Zug um Zug - Europa: Unterschied zwischen den Versionen
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Bei Zug um Zug - Europa handelt es sich um eine neue Auflage vom "Spiel des Jahres 2004". Auf dem schön gestalteten Spielbrett ist jetzt eine Karte von Europa des 19. Jahrhunderts zu sehen. Daneben wurde das Spiel um ein paar neue Elemente erweitert. | Bei Zug um Zug - Europa handelt es sich um eine neue Auflage vom "Spiel des Jahres 2004". Auf dem schön gestalteten Spielbrett ist jetzt eine Karte von Europa des 19. Jahrhunderts zu sehen. Daneben wurde das Spiel um ein paar neue Elemente erweitert. | ||
| − | Grundsätzlich funktioniert das Spiel nach den gleichen Regeln wie der Vorgänger (siehe Rezension | + | Grundsätzlich funktioniert das Spiel nach den gleichen Regeln wie der Vorgänger (siehe [[Zug um Zug|Rezension]]). Um die unterschiedlich farbigen Strecken zwischen den Städten bebauen zu können, ist der Einsatz von Streckenkarten mit den entsprechenden Farben notwendig. Das Bebauen von Strecken bringt abhängig von der Länge mehr oder weniger Punkte. Daneben gibt es Auftragskarten, um ganz bestimmte Städte miteinander zu verbinden. Gelingt dies, bekommt der Spieler bei der Schlussabrechnung dafür zusätzliche Punkte, oder aber Punktabzug bei Nichterfüllung. |
Auffällig ist, dass es weniger lange Strecken auf Karte gibt. Zum einen ist dies sicher geographisch zu erklären. Zum anderen dürfte jetzt die Strategie, sich einzig auf lange Strecken zu konzentrieren und die Auftragskarten zu ignorieren, nicht mehr aufgehen. Hinzu gekommen sind Markierungen an bestimmten Strecken. Teilstrecken mit einer Lokomotive stellen Fähren dar, sie müssen mit Jokern bezahlt werden. Bei Tunneln sind die Baukosten von vorne herein nicht so offensichtlich, Störungen können schnell die Baukosten in die Höhe treiben. Als letztes sind die Bahnhöfe zu nennen. Kleine Häuschen in der Farbe der Spieler ermöglichen das Benutzen von Strecken anderer Spieler um den eigenen Auftrag doch noch abschließen zu können. Nicht eingesetzte Bahnhöfe bringen am Spielende einen Bonus. | Auffällig ist, dass es weniger lange Strecken auf Karte gibt. Zum einen ist dies sicher geographisch zu erklären. Zum anderen dürfte jetzt die Strategie, sich einzig auf lange Strecken zu konzentrieren und die Auftragskarten zu ignorieren, nicht mehr aufgehen. Hinzu gekommen sind Markierungen an bestimmten Strecken. Teilstrecken mit einer Lokomotive stellen Fähren dar, sie müssen mit Jokern bezahlt werden. Bei Tunneln sind die Baukosten von vorne herein nicht so offensichtlich, Störungen können schnell die Baukosten in die Höhe treiben. Als letztes sind die Bahnhöfe zu nennen. Kleine Häuschen in der Farbe der Spieler ermöglichen das Benutzen von Strecken anderer Spieler um den eigenen Auftrag doch noch abschließen zu können. Nicht eingesetzte Bahnhöfe bringen am Spielende einen Bonus. | ||
Aktuelle Version vom 14. Dezember 2010, 19:07 Uhr
| Zug um Zug - Europa | |
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| Spieledaten | |
| Autor | |
| Verlag | Winning Moves |
| Erscheinungsjahr | |
| Art | Brettspiel |
| Mitspieler | |
| Dauer | |
| Alter | |
| Auszeichnungen | |
Bei Zug um Zug - Europa handelt es sich um eine neue Auflage vom "Spiel des Jahres 2004". Auf dem schön gestalteten Spielbrett ist jetzt eine Karte von Europa des 19. Jahrhunderts zu sehen. Daneben wurde das Spiel um ein paar neue Elemente erweitert.
Grundsätzlich funktioniert das Spiel nach den gleichen Regeln wie der Vorgänger (siehe Rezension). Um die unterschiedlich farbigen Strecken zwischen den Städten bebauen zu können, ist der Einsatz von Streckenkarten mit den entsprechenden Farben notwendig. Das Bebauen von Strecken bringt abhängig von der Länge mehr oder weniger Punkte. Daneben gibt es Auftragskarten, um ganz bestimmte Städte miteinander zu verbinden. Gelingt dies, bekommt der Spieler bei der Schlussabrechnung dafür zusätzliche Punkte, oder aber Punktabzug bei Nichterfüllung.
Auffällig ist, dass es weniger lange Strecken auf Karte gibt. Zum einen ist dies sicher geographisch zu erklären. Zum anderen dürfte jetzt die Strategie, sich einzig auf lange Strecken zu konzentrieren und die Auftragskarten zu ignorieren, nicht mehr aufgehen. Hinzu gekommen sind Markierungen an bestimmten Strecken. Teilstrecken mit einer Lokomotive stellen Fähren dar, sie müssen mit Jokern bezahlt werden. Bei Tunneln sind die Baukosten von vorne herein nicht so offensichtlich, Störungen können schnell die Baukosten in die Höhe treiben. Als letztes sind die Bahnhöfe zu nennen. Kleine Häuschen in der Farbe der Spieler ermöglichen das Benutzen von Strecken anderer Spieler um den eigenen Auftrag doch noch abschließen zu können. Nicht eingesetzte Bahnhöfe bringen am Spielende einen Bonus.
Die Aufmachung des Spiels ist im Detail noch schöner geworden. Leider ist die Interaktivität der Spieler nicht größer geworden, noch immer spielt man mehr oder weniger nebeneinander her. Keine Frage, "Zug um Zug - Europa" ist ein gutes Spiel. Wer das alte Spiel schon hat, sollte sich überlegen, ob ihm die zusätzlichen Features 30 EUR wert sind, da es sich im Spielerlebnis trotzdem nicht sehr vom Vorgänger unterscheidet. Alle anderen sollten sich, wenn sie vor der Wahl stehen, dieses Spiel anstelle des Originals zulegen.
[Gerhard]