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Version vom 5. Februar 2013, 12:41 Uhr

Asara
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Spieledaten
Autor Michael Kiesling, Wolfgang Kramer
Verlag Ravensburger
Erscheinungsjahr 2010
Art Brettspiel
Mitspieler 2 - 4
Dauer ca. 60 Min
Alter ab 9 Jahren
Auszeichnungen


Asara ist ein Brettspiel von Michael Kiesling und Wolfgang Kramer das beim Ravensburger Verlag erschienen ist.

Hintergrund

Bei Asara wetteifern die Spieler darum die schönsten und höchsten Türme zu errichten.

Spielprinzip

Die Türme werden aus insgesamt vier verschiedenen Grundelementen zusammengesetzt, die auf den entsprechnden Märkten des Hauptspielbretts erworben werden können. Jeder Turm besteht immer genau aus einer Basis und einer Spitze und beliebig vielen Mittelteilen (Fenster und Zwischenstücke). Dabei wird zwischen fünf verschieden Baumaterialien unterschieden, die zu unterschiedlichen Preisen gehandelt werden.

Das Einkaufen, aber auch die Nutzung der weiteren Spielelemente erfolgt über sogenannte Einkäufer. Die Einkäufer weisen immer eine Farbe bzw. ein Symbol auf, ist die Nutzung eines Spielelements mehrfach in einer Runde möglich so gilt für jede Nutzung nach der ersten ein Farbzwang - es können nur Einkäufer der schon ausiiegenden Farbe gespielt werden.

Das Spielfeld besteht aus fünf quadratischen Grundelementen, die nach dem Puzzle-Prinzip zu einem Kreuz zusammen gesteckt werden. In die dadurch entstehenden freien Ecken werden nun dreieckige Spielbretter so angelegt dass sich ein achteckiges Spielfeld ergibt. Auf dem Basisbrett - dem Kreuz - befinden sich die Märkte für die vier verschiedenen Turmteile und den zentralen Bereich in dem Baugenehmigungen zu erworben werden können. Die dreieckigen Spielplanteile bringen unterschiedliche Spielelemente, durch die Auswahl kann der Schwierigkeitsgrad des Spiels gesteuert werden. So erbringt die Nutzung der Bank frisches Geld, auf dem XXX ist es möglich neue Einkäufer zu rekrutieren oder die Gunst des Kalifen das Startspielerrecht fürdie nächste Runde.

Das Spiel verläuft über vier Jahre. Zu Beginn jedes Jahres bekommt der Spieler eine Anzahl von Einkäufern und von Asari - der Währung des Spiels. Ein Jahr dauert immer solange bis der letzte Spieler seinen letzten Einkäufer ausgespielt hat und endet mit einer Jahreswertung. Nach der vierten Jahreswertung erfolgt noch ein Schlußwertung, es gewinnt der Spieler der die meisten Siegpunkte erzielen konnte. Bei den recht umfangreichen Wertungen wird zum Beispiel die Anzahl der Türme oder die Anzahl besonderer Turmelemente gewertet (Jahreswertung) oder aber der Besitz des höchsten Turms eines Baumaterials und des höchsten Turms überhaupt und die Anzahl der Türme nach Baumaterial und gesamt (Abschlussrechnung).

Fazit

Gerhard

Ohne Frage gehört Asara in die Gruppe der "Worker-Placement"-Spiele. Das Spiel hat eine nur geringe Einstiegshürde, die Anleitung läßt keine Wünsche offen, das Spielmaterial ist von guter Qualität. Bedingt durch eine überschaubare Anzahl von Aktionen gibt es wenig Grund zum Grübeln, das Spiel spielt sich flüssig. Durch den Farbzwang bei den Einkäufern kommt ein gewisses Glückselement ins Spiel, die Interaktion beschränkt vor allem darauf dem Mitspieler Turmbauteile wegzuschnappen. Empfehlenswert ist das Spiel ab drei Spielern, bei zwei Spielern gibt es einfach zu viele nutzbare Felder um Spannung zu erzeugen. Das Spiel empfiehlt sich vor allem für Familien bzw. Wenig- oder Gelegenheitsspieler, die ein nettes, solides, taktisches Aufbauspiel mit einem interessanten Kartenmechanismus suchen.

Erweiterungen

  • Das Haus des Flaschengeistes
  • Die Gunst des Kalifen

Weblinks