Small World
| Small World | |
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| Spieledaten | |
| Autor | Philippe Keyaerts |
| Verlag | Days of Wonder |
| Erscheinungsjahr | 2009 |
| Art | Brettspiel |
| Mitspieler | 2 - 5 |
| Dauer | 40 - 80 Min. |
| Alter | ab 8 |
| Auszeichnungen | |
Small World ist ein Brettspiel von Phillipe Keyaerts, das bei Days of Wonder erschienen ist.
Inhaltsverzeichnis
Hintergrund
Small World ist ein Eroberungsspiel im Stil von Risiko. Im Gegensatz zum Veteranen kämpfen hier die Spieler mit Fantasy-Rassen wie Elfen, Zwergen oder Goblins um die Vorherschaft in der Welt.
Spielprinzip
Das Spiel besteht aus zwei, jeweils vorne und hinten bedruckte Spielbretter - für jede Spielerzahl ist eine eigene Aufteilung der zu erobernden Gebiete vorhanden. Daneben werden fünf Rasseplättchen und der Nachziehstapel in einer Reihe ausgelegt, daneben - zufällig - die entsprechende Anzahl von Spezialfähigkeiten zugeordnet. Des weiteren bekommt jeder Spieler fünf Siegpunkte, die aber im Laufe des Spiels auch die Funktion von Geld haben.
Das Spiel verläuft in einer von der Spielerzahl abhängigen Anzahl von Runden. Zu Beginn wählt der Spieler eine der ausgelegten Rasse/Spezialfähigkeitskombinationen aus. Entschließt sich der Spieler nicht die erste Kombination der Auslage zu nehmen, muß er auf jede übersprungene Kombination eine Siegpunktmünze legen. Nun erhält der Spieler eine Anzahl Einheiten die von der Rasse und der Spezialfähigkeit abhängen. Beginnend von einem am Spielbrettrand, oder Meer angrenzenden Gebiet kann der seinen Feldzug beginnen. Sind keine weiteren Eroberungen mehr möglich, erhählt der Spieler einen Siegpunkt für jede in seinem Besitz befindliche Provinz, abschließend kann der Spieler seine Einheit noch umgruppieren um besser gegen Angriffe gewappnet zu sein. Nun kommt der nächste Spieler an die Reihe.
Da im Laufe des Spiels keine weiteren Einheiten hinzukommen, kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem die für Eroberungen zur Verfügung Anzahl von Einheiten zu gering für eine weitere Expansion oder zur Verteidigung der besetzten Provinzen wird. Nun ist der Zeitpunkt gekommen seine Rasse untergehen zu lassen. Der Spieler reduziert die Anzahl der auf dem Spielbrett befindlichen Einheiten auf eins pro Provinz und dreht die Plättchen um. In der folgenden Runde kann der Spieler mit einer anderen Rasse neu beginnen. Fortan bekommt der Spieler nicht nur Punkte für Provinzen die von seiner neuen Rasse besetzt sind, sondern auch für Provinzen auf denen Plättchen seiner untgergegangenen Rasse liegen. Ein Spieler kann immer nur eine untergegangene Rasse besitzen.
Sieger ist, wer nach dem Ende der letzten Runde die meisten Siegpunkte sammeln konnte.
Fazit
Erfahrenen Spielern wird diesen Konzept nicht unbekannt sein. Der Autor Philippe Keyaerts hatte mit einem ähnlichen Spiel(Vinci) 1999 schon einmal Erfolg und stellt hiermit seine überarbeitete Version vor. Auffällig ist sind bei Small World die quitschbunte Grafik der Spielbretter und der eigentlichen Spielelemente, ein zweischneidiges Schwert - dem einen zu unübersichtlich, für andere wegen der Comic-artigen Optik ein Genuß. Lobend erwähnt werden sollte auch der herausnehmbare, mittels eines Deckels verschlossene Einsatz zur getrennten Aufbewahrung der Rassenplättchen. Sehr gut ist die Idee, die sich aufgrund unterschiedlicher Rassen sowieso schon deutlich unterscheidenden Einheiten zusätzlich noch zufällig durch eine Spezialfähigkeit zu modifizieren - ein Pluspunkt bei Langzeitmotivation und Spielspaß. Dank der unterschiedlichen Spielbretter funktioniert das Spiel bei allen Spielerzahlen gleich gut. Nein, das Spiel ist kein ernsthaftes Strategiespiel, lädt aber aufgrund seiner einfachen Regeln und der kurzen Spieldauer immer wieder zu einer Runde zwischendurch ein. Wen der hohe Anschaffungspreis nicht abschreckt, dem kann ich das Spiel in jedem Fall empfehlen.
Erweiterung
- Verflucht!
- Frauenpower
- Fabeln & Legenden
- Keine Panik!
- Die Insel des Geisterbeschwörers