Ray furchtbare Schuldgefühle. So kommt es dazu, dass die beiden Killer an einem Kanal sitzen und darüber philosophieren, wie man trotz dieses Berufs ein gutes Leben führen kann. Als schließlich klar wird, dass Auftraggeber Harry die beiden nach Brügge geschickt hat, damit Ray vor seinem Tod noch ein schönes Erlebnis hat, ist Ken gezwungen, seinen Berufsethos noch weiter in Frage zu stellen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Martin McDonagh hat ein wunderbares Kleinod von Film geschaffen – beachtlich vor allem, da „Brügge sehen… und sterben?“ sein erster Spielfilm ist. Bis dato hatte der britische Regisseur erst einen Kurzfilm gedreht, allerdings schon zahlreiche erfolgreiche Theaterstücke geschrieben. Das Ungewöhnlichste an diesem Film ist natürlich sein Schauplatz – das beschauliche und kulturträchtige Brügge, das so unglaublich weit entfernt ist von einem Großstadt-Moloch wie London, wo man eine Geschichte über Profikiller erwarten würde, bildet einen sehr reizvollen Kontrast zum organisierten Verbrechen und der Gewalt, die vor allem gegen Ende des Films eskaliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus speist sich auch die Komik. Die Figur des Ray ist völlig fehl am Platze, sie wirkt wie aus einer anderen Welt. Und die Professionalität der Killer gleitet immer dann ins Absurde ab, wenn sie von der Normalität der Umgebung oder der Mörder selbst gebrochen wird. In einer Szene sitzen Ken und Harry sich in einem Straßencafé als Feinde gegenüber. Es geht um Verrat und Vergeltung, die Drohung des Todes hängt greifbar in der Luft. Da erwähnt einer der beiden die Alkoven, über die Yuri, ein Waffenschieber und Harrys Verbindungsmann in Brügge, gesprochen hat. „Ach“, sagt da der andere, „kam er dir auch mit seinen Alkoven?“ Beide fangen an, über Yuri zu lachen – plötzlich sind sie wieder nichts weiter als alte Freunde. Auch Harrys Begeisterung über das „märchenhafte“ Brügge und seine strikten Moralprinzipien verwandeln sich angesichts seiner Profession in schwarzen Humor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Brügge sehen… und sterben?“ wartet auf mit einem wunderbaren Reigen skurriler Charaktere, allesamt hervorragend gespielt. Brendan Gleeson (&amp;quot;Harry Potter&amp;quot;, &amp;quot;The Village&amp;quot;, &amp;quot;28 Days Later&amp;quot;) ist vielleicht der sympathischste Killer der Filmgeschichte, und Ralph Fiennes (&amp;quot;Harry Potter&amp;quot;, &amp;quot;Red Dragon&amp;quot;, &amp;quot;Spider&amp;quot;) zeichnet die Figur des Harry als unberechenbaren, widersprüchlichen Charakter, pendelnd zwischen skrupellosem Killer und treu sorgendem Familienvater, zwischen vergeistigtem Kulturmenschen und fluchendem Proleten. Seine cholerischen Ausbrüche sind umwerfend komisch. Selbst Colin Farrell (&amp;quot;Miami Vice&amp;quot;, &amp;quot;Alexander&amp;quot;, &amp;quot;Nicht auflegen!&amp;quot;) zwang mich anzuerkennen, dass er tatsächlich schauspielern kann. Sicher, er spielt mal wieder ein cooles Raubein, und natürlich macht er ständig die Sache mit seinen Augenbrauen – aber darüber hinaus gelingt es ihm, seiner Figur eine unterschwellige Unsicherheit zu verleihen. Er spielt den ignoranten Kulturbanausen mit Selbstironie und meistert sogar einige sehr emotionale Szenen, in denen Ray von seinen Schuldgefühlen geplagt wird. Auch die Nebenfiguren sind hervorragend besetzt und gespielt, wie die durchgeknallte Chloë (Clémence Poésy), ihr Ex-Freund Eirik (Jérémie Renier), der zwar gerne ein knallharter Krimineller wäre, aber von niemand ernst genommen wird, die selbstbewusste Pensionswirtin Marie (Thekla Reuten), der stets übellaunige „Gnom“ Jimmy (Jordan Prentice) und der Waffenschieber Yuri (Eric Godon), der bemüht ist, sein Englisch zu perfektionieren…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin McDonagh versteht sein (neues) Handwerk – er setzt die Stadt mit schönen, melancholischen Bildern in Szene, und zeigt auch sonst ein gutes Gespür fürs Visuelle. Sehr beeindruckend z.B. die Szene, in der Ray gegen Ende angeschossen durch die Stadt stolpert, und sich plötzlich zwischen Nebelschwaden und Menschen mit Tierköpfen wieder findet – das Filmteam dreht eine Traumsequenz, die auf surreal anmutende Weise wieder den Bogen zum Bosch-Gemälde spannt.&lt;br /&gt;
Die Geschichte, die der Regisseur auch selbst schrieb, ist gewitzt und mit vielen Wendungen gewürzt. Der Spannungsbogen baut sich gemächlich aber effektiv von der gemütlichen Stadtbesichtigung am Anfang bis zum blutigen Action-Showdown am Ende auf. Auch die Dialoge sind hervorragend – pfiffig, schnell und amüsant. Ich bedauere lediglich, den Film nicht im Original gesehen zu haben, und somit nicht in den Genuss des irischen Slangs gekommen zu sein. Aber das werde ich mit Sicherheit noch nachholen! Zum Abschluss ein „Fun-Fact“: Laut „The Internet Movie Database“ wird das Wort „Fuck“ und davon abgeleitete Wörter 126-mal in den 107 Minuten des Films gesagt – das sind im Schnitt 1,18 „Fucks“ pro Minute!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Brügge sehen… und sterben?“ ist einer der unterhaltsamsten Filme, die ich seit langem gesehen habe. Eine skurrile und absurde Mischung aus Tragik und Komik, Philosophie, Gewalt und Kultur. Wer „Pulp Fiction“ und „Snatch“ mochte, wird diesen Film lieben – und alle anderen auch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Smokey, my friend, you are entering a world of pain.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euer Movie-Hanns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hanns</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.anderwelt.net/anderwiki/index.php?title=300</id>
		<title>300</title>
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				<updated>2011-07-30T08:45:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox_Filme&lt;br /&gt;
|Bild = &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|Regisseur = [[Zack Snyder]]&lt;br /&gt;
|Land = USA&lt;br /&gt;
|Jahr = 2006&lt;br /&gt;
|Genre = [[Action / Historienspektakel / Comicverfilmung]]&lt;br /&gt;
|Rezi-Autor = Hanns&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach &amp;quot;Sin City&amp;quot; waren die Erwartungen (zumindest meine) an die neue Verfilmung eines Comics von Frank Miller natürlich sehr hoch. &amp;quot;300&amp;quot; ist ein Action-Fantasy-Pseudohistorien-Spektakel erster Güte. Die Special Effects sind toll, es wird eine Welt erschaffen, die wirklich und doch über-wirklich ist, mit düsterer Atmosphäre, selbst im hellen Sonnenschein. Dem comichaften Stil wird Rechnung getragen, kurzum, die Bilder sind ein Augenschmaus. Die Ausstattung, die Kostüme, Bauten, Charaktere und Kreaturen sehen irre aus, sind einfach schön designt und sehr detailreich. Die Kampfszenen suchen ihresgleichen. Die Anlehnung an den Matrix-Stil, wenn im wilden Kampfgetümmel immer wieder in die Zeitlupe geschaltet wird, mag kritisiert werden, passt aber in meinen Augen wunderbar zu diesem Film.