Eselsbrücke

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Eselsbrücke
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Spieledaten
Autor Stefan Dorra, Ralf zur Linde
Verlag Schmidt
Erscheinungsjahr 2011
Art Gesellschaftsspiel
Mitspieler 3-6 bzw. 6-12
Dauer ca. 45 Minuten
Alter ab 8 Jahre
Auszeichnungen


Eselsbrücke ist ein Gesellschaftsspiel von Stefan Dorra und Ralf zur Linde, das bei Schmidt-Spiele erschienen ist.

Hintergrund

Bei Eselsbrücke lassen sich die Spieler zu vorgebenen Begriffen eine Geschichte einfallen. Im weiteren Verlauf des Spiels müssen sich dann die Mitspieler an diese Begriffe erinnern.

Spielprinzip

Das Spiel besteht aus 180 Motiv-Kärtchen mit unterschiedlichen Abbildungen - vom Auto bis zur Oma ist alles dabei. Darüber hinaus gibt es noch sogannte Stopkärtchen und Spielbretter zur Ablage der eigenen Kärtchen.

Eselsbrücke wird über sechs Runden gespielt, in den ersten beiden Runden werden nur Geschichten erzählt und den letzten beiden nur noch Begriffe erraten. Wie verläuft das Spiel? Der erste Spieler zieht zufällig drei Kärtchen aus einem Beutel, legt diese offen vor sich hin und denkt sich eine Geschichte aus die diese Begriffe verbindet. Anschließend legt er die Kärtchen verdeckt auf seine Ablage. Reihum erzählt nun jeder Spieler seine Geschichte. In der dritten Runde werden nun vier Kärtchen für eine Geschichte gezogen, danach verteilt der Spieler die Kärtchen seiner ersten Geschichte verdeckt an die Mitspieler, so das jeder Mitspieler einen Hinweis erhält. Übrig gebliebene Kärtchen behält der Erzähler zunächst. Nun müssen die Mitspieler sich an die Begriffe der Geschichte errinnern, das Kärtchen für einen richtigen Begriff bekommt der Ratende, der damit einen Ablagestapel vor sich aufbaut. Fällt dem Ratenden innerhalb von "gefühlt fünfzehn Sekunden" nichts ein, oder rät der Spieler falsch, so muss er abhängig von der Spielrunde ein oder mehrere Kärtchen von seinem Ablagestapel abgeben. Immer wenn die Mitspieler sich problemlos an die Begriffe einer Geschichte errinern können, bekommt der Erzähler ein Stopkärtchen, das er auch auf seinen Ablagestapel legt. Muss er nun Kärtchen abgeben, so betrifft dies nur Kärtchen oberhalb des Stopkärtchens. In der vierten Runde wird eine Geschicht mit fünf Kärtchen erzählt und ab der fünften nur noch geraten.

Am Ende setzen die Spieler die Ablagestapel inklusive der Stopkärtchen nebeneinander in die Tischmitte, der Spieler mit dem höchsten Stapel gewinnt.

Fazit

Gerhard

Eselsbrücke ist ein Kommunikations- und Partyspiel mit niedriger Einstiegshürde. Allerdings schwankt die Spieldauer und auch der Schwierigkeitsgrad deutlich mit der Anzahl an Mitspielern. Wird mehr als eine Partie gespielt passiert es immer wieder das auch aufmerksame Mitspieler die Geschichten durcheinander werfen - was dem Spielspaß aber nicht abträglich ist. Die Kärtchen sind schön illustriert, das verwendete Material robust. Weil die Autoren auch einen Team-Modus vorschlagen ist das Spiel auch in Gruppen bis 12 Personen spielbar. Das Spiel spricht auch Menschen an, die sonst einen Bogen um Partyspiele machen. Ich kann Eselsbrücke durchaus empfehlen.

Erweiterung

Keine

Weblinks

Beschreibung auf der Verlagsseite]