Newsletter No. 12
NEWSLETTER - Ausgabe Februar 2004 (No. 12)
Inhaltsverzeichnis
Editorial
Hallo Anderweltler, hallo Freunde des Vereins,
hier ist wieder einmal eine neue Ausgabe des Newsletters. Dazu noch die erste Ausgabe im neuen Jahr, das auch gleich das neue Geschäftsjahr ist. Damit gibt es einen neuen Vorstand, der in veränderter Besatzung die Arbeit des alten fortführen wird (mehr dazu in Punkt 3). Ansonsten hat sich nicht viel geändert, inzwischen sieht man aber - höre und staune - auch mal wieder ein paar neue Gesichter. Hoffen wir, daß die zu diesen Gesichtern gehörenden Personen wiederkommen, und daß auch Ihr weiterhin ab und zu einen Weg ins HBH findet.
Euer Vorstand
Termine
09-12-2003 Games-Corner
11-12-2003 Rollenspielstammtisch im Schwabi
16-12-2003 Games-Corner
18-12-2003 Rollenspielstammtisch im Schwabi
23-12-2003 Games-Corner
25-12-2003 Rollenspielstammtisch im Schwabi
30-12-2003 Games-Corner
31-12-2003 Anderwelt Silvesterfeier
10-01-2004 Anderwelt Mitgliederversammlung
Anderwelt Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung lief ruhig, trotz des wie immer großen Pensums. Dank der aktiven und konstruktiven Mitarbeit der Anwesenden konnten alle Punkte zügig abgearbeitet werden. Damit haben wir einen neuen Vorstand, der zum größten Teil der alte ist. Neu ist nur der Beisitzer: Mit Keven Reindl besteigt ein weiterer langhaariger Anderweltler das Vorstandsboot.
Das Protokoll zur Versammlung wird, wie immer, auf unserer Seite veröffentlicht.
[Gerhard]
Für Euch besucht
Grave Digger Konzert am 30.01. in der Stadthalle Langen
Mann was freute ich mich auf das Konzert (das erste mit meiner Freundin), bin pünktlich losgefahren, um ja net zu spät anzukommen. Es regnete ein bißchen, naja, gut daß es ein Hallenkonzert war. Kurze Einlaßzeiten, freundliche Security, nach 5 min. waren wir drinnen. Mein erster Eindruck etwa 700-800 Metaller in der Halle - aber hey, ist das net Singh & Wolfgang vom Hafenbahn e.v. an der Theke? Bin gleichmal hin und habe gefragt, was die hier machen, da es ja die Hafenbahn seit ca.1 1/2Jahren nicht mehr gibt. "Ja, der Dominik (ehemaliger 1. Vorsitzender) und der Klaus (ehem. 2. Vorsitzender), die veranstalten jetzt Konzerte auf eigene Faust, der Rest vom ehemaligen Verein ist auch da!" Also erstmal eine Runde gedreht und alle alten Kumpels vom Hafenbahn e.v. begrüßt, ich war ja selbst 4 1/2 Jahre bei dem Verein, denn das Konzert hatte ja noch net angefangen.
Nach ner halben Stunde legte dann WIZARD los. Naja, net so mein Fall, MANOWAR für Arme, der Sound ein bißchen übersteuert, ein bißchen zu laut, Scheiße, dachte ich mir, Ohrenstopfen vergessen. Nach etwa 40 Minuten waren Wizard fertig. Meine Freundin fand sie gut, worauf ich ihr entgegnete "wart auf Symphorce,die sind besser".
Es gab eine kurze Umbaupause, etwa 20 Minuten lang, dann ging die Post ab. SYMPHORCE legten los, geiler Sound, guter Sänger, aber hey, den kennst du doch? Hmm, wer ist das, den kennst du doch, ach ja, Andi B. Frank, der Sänger von BRAINSTORM (muß dazu sagen, daß ich nur einzelne Lieder von Symphorce habe) - der singt bei denen?! Nach ca.50 min.war leider Schluß, hätte gerne mehr von Symphorce gesehen.
Wieder eine kurze Umbaupause, ca.25 min. Dann kamen die Headliner "GRAVE DIGGER". Der erste Song war vom Neuen Album "Rheingold" und zwar Rheingold - naja, net so mein Lieblingsalbum. Dann kam eine Ansage, die mich sehr erfreute: "Auf dieser Tour spielen wir mal ein paar Songs, die wir leider etwas vernachlässigt haben bei den letzten Touren." Weiter gings im Programm, noch etwa 6 Songs vom Rheingoldalbum, 3 Songs vom "Tunes Of War" Album (das beste überhaupt), 2 vom "Knights of the Cross", 3 vom Excalibur-Album und dazwischen "Headbanging Man", "Circle of Witches" und andere Grave Digger Klassiker. Nach etwa 2 Stunden waren Grave Digger, nicht ohne 6 Zugaben gespielt zu haben, und die Konzertbesucher völlig ausgelaugt, da dieses wohl das beste Concert von Grave Digger war.
Spät in der Nacht fuhr ich schließlich mit meiner Freundin, glücklich, mit einem Tinnitus und höllischen Nackenschmerzen nach Hause fuhr.
[Thorsten]
Für Euch gehört
Dream Theater - Train of Thought
Wer dachte, Dream Theater würden nach dem eher durchwachsenem letzten Album Six Degrees Of Inner Turbulence weiter schwächeln, sieht sich getäuscht. Denn was bei dem neuen Album sofort auffällt, ist der, für Dream Theater Verhältnisse, sehr moderne, harte und baßlastige Sound. Die Gitarre klingt heftiger denn je. Frontmann James LaBrie überrascht mit ungewohnt hartem Gesang, über Mike Portnoy´s Drumming muß man wohl keine Worte verlieren. Die Keyboards wurden etwas zurückgeschraubt.