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Soviel zum Positiven. Ein Kritiker soll angeblich geschrieben haben, &amp;quot;300&amp;quot; wäre eine Mischung aus Splatterfilm und Schwulenporno. Das Wort Porno ist natürlich stark übertrieben. Tatsache ist, dass jeder griechische Recke nur mit Umhang und Lederunterhose bekleidet ist und einen bodybuilding-gestählten Körper zur Schau stellt. Dies mag der Comicvorlage Rechnung tragen, denn Comics haben per se einen Hang zum Archetypischen (ich selbst kenne die Vorlage leider nicht). Dennoch ist die Diskussion des Themas Körperkult in diesem Fall angebracht. Ich möchte sie an dieser Stelle jedoch vernachlässigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Eine andere Sache ist der hohe Splatter-Faktor. Es wird getötet, was das Zeug hält. Ohne Gnade, fast mechanisch, ruhmreich und voller Stolz. Nicht nur sind die Kampfszenen äußerst brutal und explizit, auch sonst gibt es Darstellungen schrecklicher Grausamkeiten: Mauern aus Leichen werden aufgeschichtet, gepfählte Feinde ausgestellt, denen die Speere aus dem Mund ragen, Verletzte auf dem Schlachtfeld routinemäßig abgestochen. Nicht zu vergessen die brutale Erziehung kleiner Jungen, die auf ihr späteres Leben als spartanische Krieger durch Verprügeln und Auspeitschen vorbereitet werden. Dies mag durchaus der historischen Realität entsprechen, doch ist es ein Unterschied, ob ein Filmemacher solche Praktiken als legitim und effektiv beschreibt, oder sie kritisch hinterfragt. Eine kritische Betrachtung der Gewalt findet aber leider in &amp;quot;300&amp;quot; nicht statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Die Grenze zwischen Darstellung und Verherrlichung von Gewalt verläuft meiner Meinung nach entlang der Frage, ob Gewalt als adäquates und legitimes Mittel zur Lösung von Konflikten kategorisiert wird. (Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Ästhetisierung von Gewalt, was aber bei diesem Film offensichtlich ist.) Dies mag in vielen (vor allem Hollywood-) Filmen gängig sein, jedoch trifft man es selten in solcher Reinkultur an, wie bei 300. Außerhalb der Schlachten schwadronieren die Held fast ununterbrochen darüber, dass sie töten und notfalls ihr Leben geben müssen, um ihre Lebensart zu schützen – eine Lebensart, zu der die Gewalt gegen kleine Kinder ebenso gehört wie die Euthanasie von Kranken und Behinderten. Es mag aufgrund geschichtlicher Gegebenheiten verständlich sein, dass die Spartaner nicht selbst beginnen, über das Prinzip „Auge um Auge“, „die oder wir“ nachzudenken, über die Opfer, die auf beiden Seiten gebracht werden, oder über die unmenschlichen Praktiken, denen sie ihre Stärke verdanken. Aber auch der Zuschauer wird an keiner Stelle ermutigt, das Geschehen in Frage zu stellen. In einer Szene sagt König Leonidas zu seinem Mitstreiter, der gerade den Tod seines Sohnes miterleben musste: „My heart is broken for your loss.“ Darauf antwortet der Krieger: „Heart? I’ve filled my heart with hate.“ Der König antwortet nur: „Good.“ Und so schließt sich der Kreis aus Hass und Gewalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Besonders befremdlich wirkt das Ganze im Lichte der amerikanischen Außenpolitik der letzten Jahre. Die Parallelen sind unverkennbar, wenn die aufrechten Streiter für die Freiheit gnadenlos morden, um ihren „Way of Life“ zu bewahren und gegen die furchtbare Bedrohung aus dem Osten (ausgerechnet die Perser: Zufall?) zu verteidigen. Ein interessantes Detail liegt darin, dass den Spartanern die Verstärkung verwehrt bleibt, weil sich das Orakel gegen den Krieg ausgesprochen hat und die Ratsversammlung dies unterstützt. Eigentlich hätte König Leonidas deshalb gar nicht erst in den Kampf ziehen dürfen, setzt sich aber über den Willen der religiösen Führer und Volksvertreter hinweg. Fazit: Die Demokratie hat versagt, also muss ein starker Führer das Recht in die eigene Hand nehmen und tun, was getan werden muss. Das haben wir schon mal gehört?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Darüber hinaus gibt es noch ein paar kleine Wermutstropfen. Die Schlacht wirkt irgendwann zu sehr wie ein Computerspiel, wenn die Perser den Spartanern nach und nach immer krassere Gegner entgegenschicken – normale Soldaten, Elitekrieger, Elefanten, „Zauberer“ mit Bomben, etc. – nächster Level erreicht, Zeit für den Upgrade! Auch sind die Dialoge oftmals nicht ganz das, was man von der Ausdrucksweise im alten Griechenland erwartet hätte. Doch diese Dinge mögen der Vorlage geschuldet sein und fallen nicht wirklich ins Gewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Alles in allem ist &amp;quot;300&amp;quot; ein spannender Actionfilm mit faszinierender Optik, jedoch nicht zu empfehlen für Leute, denen abgeschlagene Gliedmaßen und Köpfe sowie Blutfontänen Magenrumpeln verursachen, und leider mit äußerst fragwürdiger Botschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euer Movie-Hanns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hanns</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.anderwelt.net/anderwiki/index.php?title=Bloodrayne</id>
		<title>Bloodrayne</title>
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				<updated>2011-07-30T08:43:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hanns: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox_Filme |Bild = &amp;amp;nbsp; |Regisseur = Uwe Boll |Land = USA / Deutschland |Jahr = 2005 |Genre = Horror / Fantasy / Splatter |Rezi-Autor = Hanns }}  =...“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox_Filme&lt;br /&gt;
|Bild = &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|Regisseur = [[Uwe Boll]]&lt;br /&gt;
|Land = USA / Deutschland&lt;br /&gt;
|Jahr = 2005&lt;br /&gt;
|Genre = [[Horror / Fantasy / Splatter]]&lt;br /&gt;
|Rezi-Autor = Hanns&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt &amp;amp; Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kristanna Loken sieht in rotem Leder nicht schlecht aus (vor allem, wenn man auf den Domina-Stil steht), wie sie in &amp;quot;Terminator 3&amp;quot; beweisen konnte. In &amp;quot;BloodRayne&amp;quot; wird dieses Erfolgsrezept fortgeführt, mehr noch, diesmal darf sie sogar ihre Brüste zeigen. Das ist doch schon mal was!? Doch was bietet &amp;quot;BloodRayne&amp;quot; darüber hinaus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In erster Linie Blutspratz-Effekte, minutiös kreiert vom König des schlechten Deutsch-Splatterfilms, Olaf Ittenbach. Blutfontänen sprudeln lustig aus aufgeschlitzten Bäuchen und Hälsen, Klingen aller Art werden quer durch Köpfe gerammt, Körper senkrecht oder waagerecht halbiert, Gliedmaßen abgehackt, Köpfe abgetrennt oder einfach zermatscht. Und die schönsten Szenen gibt es dann gegen Ende des Films noch mal in der Zeitlupen-wiederholung. Versteht mich bitte nicht falsch, liebe Leser, nichts gegen Splatter, aber wenn das Gemetzel zu sehr im Vordergrund steht, und letztlich zum Ersatz für Handlung, Dramaturgie und Charakterentwicklung wird, stellt sich bei mir trotz der schönsten Effekte Langeweile ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Regisseur Uwe Boll versucht sich hier zum zweiten Mal an einer Computerspiel-Verfilmung. Während er mit &amp;quot;Alone In The Dark&amp;quot; einen soliden Monsterhorror-Action-Film ablieferte, der zwar nicht gänzlich frei war von Logikfehlern und einschlägigen Klischees, aber dafür eine dichte Atmosphäre erschuf und visuell ansprechend  war, versagt er mit &amp;quot;BloodRayne&amp;quot; leider auf ganzer Linie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herrn Boll schwebte wohl eine Mischung aus Horrorfilm, trendigem Monumental-Fantasyepos und Schwertkampfspektakel vor. Vielleicht etwas zu viel auf einmal, denn nichts davon funktioniert richtig. Trotz eimerweise Blut und Gemetzel, sowie dem Versuch, den dekadenten und menschenverachtenden Lebensstil der Vampire zu demonstrieren, kommen leider weder Spannung noch Gruseln  auf. Alles erscheint uninspiriert, die Handlung hält keine Überraschungen bereit und es entsteht einfach keine Atmosphäre.