Fresko: Unterschied zwischen den Versionen

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Zusätzlich liegen dem Spiel noch drei, unabhängig voneinander einsetzbare Minierweiterungen bei. Konnte zum Beispiel bislang im Atelier lediglich die Barschaft um drei Münzen verbessert werden, können jetzt auch durch das Aufnehmen von Portraitkarten einmalige oder permanente Vorteile erworben werden. Eine andere Erweiterung stellen Sonderaufträge des Bischofs dar, sie erbringen Siegpunkte und Farbwürfel. Die dritte Erweiterung besteht in besonderen Farbmischungen, die das Erlangen von wertvolleren Freskoplättchen ermöglichen.
 
Zusätzlich liegen dem Spiel noch drei, unabhängig voneinander einsetzbare Minierweiterungen bei. Konnte zum Beispiel bislang im Atelier lediglich die Barschaft um drei Münzen verbessert werden, können jetzt auch durch das Aufnehmen von Portraitkarten einmalige oder permanente Vorteile erworben werden. Eine andere Erweiterung stellen Sonderaufträge des Bischofs dar, sie erbringen Siegpunkte und Farbwürfel. Die dritte Erweiterung besteht in besonderen Farbmischungen, die das Erlangen von wertvolleren Freskoplättchen ermöglichen.
  
==Fazit==
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==Fazit Gerhard==
 
Das Spiel gehört in die, in den letzten Jahren recht beliebte Gattung "Workerplacement-Spiele". Gar nicht so leicht jedoch ist die Zielgruppe auszumachen. Das Einstieg in das Spiel ist sehr leicht, die Anleitung hervorragend. Durch die drei, beliebig kombinierbaren Erweiterungen läßt sich der Schwierigkeitsgrad und auch der Spielspaß noch einmal steigern. Dabei wirken die Erweiterungen nicht aufgesetzt, sie verschmelzen so gut mit dem Grundspiel, dass man nicht mehr darauf verzichten möchte wenn man sie einmal kennen gelernt hat. Die Qualität des Spielmaterials ist sehr gut, die Grafik des Bretts sehr gut gelungen. In Anbetracht all dieser Vorzüge, ist das Spiel eine echte Empfehlung.
 
Das Spiel gehört in die, in den letzten Jahren recht beliebte Gattung "Workerplacement-Spiele". Gar nicht so leicht jedoch ist die Zielgruppe auszumachen. Das Einstieg in das Spiel ist sehr leicht, die Anleitung hervorragend. Durch die drei, beliebig kombinierbaren Erweiterungen läßt sich der Schwierigkeitsgrad und auch der Spielspaß noch einmal steigern. Dabei wirken die Erweiterungen nicht aufgesetzt, sie verschmelzen so gut mit dem Grundspiel, dass man nicht mehr darauf verzichten möchte wenn man sie einmal kennen gelernt hat. Die Qualität des Spielmaterials ist sehr gut, die Grafik des Bretts sehr gut gelungen. In Anbetracht all dieser Vorzüge, ist das Spiel eine echte Empfehlung.
  

Aktuelle Version vom 27. April 2011, 19:35 Uhr

Fresko
[[Datei:|200px|center]]
Spieledaten
Autor Marco Ruskowski, Marcel Süßelbeck
Verlag Queen Games
Erscheinungsjahr 2010
Art Brettspiel
Mitspieler 2 - 4
Dauer ca. 60 Min.
Alter ab 10 Jahren
Auszeichnungen
- Nominierungsliste zum Spiel des Jahres 2010

- Deutscher Spielepreis in Gold 2010


Fresko ist ein Brettspiel von Marco Ruskowski und Marcel Süßelbeck das bei Queen Games erschienen ist.

Hintergrund

Wieder einmal ist es an der Zeit das große Fresko - das Deckenbild des Doms - zu restaurieren. Die Spieler sind Freskenmaler in der Renaissance und haben die Aufgabe das Deckenbild wieder zum Leuchten zu bringen.

Spielprinzip

Das Spiel findet auf einem quadratischen Spielbrett statt, das in verschiedene Bereiche aufgeteilt ist. Eine Herberge um Zugreihenfolge, Stimmungsänderungen der Gesellen und Marktpreise festzulegen, der Markt auf dem die Farben gekauft werden müssen, ein Atelier um die Barschaft etwas zu erweitern, die Werkstatt in der Farben gemischt werden können, das Theater - eine Art Stimmungsbarometer für die Gehilfen und der größte Bereich, der Dom mit dem Fresko und dem Altar. Umgeben wird das ganze von einer Zählleiste für die Siegpunkte.

