Keltis: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 19. April 2013, 11:01 Uhr

Keltis
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Spieledaten
Autor Reiner Knizia
Verlag Kosmos
Erscheinungsjahr 2010
Art Brettspiel
Mitspieler 2-4
Dauer
Alter
Auszeichnungen


Keltis ist ein Brettspiel von Rainer Knizia, das bei Kosmos erschienen ist.

Hintergrund

Keltis ist die Kombination von einem Brett- und einem Kartenspiel. Die Spieler bilden Sequenzen von Karten mit gleichen Symbolen und rücken dabei Wertungssteine auf dem Spielbrett weiter.

Spielprinzip

Das Spielbrett besteht aus einer zentralen Fläche - dem Startpunkt der Wertungssteine - und fünf davon ausgehenden, in Felder eingeteilte sogenannte Steinwege. Jeder der Wege ist durch eines von insgesamt fünf Symbolen gekennzeichnet und weißt Zahlen zwischen -3 und 10 auf. Umgeben ist das Spielbrett von einer Punkteleiste. Die Eingangs erwähnten Karten zeigen jeweils eines der fünf Symbole und eine Zahl zwischen 0 und 10. Jeder Spieler bekommt fünf Wertungssteine - ein gößerer und vier kleine - und einen Stein zum Zählen der Punkte. Auf besonders gekennzeichneten Feldern der Wege werden zufällig Marker verteilt. Die Marker haben unterschiedliche Funktionen. Einige - die sogenannten Wunschsteine - werden von den Spielern gesammelt und werden bei der Abrechnung am Ende des Spieles berücksichtigt, andere, mit Zahlen beschrifteten Marker verschaffen dem Spieler sofortige Siegpunkte und der letzte Typ Marker, versehen mit einem Kleeblatt, verschafft dem Spieler einen zusätzlichen Zug.

Zu Beginn des Spiels erhält jeder Spieler zufällig acht Handkarten. Ist ein Spieler am Zug, so hat er die Möglichkeit entweder eine Karte auszuspielen oder eine Karte abzuwerfen. Beim Ausspielen der Karte eröffnet der Spieler entweder eine Sequenz von Karten eines bestimmten Symbols oder er baut die Sequenz dieses Symbols aus. Beim der Eröffnung einer Sequenz entscheidet der Spieler ob sie aufsteigend oder absteigend sein soll. Je nach dem kann dann der Spieler nun nur noch gleichwertige oder aber kleiner bzw. größere Karten anlegen. Nach dem Ausspielen der Karte zieht der Spieler einen seiner Wertungssteine auf dem entsprechenden Steinpfad ein Feld weiter. Entscheidet sich der Spieler eine Karte abzuwerfen legt er diese offen, sortiert nach Symbolen neben das Brett. So entstehen nach und nach mehere offene Nachziehstapel bei denen jeweils aber nur die oberste Karte zu sehen ist. Abschließend zieht der Spieler eine Karte entweder vom verdeckten oder von einem der offenen Nachziehstapel nach.

Das Spiel ist beendet, wenn entweder der verdeckte Nachziehstapel aufgebraucht ist oder aber sich fünf Wertungssteine auf Felder mit den Werten 6,7 oder 10 befinden. Bei der abschließenden Schlußabrechnung wird der aktuelle Wert der Zählleiste, die erreichten Punkten auf den Steinwegen und die Punkte durch gesammelte Wunschsteine berücksichtigt.

Fazit

Bei Keltis handelt sich ohne Frage um ein einfaches Familienspiel. Dementsprechend kurz ist die gute, verständlich geschriebene Spieleanleitung. Natürlich ist die Qualität des Spielematerials sehr gut, nur dürfte das nicht ausreichen um das Spiel öfters spielen zu wollen. Durch den hohen Glücksanteil ist das Spiel kaum planbar. Die Spieler sollten keinen besonderen Anspruch an Strategie oder Tiefgang haben, auch ist kein Bezug zu einem Thema zu erkennen. Das Spiel ist wirklich nur Spielern zu empfehlen, die sehr einfache Spiele mit hohem Glücksanteil bevorzugen.

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Weblinks