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zwar sieht man immer wieder Menschen (bzw. Halbvampire) in bester Herr-der-Ringe-Manier durch schön gefilmte Landschaften reiten, aber alle Sets, vom Schloss des Oberbösewichts bis hin zum Mittelalterdorf, wirken irgendwie steril und unecht. Auch die Charaktere wirken nicht, als wären sie einer längst vergangen Epoche entnommen, sondern eben wie amerikanische Schauspieler, die die üblichen Sprüche klopfen und Witzchen reißen. Man wird nicht entführt in eine wundersame fremde Welt, sondern hat ständig das Gefühl, da sind ein paar Leute, die Mittelalter bzw. Fantasy spielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Handlung ist schnell erzählt. In einem nicht näher definierten europäischen Land in einer nicht näher definierten Vergangenheit terrorisieren böse Vampire die Menschen, während ein Orden aufrechter Recken sich diesen entgegenstellt. Eine Halbvampirin (wie unerwartet: die Tochter des Obervampirs!) schließt sich den Helden an und trägt schließlich maßgeblich zum Sieg über die Schurken bei. Zwischendurch sind die üblichen Abenteuer zu bestehen: Kämpfe gegen böse Monster, die Überwindung einschlägiger Fallen und Rätsel, das Einsammeln mächtiger Artefakte, Verrat in den eigenen Reihen, Gefangennahme der Helden und natürlich große Schlachten. Gähn!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das größte Mysterium des Films besteht darin, wie Herr Boll es schaffen konnte, ein solches Star-Aufgebot dafür zu gewinnen (und dessen Potential zu verspielen). Von Michael Madsen (&amp;quot;Reservoir Dogs&amp;quot;, &amp;quot;Kill Bill&amp;quot;) über Michelle Rodriguez (&amp;quot;Resident Evil&amp;quot;, &amp;quot;Girl Fight&amp;quot;) bis hin zu Geraldine Chaplin gelingt es den Darstellern leider nicht im Geringsten, dem Film ein wenig Leben einzuhauchen. Selbst Oscar-Preisträger Ben Kingsley (&amp;quot;Gandhi&amp;quot;, &amp;quot;Species&amp;quot;, &amp;quot;Suspect Zero&amp;quot;) wird zu einem Abziehbild degradiert, dessen einzige Funktion darin besteht, als Vampiroberhaupt mit ewig gleichem bösem Gesichtausdruck auf seinem Thron zu hocken und ab und zu mal einen uninspiriert bedrohlichen Satz abzusondern, den man schon Millionen Mal gehört hat („Prepare to witness the beginning of a new era!“). Vielleicht soll diese Figur einfach nur emotionslos erscheinen – doch es drängt sich das Gefühl auf, der arme Herr Kingsley war die ganze Zeit über zu Tode gelangweilt. Ich kann es ihm nicht verdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einfach Filme, die die Welt nicht braucht. Punkt. Wer auf Sex &amp;amp; Gewalt steht, und dafür auch mal auf Handlung, gute Dialoge und schauspielerische Leistungen, Spannung und Atmosphäre verzichtet, sowie Olaf Ittenbach-Fans werden an &amp;quot;BloodRayne&amp;quot; sicherlich dennoch ihre Freude haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mein Gott! Es ist voller Sterne!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euer Movie-Hanns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hanns</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.anderwelt.net/anderwiki/index.php?title=300</id>
		<title>300</title>
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				<updated>2011-07-30T08:14:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hanns: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox_Filme |Bild = &amp;amp;nbsp; |Regisseur = Zack Snyder |Land = USA |Jahr = 2007 |Genre = Action / Historienspektakel / Comicverfilmung |Rezi-Autor = Hann...“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox_Filme&lt;br /&gt;
|Bild = &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|Regisseur = [[Zack Snyder]]&lt;br /&gt;
|Land = USA&lt;br /&gt;
|Jahr = 2007&lt;br /&gt;
|Genre = [[Action / Historienspektakel / Comicverfilmung]]&lt;br /&gt;
|Rezi-Autor = Hanns&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach &amp;quot;Sin City&amp;quot; waren die Erwartungen (zumindest meine) an die neue Verfilmung eines Comics von Frank Miller natürlich sehr hoch. &amp;quot;300&amp;quot; ist ein Action-Fantasy-Pseudohistorien-Spektakel erster Güte. Die Special Effects sind toll, es wird eine Welt erschaffen, die wirklich und doch über-wirklich ist, mit düsterer Atmosphäre, selbst im hellen Sonnenschein. Dem comichaften Stil wird Rechnung getragen, kurzum, die Bilder sind ein Augenschmaus. Die Ausstattung, die Kostüme, Bauten, Charaktere und Kreaturen sehen irre aus, sind einfach schön designt und sehr detailreich. Die Kampfszenen suchen ihresgleichen. Die Anlehnung an den Matrix-Stil, wenn im wilden Kampfgetümmel immer wieder in die Zeitlupe geschaltet wird, mag kritisiert werden, passt aber in meinen Augen wunderbar zu diesem Film.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Soviel zum Positiven. Ein Kritiker soll angeblich geschrieben haben, &amp;quot;300&amp;quot; wäre eine Mischung aus Splatterfilm und Schwulenporno. Das Wort Porno ist natürlich stark übertrieben. Tatsache ist, dass jeder griechische Recke nur mit Umhang und Lederunterhose bekleidet ist und einen bodybuilding-gestählten Körper zur Schau stellt. Dies mag der Comicvorlage Rechnung tragen, denn Comics haben per se einen Hang zum Archetypischen (ich selbst kenne die Vorlage leider nicht). Dennoch ist die Diskussion des Themas Körperkult in diesem Fall angebracht. Ich möchte sie an dieser Stelle jedoch vernachlässigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Eine andere Sache ist der hohe Splatter-Faktor. Es wird getötet, was das Zeug hält. Ohne Gnade, fast mechanisch, ruhmreich und voller Stolz. Nicht nur sind die Kampfszenen äußerst brutal und explizit, auch sonst gibt es Darstellungen schrecklicher Grausamkeiten: Mauern aus Leichen werden aufgeschichtet, gepfählte Feinde ausgestellt, denen die Speere aus dem Mund ragen, Verletzte auf dem Schlachtfeld routinemäßig abgestochen. Nicht zu vergessen die brutale Erziehung kleiner Jungen, die auf ihr späteres Leben als spartanische Krieger durch Verprügeln und Auspeitschen vorbereitet werden. Dies mag durchaus der historischen Realität entsprechen, doch ist es ein Unterschied, ob ein Filmemacher solche Praktiken als legitim und effektiv beschreibt, oder sie kritisch hinterfragt. Eine kritische Betrachtung der Gewalt findet aber leider in &amp;quot;300&amp;quot; nicht statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Die Grenze zwischen Darstellung und Verherrlichung von Gewalt verläuft meiner Meinung nach entlang der Frage, ob Gewalt als adäquates und legitimes Mittel zur Lösung von Konflikten kategorisiert wird. (Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Ästhetisierung von Gewalt, was aber bei diesem Film offensichtlich ist.) Dies mag in vielen (vor allem Hollywood-) Filmen gängig sein, jedoch trifft man es selten in solcher Reinkultur an, wie bei 300. Außerhalb der Schlachten schwadronieren die Held fast ununterbrochen darüber, dass sie töten und notfalls ihr Leben geben müssen, um ihre Lebensart zu schützen – eine Lebensart, zu der die Gewalt gegen kleine Kinder ebenso gehört wie die Euthanasie von Kranken und Behinderten. Es mag aufgrund geschichtlicher Gegebenheiten verständlich sein, dass die Spartaner nicht selbst beginnen, über das Prinzip „Auge um Auge“, „die oder wir“ nachzudenken, über die Opfer, die auf beiden Seiten gebracht werden, oder über die unmenschlichen Praktiken, denen sie ihre Stärke verdanken. Aber auch der Zuschauer wird an keiner Stelle ermutigt, das Geschehen in Frage zu stellen. In einer Szene sagt König Leonidas zu seinem Mitstreiter, der gerade den Tod seines Sohnes miterleben musste: „My heart is broken for your loss.“ Darauf antwortet der Krieger: „Heart? I’ve filled my heart with hate.“ Der König antwortet nur: „Good.