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Version vom 17. April 2013, 11:03 Uhr

7 Wonders
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Spieledaten
Autor Antoine Bauza
Verlag Asmodee/Repos
Erscheinungsjahr 2010
Art Kartenspiel
Mitspieler 2-7
Dauer ca. 30 Min.
Alter ab. 10 Jahre
Auszeichnungen
* Kennerspiel 2011


7 Wonders ist ein Kartenpiel von Antoine Bauza, das bei Repos erschienen ist.

Hintergrund

7 Wonders ist ein Kartenspiel, bei dem bis zu sieben Spieler eines der klassischen Weltwunder und eine umgebende Stadt erbauen können. Das Spiel erstreckt sich über drei Epochen, Sieger ist, wer am Ende die meisten Siegpunkte sammeln konnte.

Spielprinzip

Das Spiel besteht aus Karten, auf denen verschiedene Gebäude, die Baukosten und die Auswirkungen auf das Spiel zu sehen sind. Alle Gebäude sind jeweils einer Gruppe zugeordnet, die auch an der Farbe der Karte zu erkennen ist. Neben Rohstoff erzeugenden Gebäuden (Braun), wie dem Sägewerk oder dem Erzbergwerk und Manufakturen (Grau), die Kulturgüter wie Papyrus oder Glas herstellen können, gibt es auch Handelsgebäude (Gelb), die beim Handeln mit den Mitspielern Vorteile verschaffen. Militärische Gebäude (Rot) sichern die Grenzen zu den Nachbarn, Wissenschaftgebäude (Grün) helfen neues Wissen zu erforschen und sogenannte Profangebäude (Blau) wie der Palast zeugen vom Reichtum der Stadt. Dabei haben einige Karten eine direkte Auswirkung auf das laufende Spiel, wie etwa einen Rohstoffertrag, einen Handelsvorteil oder einen einmaligen Ertrag an Münzen, andere Karten hingegen bringen wichtige Siegpunkte am Ende des Spiels. Kleine Spielbretter mit Abbildungen der Weltwunder zeigen die notwendigen Bauabschnitte, die Baukosten und die Auswirkungen auf das Spiel, die beiden unterschiedlich bedruckten Seiten ermöglichen ein Spiel mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. Daneben gibt es Münzen für den Handel und Siegpunktemarker für den militärischen Vergleich.

Zu Beginn erhält jeder Spieler sieben Karten aus dem Stapel der ersten Epoche, eine Weltwunderkarte und drei Münzen. Gleichzeitig entscheiden die Spieler welche Karte sie ausspielen wollen und legen diese verdeckt vor sich ab. Für das Ausspielen gibt es drei Möglichkeiten. Die erste Möglichkeit ist das Errichten des auf der Karte abgebildeten Gebäudes. Hierfür deckt der Spieler die Karte auf und errichtet die notwendigen Baukosten. Die zweite Möglichkeit besteht darin, eine Baustufe seines Weltwunders fertig zu stellen. Hierbei bleibt die ausgewählte Karte verdeckt und wird an die markierte Stelle an das Spielbrett angelegt, auch hierfür müssen Baukosten entrichtet werden. Die dritte Möglichkeit besteht, darin die Karte verdeckt auf einen Ablagestapel abzulegen, wofür man drei Münzen erhält. Haben alle Spieler eine Karte ausgespielt, so werden alle Karten der Kartenhand an den nächsten Mitspieler weitergegeben. Die Weitergaberichtung ist abhängig von der Epoche und auf der Rückseite der Karten aufgedruckt. Nach dem Auspielen der sechsten Karte wird die übrig gebliebene siebte Karte auf dem Ablagestapel abgelegt. Wieder werden zu Beginn der Epochen 7 der Karten an die Spieler verteilt. Jede Epoche endet mit einem militärischen Vergleich - wobei die Anzahl der auf den ausgespielten Karten der militärischen Gebäude befindlichen Schwert/Schild-Symbole gezählt und mit den beiden Sitznachbarn verglichen werden. Der Sieger erhält abhängig von der Epoche eine bestimmte Anzahl von Siegpunkten, der Verlierer einen Minuspunkt.

Nach der dritten Epoche ist das Ende des Spiels erreicht. Bei der nun folgenden Schlußabrechnung werden neben dem Baufortschritt des Weltwunders und der Menge an Geld auch alle Gebäudeeinheiten mit Siegpunkten berücksichtig. Um die Abrechnung etwas einfacher zu machen, liegt dem Spiel für die Abrechnung ein praktischer Block bei.

Fazit

Mit 7 Wonders ist dem noch relativ unbekannten Spieleautor Antoine Bauza (u.a. Ghost Stories - siehe Beitrag in der aktuellen Spielbox-Zeitschrift) ein großer Wurf gelungen, das Spiel spricht sowohl Gelegenheits- wie Vielspieler an. Das liegt unter anderem an der niedrigen Einstiegshürde, der kurzen Spielzeit von nur ca. 30 Minuten und dem abwechslungsreichen und flüssigen Spielverlauf. Natürlich hat das Spiel einen gewissen Glücksfaktor, jedoch fällt der beim Spielen gar nicht so unangenehm auf. Nach nur ein, zwei Spieldurchläufen sieht man Möglichkeiten unterschiedlicher Strategien, vor allem in Verbindung mit den unterschiedlichen Eigenschaften der Weltwunder. Zugegeben, durch das Weitergeben der Karten ist die Planung und Umsetzung einer Strategie etwas erschwert, so scheint die Planbarkeit mit der Anzahl von Mitspielern zu sinken. Jedoch macht das Spiel eine Menge Spaß und die kurze Spielzeit lädt dazu ein gleich mehrere Partien nacheinander zu spielen. Trotz des (für ein Kartenspiel) recht hohen Kaufpreises muss ich das Spiel unbedingt empfehlen.

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Weblinks