Asara
| Asara | |
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| Spieledaten | |
| Autor | Michael Kiesling, Wolfgang Kramer |
| Verlag | Ravensburger |
| Erscheinungsjahr | 2010 |
| Art | Brettspiel |
| Mitspieler | 2 - 4 |
| Dauer | ca. 60 Min |
| Alter | ab 9 Jahren |
| Auszeichnungen | |
Asara ist ein Brettspiel von Michael Kiesling und Wolfgang Kramer das beim Ravensburger Verlag erschienen ist.
Inhaltsverzeichnis
Hintergrund
Bei Asara wetteifern die Spieler darum die schönsten und höchsten Türme zu errichten.
Spielprinzip
Die Türme werden aus insgesamt vier verschiedenen Grundelementen zusammengesetzt, die auf den entsprechenden Märkten des Hauptspielbretts erworben werden können. Jeder Turm besteht immer genau aus einer Basis und einer Spitze und beliebig vielen Mittelteilen (Fenster und Zwischenstücke). Dabei wird zwischen fünf verschiedenen Baumaterialien unterschieden, die zu unterschiedlichen Preisen gehandelt werden.
Das Einkaufen, aber auch die Nutzung der weiteren Spielelemente erfolgt über sogenannte Einkäufer. Die Einkäufer weisen immer eine Farbe bzw. ein Symbol auf, ist die Nutzung eines Spielelements mehrfach in einer Runde möglich so gilt für jede Nutzung nach der ersten ein Farbzwang - es können nur Einkäufer der schon ausliegenden Farbe gespielt werden.
Das Spielfeld besteht aus fünf quadratischen Grundelementen, die nach dem Puzzle-Prinzip zu einem Kreuz zusammen gesteckt werden. In die dadurch entstehenden freien Ecken werden nun dreieckige Spielbretter so angelegt dass sich ein achteckiges Spielfeld ergibt. Auf dem Basisbrett - dem Kreuz - befinden sich die Märkte für die vier verschiedenen Turmteile und den zentralen Bereich in dem Baugenehmigungen erworben werden können. Die dreieckigen Spielplanteile bringen unterschiedliche Spielelemente, durch die Auswahl kann der Schwierigkeitsgrad des Spiels gesteuert werden. So erbringt die Nutzung der Bank frisches Geld, die Gunst des Kalifen das Startspielerrecht für die nächste Runde, die Bank ermöglicht Einkäufer zu Geld zu machen und in der Profivariante ist es möglich neue Einkäufer zu rekrutieren oder die Fenster zum leuchten zu bringen.
Das Spiel verläuft über vier Jahre. Zu Beginn jedes Jahres bekommt der Spieler eine Anzahl von Einkäufern und von Asari - der Währung des Spiels. Ein Jahr dauert immer solange bis der letzte Spieler seinen letzten Einkäufer ausgespielt hat und endet mit einer Jahreswertung. Nach der vierten Jahreswertung erfolgt noch ein Schlusswertung; es gewinnt der Spieler der die meisten Siegpunkte erzielen konnte. Bei den recht umfangreichen Wertungen wird zum Beispiel die Anzahl der Türme oder die Anzahl besonderer Turmelemente gewertet (Jahreswertung) oder aber der Besitz des höchsten Turms eines Baumaterials und des höchsten Turms überhaupt und die Anzahl der Türme nach Baumaterial und gesamt (Abschlussrechnung).
Fazit
Gerhard
Ohne Frage gehört Asara in die Gruppe der "Worker-Placement"-Spiele. Das Spiel hat eine nur geringe Einstiegshürde, die Anleitung läßt keine Wünsche offen, das Spielmaterial ist von guter Qualität. Bedingt durch eine überschaubare Anzahl von Aktionen gibt es wenig Grund zum Grübeln, das Spiel spielt sich flüssig. Durch den Farbzwang bei den Einkäufern kommt ein gewisses Glückselement ins Spiel, die Interaktion beschränkt vor allem darauf dem Mitspieler Turmbauteile wegzuschnappen. Empfehlenswert ist das Spiel ab drei Spielern, bei zwei Spielern gibt es einfach zu viele nutzbare Felder um Spannung zu erzeugen. Das Spiel empfiehlt sich vor allem für Familien bzw. Wenig- oder Gelegenheitsspieler, die ein nettes, solides, taktisches Aufbauspiel mit einem interessanten Kartenmechanismus suchen.
Waldfee
Das Spielmaterial ist ansprechend, die Farben harmonisch. Allerdings sind im halbdunkel manche Farben nicht mehr so gut erkennbar. Das tut dem Spielspass keinen Abbruch, da muss man eben mehr auf die Symbole achten. Die Erweiterung lohnt sich auf jeden Fall, wir haben auch noch die des österr. Spieleclubs auf der Spielemesse 2012 erstanden. Also für einen entspannten Spieleabend oder ein kurzes Spielchen am Stammtisch immer wieder gern.
Erweiterungen
- Das Haus des Flaschengeistes
- Die Gunst des Kalifen