“ Und so schließt sich der Kreis aus Hass und Gewalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Besonders befremdlich wirkt das Ganze im Lichte der amerikanischen Außenpolitik der letzten Jahre. Die Parallelen sind unverkennbar, wenn die aufrechten Streiter für die Freiheit gnadenlos morden, um ihren „Way of Life“ zu bewahren und gegen die furchtbare Bedrohung aus dem Osten (ausgerechnet die Perser: Zufall?) zu verteidigen. Ein interessantes Detail liegt darin, dass den Spartanern die Verstärkung verwehrt bleibt, weil sich das Orakel gegen den Krieg ausgesprochen hat und die Ratsversammlung dies unterstützt. Eigentlich hätte König Leonidas deshalb gar nicht erst in den Kampf ziehen dürfen, setzt sich aber über den Willen der religiösen Führer und Volksvertreter hinweg. Fazit: Die Demokratie hat versagt, also muss ein starker Führer das Recht in die eigene Hand nehmen und tun, was getan werden muss. Das haben wir schon mal gehört?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Darüber hinaus gibt es noch ein paar kleine Wermutstropfen. Die Schlacht wirkt irgendwann zu sehr wie ein Computerspiel, wenn die Perser den Spartanern nach und nach immer krassere Gegner entgegenschicken – normale Soldaten, Elitekrieger, Elefanten, „Zauberer“ mit Bomben, etc. – nächster Level erreicht, Zeit für den Upgrade! Auch sind die Dialoge oftmals nicht ganz das, was man von der Ausdrucksweise im alten Griechenland erwartet hätte. Doch diese Dinge mögen der Vorlage geschuldet sein und fallen nicht wirklich ins Gewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Alles in allem ist &amp;quot;300&amp;quot; ein spannender Actionfilm mit faszinierender Optik, jedoch nicht zu empfehlen für Leute, denen abgeschlagene Gliedmaßen und Köpfe sowie Blutfontänen Magenrumpeln verursachen, und leider mit äußerst fragwürdiger Botschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euer Movie-Hanns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hanns</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.anderwelt.net/anderwiki/index.php?title=Severance</id>
		<title>Severance</title>
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				<updated>2011-07-29T17:39:46Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox_Filme&lt;br /&gt;
|Bild = &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|Regisseur = [[Christopher Smith]]&lt;br /&gt;
|Land = Großbritannien / Deutschland&lt;br /&gt;
|Jahr = 2006&lt;br /&gt;
|Genre = [[Horror]]&lt;br /&gt;
|Rezi-Autor = Hanns&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewalt kann lustig sein. Sicher, nicht wenn man sie selbst und in der Realität &lt;br /&gt;
erlebt. Soviel ist schon mal klar. Serienmörder, Amokläufer und andere &lt;br /&gt;
Psychopathen sollen ruhig zuhause bleiben, wenn ich nachts unterwegs bin. Aber &lt;br /&gt;
von der sicheren Distanz des Platzes vor der Kinoleinwand oder dem &lt;br /&gt;
Fernsehschirm aus betrachtet, kann Gemetzel eine Absurdität hervorbringen, die &lt;br /&gt;
nur durch weniges überflügelt wird. Das wußten schon die Komikrevolutionäre von &lt;br /&gt;
Monty Python. Wer also darüber lachen kann, wenn ein Mann ungeschickt versucht, &lt;br /&gt;
das abgetrennte Bein seines Kollegen in das viel zu kleine Buskühlfach zu &lt;br /&gt;
bugsieren, und dabei fast an der Tücke des blutbesudelten Objekts scheitert, &lt;br /&gt;
der ist richtig bei Severance. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gruppe von sechs britischen und einer amerikanischen Besserverdienenden &lt;br /&gt;
landen im neu erworbenen Firmenanwesen des Rüstungsunternehmens Palisade &lt;br /&gt;
Defence inmitten eines abgelegenen ungarischen Waldgebietes, zum Zweck eines &lt;br /&gt;
Teambildungs-Wochenendes. Leider stellt sich das Ganze als verstaubte Bruchbude &lt;br /&gt;
heraus, Vorräte sind ebenso wenig vorhanden (bis auf uralte Pasteten mit &lt;br /&gt;
unappetitlichen Überraschungen) wie ein Handynetz. Während der Abteilungsleiter &lt;br /&gt;
Richard, der leider weder Führungsqualitäten noch Sozialkompetenz besitzt und &lt;br /&gt;
sich lieber an seinem mitgebrachten Käselaib vergeht, händeringend versucht, &lt;br /&gt;
eine Meuterei zu verhindern, kämpft der junge Steve mit den Halluzinationen, &lt;br /&gt;
die er einer Überdosis Magic Mushrooms zu verdanken hat. Lediglich der &lt;br /&gt;
weltfremde und stets begeisterte Gordon, eine Mischung aus Streber-Nerd, &lt;br /&gt;
Pfadfinder und Spongebob, sieht alles positiv und freut sich auf die &lt;br /&gt;
gruppenpädagogischen Übungen. Schließlich lebt man sich doch noch so halbwegs &lt;br /&gt;
ein und beginnt nach dem Fund seltsamer Akten im Keller des Hauses, über dessen &lt;br /&gt;
Vergangenheit zu spekulieren. In einer herrlichen Sequenz präsentieren drei &lt;br /&gt;
Mitarbeiter jeweils ihre Vorstellung von der Geschichte des Gemäuers, jede &lt;br /&gt;
einzelne ein witziger kleiner Kurzfilm für sich mit jeweils unterschiedlichen &lt;br /&gt;
filmischen Mitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider scheint sich die Version zu bewahrheiten, in der das Gebäude früher als &lt;br /&gt;
Unterschlupf einer Gruppe von abgedrehten Elitesoldaten fungierte, die vor dem &lt;br /&gt;
Zusammenbruch des Sowjetsystems noch schnell diverse Säuberungen vornahmen. &lt;br /&gt;
Schlimmer noch: Die Herren sind noch immer da, und haben nicht die geringste &lt;br /&gt;
Lust, ihr Domizil mit den Mitarbeitern der Firma zu teilen, mit deren Giftgas &lt;br /&gt;
man damals versuchte, sie zur Räson zu bringen... Die anschließende Menschenjagd &lt;br /&gt;
macht auch nicht vor der sanften Jill halt, die an der Entwicklung von humanen &lt;br /&gt;
Landminen arbeitet, und schafft es, trotz intensiver Spannung und erfreulich &lt;br /&gt;
blutrünstigen Effekten, stets auf sehr lustige Art zu unterhalten. Schließlich &lt;br /&gt;
entwickelt sich eine weitere Ebene der Absurdität, wenn die Schreibtischtäter &lt;br /&gt;
zurückschlagen - eine gute Gelegenheit, den neuen Prototyp des firmeneigenen &lt;br /&gt;
Raketenwerfers auszuprobieren...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film beschränkt sich allerdings auch nicht nur auf Blutspratz-Komik. Sehr &lt;br /&gt;
schön z.B. die Szene, in der die verdächtig schlanke und ständig rauchende &lt;br /&gt;
Maggie sich über Anspielungen auf eine etwaige Magersucht ereifert, und dann, &lt;br /&gt;
als sie geht, den Blick auf das hinter ihr stehende Plastikskelett freimacht. &lt;br /&gt;
Severance degradiert seine (allesamt gut gezeichneten und gespielten) &lt;br /&gt;
Charaktere allerdings nicht zu Clowns in einer Nummernrevue à la Scary Movie. &lt;br /&gt;
Stattdessen entwickelt er eine logisch aufgebaute Handlung, in der die &lt;br /&gt;
Mitarbeiter eines Rüstungskonzerns auf ironische Weise mit dem Schrecken dessen &lt;br /&gt;
konfrontiert werden, womit sie sich tagtäglich am Reißbrett oder im Verkauf &lt;br /&gt;
beschäftigen (oder eben gerade nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regisseur Christopher Smith (Creep - aber keine Angst: Severance ist der mit &lt;br /&gt;
Abstand bessere Film) hat hier einen intelligenten Horrorfilm geschaffen, der &lt;br /&gt;
hervorragend die Balance hält zwischen Gewalttätigkeit, Komik und &lt;br /&gt;
nervenzerreissender Spannung. Dabei agiert er fernab gängiger Klischees und &lt;br /&gt;
reiht sich nahtlos ein in die hervorragenden britischen Horrorfilme der letzten &lt;br /&gt;
Zeit, wie The Descent, Dog Soldiers oder Wilderness.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hanns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hanns</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.anderwelt.net/anderwiki/index.php?title=He_Was_A_Quiet_Man</id>
		<title>He Was A Quiet Man</title>
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				<updated>2011-07-29T17:25:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hanns: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox_Filme |Bild = &amp;amp;nbsp; |Regisseur = Frank A. Cappello |Land = USA |Jahr = 2007 |Genre = Thriller / Genre-Mix |Rezi-Autor = Hanns }}  == Inhalt == ...“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox_Filme&lt;br /&gt;
