Hanabi
| Hanabi | |
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| Spieledaten | |
| Autor | Antoine Bauza |
| Verlag | Abacus |
| Erscheinungsjahr | 2013 |
| Art | Kartenspiel |
| Mitspieler | 2-5 |
| Dauer | ca. 30 Min. |
| Alter | ab 8 Jahre |
| Auszeichnungen | |
| * Spiel des Jahres 2013 | |
Hanabi ist ein Kartenspiel von Antoine Bauza, das beim Abacus-Verlag erschienen ist.
Inhaltsverzeichnis
Hintergrund
Hanabi ist ein kooperatives Kartenspiel für zwei bis fünf Mitspieler. Die Aufgabe der Spieler besteht darin ein möglichst aktraktives Feuerwerk zu entzünden. Nicht nur um die Zuschauer zu unterhalten, sondern auch um die Götter zu erfreuen.
Die Aufgabe besteht darin, durch richiges Anlegen der Karten, aufsteigend sortierte Reihen der einzelnen Spielkartenfarben zu erzielen. Das einzige Problem darin besteht das die Spieler nicht ihre Karten sondern nur die der anderen sehen! Je mehr Karten die Spieler fehlerfrei auspielen können, umso mehr Punkte erhalten sie am Ende des Spiels.
Spielprinzip
Das Spiel besteht aus 50 Spielkarten - den sogenannten Feuerwerkskarten - in fünf verschieden Spielkartenfarben und den Werten Eins bis Fünf. Dazu kommen aus Karton bestehende Plättchen, acht Stück mit je einer schwarzen und einer weißen Seite (Hinweis-Plättchen) und drei die auf einer Seite einen Blitz aufweisen (Gewitter-Plättchen). Zu Beginn des Spiels erhält jeder Spieler - je nach Anzahl der Spieler - vier oder fünf Karten die er so auf die Hand nimmt das
Ist ein Spieler an der Reihe hat der die Möglichkeit zwischen verschiedenen Aktionsmöglichkeiten zu wählen. Vor allem zu Beginn wird der Spieler eher die Möglichkeit einem Mitspieler einen Hinweis zu geben wählen. Hierbei kann er einem beliebigen Mitspieler entweder einen Hinweis zu einer Farbe auf dessen Hand ODER aber zu einem Wert der Karten geben. Er deutet also entweder auf alle Karten in der Hand des Mitspielers mit der gleichen Farbe oder aber mit dem gleichen Wert (zum Beispiel: Diese, diese und diese Karte haben die Farbe Rot). Allerdings wird nach jedem Hinweis eines Spielers ein Hinweis-Plättchen von der weißen auf die schwarze Seite gedreht. Liegen bereits alle Plättchen mit der schwarzen Seite nach oben, darf die Aktion "Hinweis geben" nicht gewählt werden. Die zweite Aktionsmöglichkeit ist das Abwerfen einer (hoffentlich!) nicht mehr benötigten Karte. Hierbei legt der Spieler eine seiner Handkarten offen auf den Ablagestapel und nimmt sich - ohne die Vorderseite anzusehen - eine neue vom Nachziehstapel. Als Belohnung für die Spieler wird ein schwarzwes Hinweis-Plättchen auf die weiße Seite zurückgedreht. Als dritte und letzte Möglichkeit kann der Spieler eine seiner Karte auspielen um das in der Tischmitte entstehende Feuerwerk zu ergänzen. Passt die gewählte Karten jedoch an keine der Reihen auf dem Tisch sind die Götter erzürnt - ein Gewitter-Plättchen wird aufgedeckt und die Karte des Spielers offen auf den Ablagestapel gelegt.
Das Spiel endet entweder nach dem Aufdecken des dritten Gewitter-Plättchens, alle Farbreihen vollständig sind oder wenn ein Spieler die letzte Karte vom Nachziehstapel zieht (in diesem Fall hat jeder Spieler noch einen Zug).
Fazit
Gerhard
Spielkarten nach Farben und Werten sortieren? Und das ist alles? Mag sich der eine oder andere Spieler im Vorfeld fragen. Das Spiel zieht unglaublich schnell die Spieler in seinen Bann. Und zwar Spieler jeglicher Art! Mit sehr geringen Mitteln vermag Hanabi bei jedem Spieldurchlauf große Spannung zu erzeugen. Es bietet viel Kommunikation und Interaktion bei gleichzeitig geringem Glücksfaktor. Dank des geringem Zeitaufwands von ca. 30 Minuten lädt das Spiel durchaus zu weiteren Partien ein. Trotz der minmalistischen Spieleelemente ist es aber keinefalls als "Absacker" am Ende eines Spieleabends geeignet - zu groß ist doch die Anforderung an Erinnerungs- und Kombinationsvermögen. Lediglich zu zweit kann das Spiel seinen Reiz nicht so recht entfalten - aufgrund der geringen Anzahl gleichzeitig im Spiel befindlicher Karten kann es rundenlang vorkommen das keine einzige "brauchbare" Karte verfügbar ist. Durch die im Spiel enthaltene Variationsmöglichkeiten gibt es weitere Möglichkeiten zur langfristigen Motivation. Egal ob Wenig- oder Vielspieler, dieses Spiel darf in keiner Spielesammlung fehlen!
Erweiterung
Keine