Den Auftakt macht mit "As I Am " die erste Singleauskopplung. Ein tierischer Groover, der sich sofort im Hirn festsetzt und ewig hängen bleibt. Der Song handelt davon, seinen eigenen Weg zu gehen, "man selbst" zu sein und sich sein Leben nicht diktieren zu lassen, egal was andere sagen. In der Single-Version wurde der Song stark gekürzt.
"This Dying Soul" beginnt mit schnellen Double-Bass Rhythmen, um dann von ruhigen Vocals aufgefangen zu werden. Danach zieht das Tempo wieder an und wird im instrumentalen Mittelteil sogar noch schneller.
Der Anfang von "Endless Sacrifice" ist stark balladenlastig ausgefallen, was sich etwa bis Mitte des Stückes durchzieht. Die 2. Hälfte ist dann deutlich härter, rockiger und flotter. Besonders hervorzuheben ist der verspielte Instrumentalteil.
"Honor Thy Father" ist fast die gesamte Spielzeit eine Uptempo Granate. Der einzige schwache Song ist wohl "Vacant", der auf Gesang-, Piano- und Celloklängen basiert. Mit weniger als 3 Minuten Spielzeit ist dies auch der kürzeste Song und somit, gemäß den "101 Regeln des Prog", ohnehin kein "Progressive".
Das Stück geht nahtlos in das einzige Instrumentalstück des Albums über, "Stream Of Consciousness". Eine Spielwiese für jeden der 4 Musiker an den Instrumenten, die sich hier nach Herzenslust austoben dürfen.
Den Abschluß des Albums bildet das fast 15-minütige "In The Name Of God". Der Song greift die Thematik des religiösen Sektenkultes und Fundamentalismus' auf. Ein hartes, aber melodisches Stück mit mit ein paar derben Textpassagen.
Unterm Strich kann man wohl behaupten, daß Dream Theater mit diesem Album weiterhin die Spitzenposition im Prog halten und sogar ausbauen konnten. Dream Teater haben hier sogar fast ihr Meisterwerk "Images And Words" getoppt. Für alle Fans harter, melodischer und komplexer Musik ein absoloutes Muß, für alle Dream Theater Fans sowieso.
[Keven]
Für Euch gespielt
Mississippi Queen Spiel des Jahres 1997
Bei Mississippi Queen liefern sich drei bis fünf Schaufelraddampfer ein Wettrennen. Der Mississippi setzt sich hierbei aus zwölf sechseckigen Spielbrettern zusammen, die nach dem Puzzle-Prinzip zusammengesteckt werden. Ein Auswürfeln des Anlegerichtung während des Spiels ermöglicht einen abwechslungsreichen und von Spiel zu Spiel unterschiedlichen Flußlauf. Mitten im Fluß sind immer wieder kleine Inseln zu sehen, die teilweise eine Anlegestelle aufweisen. Die Grafik der Karten ist mit Linien überzogen, die hexagonalförmige Felder bilden.
Die aus Kunststoff bestehenden Dampfer haben auf beiden Seiten drehbare, oder besser wendbare Schaufelräder, die zum einen die aktuelle Geschwindigkeit und zum anderen den vorhandenen Kohlevorrat anzeigen. Ärgerlich ist hierbei, daß die Schaufelräder lediglich mit einem mit Zahlen bedruckten Klebstreifen versehen sind, die sich schon bald vom Rad ablösen.
In jedem Zug ist nun die Geschwindigkeitsänderung von einem Zähler und eine Wendung um 60 Grad kostenfrei möglich. Größere Geschwindigkeitsänderungen oder Wendemanöver verringern den Kohlevorrat. Ein Dampfer ohne Kohle scheidet aus.
Interessant ist die variable Zugreihenfolge für jede Spielrunde, die von der aktuellen Position der Dampfer bestimmt wird. Auf dem Weg vom Starthafen zum Zielhafen müssen die Kapitäne von den oben erwähnten kleinen Inseln mit Anlegestelle zwei Fahrgäste einsammeln. Hierbei muß die Geschwindigkeit rechtzeitig vorher reduziert werden, denn eine Anlegestelle kann nur mit Geschwindigkeit "1" angelaufen werden.
Um das strategische Planen der optimalen Fahrrinne etwas zu erschweren, aber auch um den niederträchtigen unter den Spielern zu etwas mehr Spaß zu verhelfen, gibt es die Möglichkeit, einen Vorausfahrenden Dampfer abzudrängen. Der betroffene Kapitän kann sein Schiff zwar ohne den Einsatz von Kohle neu ausrichten, muß sich aber eine neue Fahrrinne suchen.
Alles in allem ein guter Mix von Spielelementen. Ein variables Spielfeld, Bewegung der Spielfigur ohne den Einfluß von Glück, ein Wettstreit mit den anderen Spielern. Obwohl der Autor offensichtlich alles richtig gemacht hat, will das Spiel keinen rechten Spaß machen. Vor allem wenn man "Missippi Queen" mit anderen Spielen dieser Gattung vergleicht (etwa "Formula DE") wirkt das Spiel etwas "farblos". Probierts einfach mal selbst aus, kaufen lohnt sich nur bei einem absoluten "Nice Price".
[Gerhard]
Geburtstage im Februar
Benjamin Efe 12.02
Georg Datterl 17.02
Keven Reindl 18.02
Das Letzte
Und heute mal wieder ein Witz...
Zwei Drachenreiter sind gleichzeitig zum Sturzflug abgetaucht. Ruft der eine nach einer Weile: "Seht nur, die Menschen dort unten sehen aus wie Ameisen." Meint der andere erschreckt: "Mensch, hoch! Das sind Ameisen!"
Bis demnächst,
Eurer Vorstand
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