|Bild = &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|Regisseur = [[Frank A. Cappello]]&lt;br /&gt;
|Land = USA&lt;br /&gt;
|Jahr = 2007&lt;br /&gt;
|Genre = [[Thriller / Genre-Mix]]&lt;br /&gt;
|Rezi-Autor = Hanns&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bob Maconel ist ein stiller Mann. Unsicher, schüchtern, nicht in der Lage, sich zu behaupten. Zum Beispiel gegenüber seinem Vorgesetzen Scott Harper, einem aalglatten Yuppietypen, dem es Spaß macht, den älteren Maconel zu demütigen. Bob fristet seine Tage in einem Cubicle, einem kleinen Bürowürfel in einem Großraumbüro, und erledigt sinnlos erscheinende Aufgaben. Kein Kollege nimmt ihn wirklich wahr, außer wenn sich eine Gelegenheit bietet, gemein zu ihm zu sein. Das Highlight des Tages besteht darin, dass die bezaubernde Chefsekretärin Venessa an Bobs Würfel vorbeieilt, und ihm vielleicht sogar einen Blick zuwirft. Denn Bob ist unsterblich in die junge Frau verliebt, doch natürlich würde er es niemals wagen, sie anzusprechen. Die Mittagspause verbringt er stets an seinem Lieblingsplatz, einem verwahrlosten Gelände ein paar Blocks von dem Hochhaus entfernt, in dem Bob arbeitet. Dort sitzt er dann auf einem Stein, verputzt sein Pausenbrot und drückt auf seine Funkzünderattrappe – um sich vorzustellen, wie sein Arbeitsplatz von einer mächtigen Explosion zerfetzt wird.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Bob Maconel hat an seinem Kühlschrank eine Klarsichthülle befestigt, in der ein Brief steckt, der mit den Worten beginnt: „Ihr werdet euch vielleicht fragen, warum ich getan habe, was ich getan habe…“ Die Waffe hat er jeden Tag dabei, und er weiß genau, für welche „Kollegen“ die ersten fünf Schuss reserviert sind. Doch an dem Tag, an dem er seinen Plan endlich in die Tat umsetzen will, kommt alles anders. Während Bob auf dem Boden herumkriecht, um eine Patrone zu suchen, die ihm beim Laden seiner Waffe heruntergefallen ist, fallen plötzlich Schüsse. Sein Cubicle-Nachbar Ralf Coleman ist ihm zuvorgekommen und hat mehrere Angestellte erschossen. Verwirrt beginnt Bob ein Gespräch mit Coleman, und als dieser schließlich die Waffe auf ihn richtet, erschießt Bob instinktiv den Amokläufer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Plötzlich ist Bob Maconel ein Held. Kollegen, die ihn früher keines Blickes gewürdigt haben, klopfen ihm auf die Schulter, und jeder will sein Freund sein. Das Büro-Miststück Paula macht ihm Avancen, und der Firmenchef Gene Shelby befördert ihn und gibt Bob ein Büro in der Chefetage. Doch die Verletzungen der Vergangenheit sind damit nicht einfach ausgelöscht. Bob weiß kaum, wie er mit der grotesken neuen Situation umgehen soll, und seine inneren Dämonen drohen ihn immer wieder einzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Shelby beauftragt Bob, seine ehemalige Assistentin Venessa Parks im Krankenhaus zu besuchen, um ihr wichtige Unterlagen zu übergeben. Doch als Bob seiner heimlichen Liebe mit klopfendem Herzen gegenübersteht, muss er erkennen, dass Venessa seit dem Angriff des Amokläufers querschnittsgelähmt ist, vom Hals abwärts völlig bewegungsunfähig. Die junge Frau ist völlig verzweifelt und bittet Bob, sie von ihrem Leiden zu erlösen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„He Was A Quiet Man“ ist ein filmisches Kleinod, dem man anmerkt, dass hier jemand ein Projekt realisiert hat, das ihm wirklich am Herzen lag – der mir bis dato unbekannte Frank A. Cappello hat den Film geschrieben, produziert und in Szene gesetzt. Die Geschichte ist voller skurriler Ideen und unerwarteter Wendungen, und lässt sich in keine Schublade zwingen. Der Film ist Drama und schwarze Komödie, Thriller und Romanze, Psychogramm und Gesellschaftskritik. Es gibt Szenen, in denen man aus der Haut fahren möchte vor Wut über das unmenschliche System, in dem sich der Protagonist gefangen sieht, und andere, in denen man weinen möchte vor Glück. Und natürlich auch diejenigen, in denen das Lachen einfach aus einem heraus bricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Auf dem DVD-Cover wird der Film als Kreuzung aus „Brazil“, „Fight Club“ und „Amélie“ bezeichnet (Timeout.com), und, so unglaublich es klingt, der Vergleich ist treffend. Neben dem schieren Ideenreichtum drückt sich dies vor allem durch ungewöhnliche filmische Mittel aus, die darauf abzielen, die inneren Vorgänge des Protagonisten sichtbar zu machen. So nehmen Bobs innere Stimmen auf surreale Weise für den Zuschauer sichtbare Gestalt an, wenn z.B. seine Goldfische mit ihm sprechen, und ihn ermutigen, seinen geplanten Amoklauf endlich in die Tat umzusetzen. Dies führt auch zu einer gewissen Vermischung von Realität und Fantasie, um nicht zu sagen Wahn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Zu guter Letzt seien noch die Schauspieler erwähnt, die durch die Bank allesamt eine gute Performance abliefern. William H. Macy („Fargo“, „The Cooler“) spielt den Firmenchef Gene Shelby in gewohnt routinierter Manier. Sein Charakter ist der selbstbewusste, sich jovial gebende Geschäftsmann, hinter dessen Fassade immer wieder Oberflächlichkeit und Skrupellosigkeit aufflackern, ohne dass er dadurch zu einem Klischee-Bösewicht verkommt. Elisha Cuthbert („24“, „House Of Wax“) holt unglaublich viel aus der schwierigen Rolle heraus, eine Querschnittsgelähmte zu spielen. Ihre Darstellung ist sehr emotional, und es gelingt ihr, überzeugend die Entwicklung ihres Charakters zu vermitteln. Aber so gut die Schauspieler, bis hin zu den Nebenrollen, auch sein mögen, Christian Slater stiehlt ihnen allen mühelos die Schau. Ich hatte Herrn Slater („True Romance“, „Mindhunters“, „Alone In The Dark“) nie wirklich als Charakterdarsteller wahrgenommen, aber was er in „He Was A Quiet Man“ vollbringt, ist eine wahre Tour de Force. Slater spielt Bob Maconel so intensiv, dass man als Zuschauer geradezu in den Charakter hinein gesogen wird. Man versteht ihn, man leidet mit ihm. Maconels Unsicherheit und Angst sind so greifbar, dass sie körperliches Unbehagen hervorrufen. Wenn Maconel in Panik gerät, dann gerät er in PANIK. Wenn Maconel Glück empfindet, geht einem das Herz auf. Und es ist nicht möglich, sich von der Art und Weise, wie dieser Charakter seine groteske und bedrohliche Umwelt wahrnimmt, zu distanzieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	„He Was A Quiet Man“ ist nicht gerade ein bequemer Film, und schon gar kein Feel-Good-Popcornkino, aber wenn man einen wirklich gut geschriebenen, inszenierten und gespielten Film zu schätzen weiß, gibt es nur eine mögliche Empfehlung: Unbedingt ansehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Geh nicht ins Licht, Carol Anne!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euer Movie-Hanns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hanns</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.anderwelt.net/anderwiki/index.php?title=Vorlage:Infobox_Filme</id>
		<title>Vorlage:Infobox Filme</title>
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				<updated>2011-03-13T16:59:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div id=&amp;quot;Infobox_Filme&amp;quot;; style=&amp;quot;float:right; margin-right:1em; border:1px #AAA solid&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Einbinden kopieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 {{Infobox_Filme&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;|&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild =&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;|&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Regisseur =&lt;br /&gt;