Zu Beginn erhält jeder Spieler einen großen und einen kleinen Sichtschirm, ein Aktionstableau, Maler- und Gehilfefiguren, etwas Geld und drei Farbwürfel in den Grundfarben. Danach werden die Freskoabschnitte zufällig mit Freskoplättchen abgedeckt. Auf jedem Freskoplättchen sind mehrere Farbwürfel und eine Siegpunktezahl abgebildet.

Bei dem Spiel werden mehrere Runden gespielt, von denen jede zwei Phasen hat. Zuerst wird die Aufstehzeit gewählt und die Stimmunganzeige für die Gehilfen angepasst. Der am weitesten zurückliegende Spieler entscheidet zuerst über einen Kompromiss zwischen der Aufstehzeit, die Auswirkung der Aufstehzeit auf die Stimmung der Gehilfen und dem Preis der Farben auf dem Markt. Wählt der Spieler frühes Aufstehen, drückt dies die Stimmung der Gehilfen und der Marktpreis ist recht hoch - allerdings hat der Spieler dann auf dem Markt auch die größte Auswahl an Farben. Ist die Stimmung sehr schlecht, steht in der anstehenden Planungsphase ein Gehilfe weniger zur Verfügung, bei sehr guter Stimmung hat der Spieler einen mehr.

Nachdem jeder Spieler sich für eine Weckzeit entschieden hat, beginnt die zweite Phase: das Planen und Ausführen der Aktionen. Jetzt wird in der Reihenfolge des Aufstehens gespielt. Die Planung der Aktionen führt jeder Spieler im Geheimen auf dem Aktionstableau durch, er entscheidet wieviele Gehilfen er an welchen der Eingangs beschriebenen Aktionsmöglichkeiten einsetzt. Das wichtigste Ziel ist das Restaurieren des Freskos. Immer wenn ein Spieler in der Lage ist, die auf den Freskoplättchen aufgedruckten Farbklötzchen abzuliefern, kann er das Freskoplättchen nehmen. Der als Zählstein eingesetzte Malermeister kann die entsprechende Spielpunktezahl auf der Zählleiste vorrücken.

Liegen zu Beginn einer Runde noch sechs oder weniger Freskoplättchen auf dem Spielbrett, so begint jetzt die letzte Runde. Gewinner ist, wer am Ende die meisten Siegpunkte sammeln konnte.

Zusätzlich liegen dem Spiel noch drei, unabhängig voneinander einsetzbare Minierweiterungen bei. Konnte zum Beispiel bislang im Atelier lediglich die Barschaft um drei Münzen verbessert werden, können jetzt auch durch das Aufnehmen von Portraitkarten einmalige oder permanente Vorteile erworben werden. Eine andere Erweiterung stellen Sonderaufträge des Bischofs dar, sie erbringen Siegpunkte und Farbwürfel. Die dritte Erweiterung besteht in besonderen Farbmischungen, die das Erlangen von wertvolleren Freskoplättchen ermöglichen.

Fazit Gerhard

Das Spiel gehört in die, in den letzten Jahren recht beliebte Gattung "Workerplacement-Spiele". Gar nicht so leicht jedoch ist die Zielgruppe auszumachen. Das Einstieg in das Spiel ist sehr leicht, die Anleitung hervorragend. Durch die drei, beliebig kombinierbaren Erweiterungen läßt sich der Schwierigkeitsgrad und auch der Spielspaß noch einmal steigern. Dabei wirken die Erweiterungen nicht aufgesetzt, sie verschmelzen so gut mit dem Grundspiel, dass man nicht mehr darauf verzichten möchte wenn man sie einmal kennen gelernt hat. Die Qualität des Spielmaterials ist sehr gut, die Grafik des Bretts sehr gut gelungen. In Anbetracht all dieser Vorzüge, ist das Spiel eine echte Empfehlung.

Erweiterung

  • Fresko - Erweiterungsmodule 4,5 und 6

Weblinks

Beschreibung auf der Verlagsseite