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 &amp;lt;nowiki&amp;gt;|&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Rezi-Autor =&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
[[category:Vorlagen:Übersicht|Filme_Infobox]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hanns</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.anderwelt.net/anderwiki/index.php?title=Severance</id>
		<title>Severance</title>
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				<updated>2011-03-13T16:58:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox_Filme&lt;br /&gt;
|Bild = &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|Regisseur = [[Christopher Smith]]&lt;br /&gt;
|Land = Großbritannien / Deutschland&lt;br /&gt;
|Jahr = 2006&lt;br /&gt;
|Genre = [[Horror]]&lt;br /&gt;
|Rezi-Autor = Hanns&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überschrift 1 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewalt kann lustig sein. Sicher, nicht wenn man sie selbst und in der Realität &lt;br /&gt;
erlebt. Soviel ist schon mal klar. Serienmörder, Amokläufer und andere &lt;br /&gt;
Psychopathen sollen ruhig zuhause bleiben, wenn ich nachts unterwegs bin. Aber &lt;br /&gt;
von der sicheren Distanz des Platzes vor der Kinoleinwand oder dem &lt;br /&gt;
Fernsehschirm aus betrachtet, kann Gemetzel eine Absurdität hervorbringen, die &lt;br /&gt;
nur durch weniges überflügelt wird. Das wußten schon die Komikrevolutionäre von &lt;br /&gt;
Monty Python. Wer also darüber lachen kann, wenn ein Mann ungeschickt versucht, &lt;br /&gt;
das abgetrennte Bein seines Kollegen in das viel zu kleine Buskühlfach zu &lt;br /&gt;
bugsieren, und dabei fast an der Tücke des blutbesudelten Objekts scheitert, &lt;br /&gt;
der ist richtig bei Severance. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gruppe von sechs britischen und einer amerikanischen Besserverdienenden &lt;br /&gt;
landen im neu erworbenen Firmenanwesen des Rüstungsunternehmens Palisade &lt;br /&gt;
Defence inmitten eines abgelegenen ungarischen Waldgebietes, zum Zweck eines &lt;br /&gt;
Teambildungs-Wochenendes. Leider stellt sich das Ganze als verstaubte Bruchbude &lt;br /&gt;
heraus, Vorräte sind ebenso wenig vorhanden (bis auf uralte Pasteten mit &lt;br /&gt;
unappetitlichen Überraschungen) wie ein Handynetz. Während der Abteilungsleiter &lt;br /&gt;
Richard, der leider weder Führungsqualitäten noch Sozialkompetenz besitzt und &lt;br /&gt;
sich lieber an seinem mitgebrachten Käselaib vergeht, händeringend versucht, &lt;br /&gt;
eine Meuterei zu verhindern, kämpft der junge Steve mit den Halluzinationen, &lt;br /&gt;
die er einer Überdosis Magic Mushrooms zu verdanken hat. Lediglich der &lt;br /&gt;
weltfremde und stets begeisterte Gordon, eine Mischung aus Streber-Nerd, &lt;br /&gt;
Pfadfinder und Spongebob, sieht alles positiv und freut sich auf die &lt;br /&gt;
gruppenpädagogischen Übungen. Schließlich lebt man sich doch noch so halbwegs &lt;br /&gt;
ein und beginnt nach dem Fund seltsamer Akten im Keller des Hauses, über dessen &lt;br /&gt;
Vergangenheit zu spekulieren. In einer herrlichen Sequenz präsentieren drei &lt;br /&gt;
Mitarbeiter jeweils ihre Vorstellung von der Geschichte des Gemäuers, jede &lt;br /&gt;
einzelne ein witziger kleiner Kurzfilm für sich mit jeweils unterschiedlichen &lt;br /&gt;
filmischen Mitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider scheint sich die Version zu bewahrheiten, in der das Gebäude früher als &lt;br /&gt;
Unterschlupf einer Gruppe von abgedrehten Elitesoldaten fungierte, die vor dem &lt;br /&gt;
Zusammenbruch des Sowjetsystems noch schnell diverse Säuberungen vornahmen. &lt;br /&gt;
Schlimmer noch: Die Herren sind noch immer da, und haben nicht die geringste &lt;br /&gt;
Lust, ihr Domizil mit den Mitarbeitern der Firma zu teilen, mit deren Giftgas &lt;br /&gt;
man damals versuchte, sie zur Räson zu bringen... Die anschließende Menschenjagd &lt;br /&gt;
macht auch nicht vor der sanften Jill halt, die an der Entwicklung von humanen &lt;br /&gt;
Landminen arbeitet, und schafft es, trotz intensiver Spannung und erfreulich &lt;br /&gt;
blutrünstigen Effekten, stets auf sehr lustige Art zu unterhalten. Schließlich &lt;br /&gt;
entwickelt sich eine weitere Ebene der Absurdität, wenn die Schreibtischtäter &lt;br /&gt;
zurückschlagen - eine gute Gelegenheit, den neuen Prototyp des firmeneigenen &lt;br /&gt;
Raketenwerfers auszuprobieren...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film beschränkt sich allerdings auch nicht nur auf Blutspratz-Komik. Sehr &lt;br /&gt;
schön z.B. die Szene, in der die verdächtig schlanke und ständig rauchende &lt;br /&gt;
Maggie sich über Anspielungen auf eine etwaige Magersucht ereifert, und dann, &lt;br /&gt;
als sie geht, den Blick auf das hinter ihr stehende Plastikskelett freimacht. &lt;br /&gt;
Severance degradiert seine (allesamt gut gezeichneten und gespielten) &lt;br /&gt;
Charaktere allerdings nicht zu Clowns in einer Nummernrevue à la Scary Movie. &lt;br /&gt;
Stattdessen entwickelt er eine logisch aufgebaute Handlung, in der die &lt;br /&gt;
Mitarbeiter eines Rüstungskonzerns auf ironische Weise mit dem Schrecken dessen &lt;br /&gt;
konfrontiert werden, womit sie sich tagtäglich am Reißbrett oder im Verkauf &lt;br /&gt;
beschäftigen (oder eben gerade nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regisseur Christopher Smith (Creep - aber keine Angst: Severance ist der mit &lt;br /&gt;
Abstand bessere Film) hat hier einen intelligenten Horrorfilm geschaffen, der &lt;br /&gt;
hervorragend die Balance hält zwischen Gewalttätigkeit, Komik und &lt;br /&gt;
nervenzerreissender Spannung. Dabei agiert er fernab gängiger Klischees und &lt;br /&gt;
reiht sich nahtlos ein in die hervorragenden britischen Horrorfilme der letzten &lt;br /&gt;
Zeit, wie The Descent, Dog Soldiers oder Wilderness.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hanns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hanns</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.anderwelt.net/anderwiki/index.php?title=Severance</id>
		<title>Severance</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Hanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox_Filme&lt;br /&gt;
|Bild = &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|Regisseur = [[Christopher Smith]]&lt;br /&gt;
|Land = Großbritannien&lt;br /&gt;
|Jahr = xxx&lt;br /&gt;
|Genre = [[Horror]]&lt;br /&gt;
|Rezi-Autor = Hanns&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überschrift 1 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewalt kann lustig sein. Sicher, nicht wenn man sie selbst und in der Realität &lt;br /&gt;
erlebt. Soviel ist schon mal klar. Serienmörder, Amokläufer und andere &lt;br /&gt;
Psychopathen sollen ruhig zuhause bleiben, wenn ich nachts unterwegs bin. Aber &lt;br /&gt;
von der sicheren Distanz des Platzes vor der Kinoleinwand oder dem &lt;br /&gt;
Fernsehschirm aus betrachtet, kann Gemetzel eine Absurdität hervorbringen, die &lt;br /&gt;
nur durch weniges überflügelt wird. Das wußten schon die Komikrevolutionäre von &lt;br /&gt;
Monty Python. Wer also darüber lachen kann, wenn ein Mann ungeschickt versucht, &lt;br /&gt;
das abgetrennte Bein seines Kollegen in das viel zu kleine Buskühlfach zu &lt;br /&gt;
bugsieren, und dabei fast an der Tücke des blutbesudelten Objekts scheitert, &lt;br /&gt;
der ist richtig bei Severance. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gruppe von sechs britischen und einer amerikanischen Besserverdienenden &lt;br /&gt;
landen im neu erworbenen Firmenanwesen des Rüstungsunternehmens Palisade &lt;br /&gt;
Defence inmitten eines abgelegenen ungarischen Waldgebietes, zum Zweck eines &lt;br /&gt;
Teambildungs-Wochenendes. Leider stellt sich das Ganze als verstaubte Bruchbude &lt;br /&gt;
heraus, Vorräte sind ebenso wenig vorhanden (bis auf uralte Pasteten mit &lt;br /&gt;
unappetitlichen Überraschungen) wie ein Handynetz. Während der Abteilungsleiter &lt;br /&gt;
Richard, der leider weder Führungsqualitäten noch Sozialkompetenz besitzt und &lt;br /&gt;
sich lieber an seinem mitgebrachten Käselaib vergeht, händeringend versucht, &lt;br /&gt;
eine Meuterei zu verhindern, kämpft der junge Steve mit den Halluzinationen, &lt;br /&gt;
die er einer Überdosis Magic Mushrooms zu verdanken hat. Lediglich der &lt;br /&gt;
weltfremde und stets begeisterte Gordon, eine Mischung aus Streber-Nerd, &lt;br /&gt;
Pfadfinder und Spongebob, sieht alles positiv und freut sich auf die &lt;br /&gt;
gruppenpädagogischen Übungen. Schließlich lebt man sich doch noch so halbwegs &lt;br /&gt;
ein und beginnt nach dem Fund seltsamer Akten im Keller des Hauses, über dessen &lt;br /&gt;
Vergangenheit zu spekulieren. In einer herrlichen Sequenz präsentieren drei &lt;br /&gt;
Mitarbeiter jeweils ihre Vorstellung von der Geschichte des Gemäuers, jede &lt;br /&gt;
einzelne ein witziger kleiner Kurzfilm für sich mit jeweils unterschiedlichen &lt;br /&gt;
filmischen Mitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider scheint sich die Version zu bewahrheiten, in der das Gebäude früher als &lt;br /&gt;
Unterschlupf einer Gruppe von abgedrehten Elitesoldaten fungierte, die vor dem &lt;br /&gt;
Zusammenbruch des Sowjetsystems noch schnell diverse Säuberungen vornahmen. &lt;br /&gt;
Schlimmer noch: Die Herren sind noch immer da, und haben nicht die geringste &lt;br /&gt;
Lust, ihr Domizil mit den Mitarbeitern der Firma zu teilen, mit deren Giftgas &lt;br /&gt;
man damals versuchte, sie zur Räson zu bringen... Die anschließende Menschenjagd &lt;br /&gt;
macht auch nicht vor der sanften Jill halt, die an der Entwicklung von humanen &lt;br /&gt;
Landminen arbeitet, und schafft es, trotz intensiver Spannung und erfreulich &lt;br /&gt;
blutrünstigen Effekten, stets auf sehr lustige Art zu unterhalten. Schließlich &lt;br /&gt;
entwickelt sich eine weitere Ebene der Absurdität, wenn die Schreibtischtäter &lt;br /&gt;
zurückschlagen - eine gute Gelegenheit, den neuen Prototyp des firmeneigenen &lt;br /&gt;
Raketenwerfers auszuprobieren...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film beschränkt sich allerdings auch nicht nur auf Blutspratz-Komik. Sehr &lt;br /&gt;
schön z.B. die Szene, in der die verdächtig schlanke und ständig rauchende &lt;br /&gt;
Maggie sich über Anspielungen auf eine etwaige Magersucht ereifert, und dann, &lt;br /&gt;
als sie geht, den Blick auf das hinter ihr stehende Plastikskelett freimacht. &lt;br /&gt;
Severance degradiert seine (allesamt gut gezeichneten und gespielten) &lt;br /&gt;
Charaktere allerdings nicht zu Clowns in einer Nummernrevue à la Scary Movie. &lt;br /&gt;
Stattdessen entwickelt er eine logisch aufgebaute Handlung, in der die &lt;br /&gt;
Mitarbeiter eines Rüstungskonzerns auf ironische Weise mit dem Schrecken dessen &lt;br /&gt;
konfrontiert werden, womit sie sich tagtäglich am Reißbrett oder im Verkauf &lt;br /&gt;
beschäftigen (oder eben gerade nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regisseur Christopher Smith (Creep - aber keine Angst: Severance ist der mit &lt;br /&gt;
Abstand bessere Film) hat hier einen intelligenten Horrorfilm geschaffen, der &lt;br /&gt;
hervorragend die Balance hält zwischen Gewalttätigkeit, Komik und &lt;br /&gt;
nervenzerreissender Spannung. Dabei agiert er fernab gängiger Klischees und &lt;br /&gt;
reiht sich nahtlos ein in die hervorragenden britischen Horrorfilme der letzten &lt;br /&gt;
Zeit, wie The Descent, Dog Soldiers oder Wilderness.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hanns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hanns</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.anderwelt.net/anderwiki/index.php?title=Severance</id>
		<title>Severance</title>
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				<updated>2011-03-13T16:49:46Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox_Filme&lt;br /&gt;
|Bild = &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|Regisseur = [[Christopher Smith]]&lt;br /&gt;
|Land = Großbritannien&lt;br /&gt;
|Jahr = xxx&lt;br /&gt;
|Genre = xxx&lt;br /&gt;
|Rezi-Autor = Hanns&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überschrift 1 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewalt kann lustig sein. Sicher, nicht wenn man sie selbst und in der Realität &lt;br /&gt;
erlebt. Soviel ist schon mal klar. Serienmörder, Amokläufer und andere &lt;br /&gt;
Psychopathen sollen ruhig zuhause bleiben, wenn ich nachts unterwegs bin. Aber &lt;br /&gt;
von der sicheren Distanz des Platzes vor der Kinoleinwand oder dem &lt;br /&gt;
Fernsehschirm aus betrachtet, kann Gemetzel eine Absurdität hervorbringen, die &lt;br /&gt;
nur durch weniges überflügelt wird. Das wußten schon die Komikrevolutionäre von &lt;br /&gt;
Monty Python. Wer also darüber lachen kann, wenn ein Mann ungeschickt versucht, &lt;br /&gt;
das abgetrennte Bein seines Kollegen in das viel zu kleine Buskühlfach zu &lt;br /&gt;
bugsieren, und dabei fast an der Tücke des blutbesudelten Objekts scheitert, &lt;br /&gt;
der ist richtig bei Severance. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gruppe von sechs britischen und einer amerikanischen Besserverdienenden &lt;br /&gt;
landen im neu erworbenen Firmenanwesen des Rüstungsunternehmens Palisade &lt;br /&gt;
Defence inmitten eines abgelegenen ungarischen Waldgebietes, zum Zweck eines &lt;br /&gt;
Teambildungs-Wochenendes. Leider stellt sich das Ganze als verstaubte Bruchbude &lt;br /&gt;
heraus, Vorräte sind ebenso wenig vorhanden (bis auf uralte Pasteten mit &lt;br /&gt;
unappetitlichen Überraschungen) wie ein Handynetz. Während der Abteilungsleiter &lt;br /&gt;
Richard, der leider weder Führungsqualitäten noch Sozialkompetenz besitzt und &lt;br /&gt;
sich lieber an seinem mitgebrachten Käselaib vergeht, händeringend versucht, &lt;br /&gt;
eine Meuterei zu verhindern, kämpft der junge Steve mit den Halluzinationen, &lt;br /&gt;
die er einer Überdosis Magic Mushrooms zu verdanken hat. Lediglich der &lt;br /&gt;
weltfremde und stets begeisterte Gordon, eine Mischung aus Streber-Nerd, &lt;br /&gt;
Pfadfinder und Spongebob, sieht alles positiv und freut sich auf die &lt;br /&gt;
gruppenpädagogischen Übungen. Schließlich lebt man sich doch noch so halbwegs &lt;br /&gt;
ein und beginnt nach dem Fund seltsamer Akten im Keller des Hauses, über dessen &lt;br /&gt;
Vergangenheit zu spekulieren. In einer herrlichen Sequenz präsentieren drei &lt;br /&gt;
Mitarbeiter jeweils ihre Vorstellung von der Geschichte des Gemäuers, jede &lt;br /&gt;
einzelne ein witziger kleiner Kurzfilm für sich mit jeweils unterschiedlichen &lt;br /&gt;
filmischen Mitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider scheint sich die Version zu bewahrheiten, in der das Gebäude früher als &lt;br /&gt;
Unterschlupf einer Gruppe von abgedrehten Elitesoldaten fungierte, die vor dem &lt;br /&gt;
Zusammenbruch des Sowjetsystems noch schnell diverse Säuberungen vornahmen. &lt;br /&gt;
Schlimmer noch: Die Herren sind noch immer da, und haben nicht die geringste &lt;br /&gt;
Lust, ihr Domizil mit den Mitarbeitern der Firma zu teilen, mit deren Giftgas &lt;br /&gt;
man damals versuchte, sie zur Räson zu bringen... Die anschließende Menschenjagd &lt;br /&gt;
macht auch nicht vor der sanften Jill halt, die an der Entwicklung von humanen &lt;br /&gt;
Landminen arbeitet, und schafft es, trotz intensiver Spannung und erfreulich &lt;br /&gt;
blutrünstigen Effekten, stets auf sehr lustige Art zu unterhalten. Schließlich &lt;br /&gt;
entwickelt sich eine weitere Ebene der Absurdität, wenn die Schreibtischtäter &lt;br /&gt;
zurückschlagen - eine gute Gelegenheit, den neuen Prototyp des firmeneigenen &lt;br /&gt;
Raketenwerfers auszuprobieren...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film beschränkt sich allerdings auch nicht nur auf Blutspratz-Komik. Sehr &lt;br /&gt;
schön z.B. die Szene, in der die verdächtig schlanke und ständig rauchende &lt;br /&gt;
Maggie sich über Anspielungen auf eine etwaige Magersucht ereifert, und dann, &lt;br /&gt;
als sie geht, den Blick auf das hinter ihr stehende Plastikskelett freimacht. &lt;br /&gt;
Severance degradiert seine (allesamt gut gezeichneten und gespielten) &lt;br /&gt;
Charaktere allerdings nicht zu Clowns in einer Nummernrevue à la Scary Movie. &lt;br /&gt;
Stattdessen entwickelt er eine logisch aufgebaute Handlung, in der die &lt;br /&gt;
Mitarbeiter eines Rüstungskonzerns auf ironische Weise mit dem Schrecken dessen &lt;br /&gt;
konfrontiert werden, womit sie sich tagtäglich am Reißbrett oder im Verkauf &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Regisseur Christopher Smith (Creep - aber keine Angst: Severance ist der mit &lt;br /&gt;
Abstand bessere Film) hat hier einen intelligenten Horrorfilm geschaffen, der &lt;br /&gt;
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Hanns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hanns</name></author>	</entry>

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		<title>Vorlage:Infobox Filme</title>
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				<updated>2011-03-13T16:46:04Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Hanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
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 &amp;lt;nowiki&amp;gt;|&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Regisseur =&lt;br /&gt;
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[[category:Vorlagen:Übersicht|Filme_Infobox]]&lt;br /&gt;
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		<title>Severance</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Hanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox_Filme&lt;br /&gt;
|Bild = &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|Regisseur = [[Christopher Smith]]&lt;br /&gt;
|Land = Großbritannien&lt;br /&gt;
|Jahr = xxx&lt;br /&gt;
|Genre = xxx&lt;br /&gt;
|Rezi-Autor = Hanns&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewalt kann lustig sein. Sicher, nicht wenn man sie selbst und in der Realität &lt;br /&gt;
erlebt. Soviel ist schon mal klar. Serienmörder, Amokläufer und andere &lt;br /&gt;
Psychopathen sollen ruhig zuhause bleiben, wenn ich nachts unterwegs bin. Aber &lt;br /&gt;
von der sicheren Distanz des Platzes vor der Kinoleinwand oder dem &lt;br /&gt;
Fernsehschirm aus betrachtet, kann Gemetzel eine Absurdität hervorbringen, die &lt;br /&gt;
nur durch weniges überflügelt wird. Das wußten schon die Komikrevolutionäre von &lt;br /&gt;
Monty Python. Wer also darüber lachen kann, wenn ein Mann ungeschickt versucht, &lt;br /&gt;
das abgetrennte Bein seines Kollegen in das viel zu kleine Buskühlfach zu &lt;br /&gt;
bugsieren, und dabei fast an der Tücke des blutbesudelten Objekts scheitert, &lt;br /&gt;
der ist richtig bei Severance. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gruppe von sechs britischen und einer amerikanischen Besserverdienenden &lt;br /&gt;
landen im neu erworbenen Firmenanwesen des Rüstungsunternehmens Palisade &lt;br /&gt;
Defence inmitten eines abgelegenen ungarischen Waldgebietes, zum Zweck eines &lt;br /&gt;
Teambildungs-Wochenendes. Leider stellt sich das Ganze als verstaubte Bruchbude &lt;br /&gt;
heraus, Vorräte sind ebenso wenig vorhanden (bis auf uralte Pasteten mit &lt;br /&gt;
unappetitlichen Überraschungen) wie ein Handynetz. Während der Abteilungsleiter &lt;br /&gt;
Richard, der leider weder Führungsqualitäten noch Sozialkompetenz besitzt und &lt;br /&gt;
sich lieber an seinem mitgebrachten Käselaib vergeht, händeringend versucht, &lt;br /&gt;
eine Meuterei zu verhindern, kämpft der junge Steve mit den Halluzinationen, &lt;br /&gt;
die er einer Überdosis Magic Mushrooms zu verdanken hat. Lediglich der &lt;br /&gt;
weltfremde und stets begeisterte Gordon, eine Mischung aus Streber-Nerd, &lt;br /&gt;
Pfadfinder und Spongebob, sieht alles positiv und freut sich auf die &lt;br /&gt;
gruppenpädagogischen Übungen. Schließlich lebt man sich doch noch so halbwegs &lt;br /&gt;
ein und beginnt nach dem Fund seltsamer Akten im Keller des Hauses, über dessen &lt;br /&gt;
Vergangenheit zu spekulieren. In einer herrlichen Sequenz präsentieren drei &lt;br /&gt;
Mitarbeiter jeweils ihre Vorstellung von der Geschichte des Gemäuers, jede &lt;br /&gt;
einzelne ein witziger kleiner Kurzfilm für sich mit jeweils unterschiedlichen &lt;br /&gt;
filmischen Mitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider scheint sich die Version zu bewahrheiten, in der das Gebäude früher als &lt;br /&gt;
Unterschlupf einer Gruppe von abgedrehten Elitesoldaten fungierte, die vor dem &lt;br /&gt;
Zusammenbruch des Sowjetsystems noch schnell diverse Säuberungen vornahmen. &lt;br /&gt;
Schlimmer noch: Die Herren sind noch immer da, und haben nicht die geringste &lt;br /&gt;
Lust, ihr Domizil mit den Mitarbeitern der Firma zu teilen, mit deren Giftgas &lt;br /&gt;
man damals versuchte, sie zur Räson zu bringen... Die anschließende Menschenjagd &lt;br /&gt;
macht auch nicht vor der sanften Jill halt, die an der Entwicklung von humanen &lt;br /&gt;
Landminen arbeitet, und schafft es, trotz intensiver Spannung und erfreulich &lt;br /&gt;
blutrünstigen Effekten, stets auf sehr lustige Art zu unterhalten. Schließlich &lt;br /&gt;
entwickelt sich eine weitere Ebene der Absurdität, wenn die Schreibtischtäter &lt;br /&gt;
zurückschlagen - eine gute Gelegenheit, den neuen Prototyp des firmeneigenen &lt;br /&gt;
Raketenwerfers auszuprobieren...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film beschränkt sich allerdings auch nicht nur auf Blutspratz-Komik. Sehr &lt;br /&gt;
schön z.B. die Szene, in der die verdächtig schlanke und ständig rauchende &lt;br /&gt;
Maggie sich über Anspielungen auf eine etwaige Magersucht ereifert, und dann, &lt;br /&gt;
als sie geht, den Blick auf das hinter ihr stehende Plastikskelett freimacht. &lt;br /&gt;
Severance degradiert seine (allesamt gut gezeichneten und gespielten) &lt;br /&gt;
Charaktere allerdings nicht zu Clowns in einer Nummernrevue à la Scary Movie. &lt;br /&gt;
Stattdessen entwickelt er eine logisch aufgebaute Handlung, in der die &lt;br /&gt;
Mitarbeiter eines Rüstungskonzerns auf ironische Weise mit dem Schrecken dessen &lt;br /&gt;
konfrontiert werden, womit sie sich tagtäglich am Reißbrett oder im Verkauf &lt;br /&gt;
beschäftigen (oder eben gerade nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regisseur Christopher Smith (Creep - aber keine Angst: Severance ist der mit &lt;br /&gt;
Abstand bessere Film) hat hier einen intelligenten Horrorfilm geschaffen, der &lt;br /&gt;
hervorragend die Balance hält zwischen Gewalttätigkeit, Komik und &lt;br /&gt;
nervenzerreissender Spannung. Dabei agiert er fernab gängiger Klischees und &lt;br /&gt;
reiht sich nahtlos ein in die hervorragenden britischen Horrorfilme der letzten &lt;br /&gt;
Zeit, wie The Descent, Dog Soldiers oder Wilderness.&lt;br /&gt;
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