Newsletter No. 69
NEWSLETTER - Ausgabe August 2010 (No. 69)
Inhaltsverzeichnis
- 1 Editorial
- 2 Termine
- 3 Geplante Anderwelt-Veranstaltungen
- 4 Anderwelt Stand am Lamboyfest 2010
- 5 Anderwelt-LARP 2010
- 6 Anderwelt-Sommerfest 2010
- 7 Messe Spiel in Essen 21.-24.10.2010
- 8 Für Euch gekocht
- 9 Für Euch gelesen
- 10 Hanns kuckt in die Röhre
- 11 Für Euch gespielt
- 12 Knobeln mit Anderwelt
- 13 Pausenspiele=
- 14 Das Letzte
Editorial
Hallo Anderweltler, hallo Freunde des Vereins,
der Sommer hat auch in unseren Breitengraden Einzug gehalten. Neben einigen Veranstaltungstipps und viel Neuem Rund um den Verein und Hanau möchten wir Euch besonders das Anderwelt-Sommerfest am 14.August ans Herz legen. Näheres hierzu unter Punkt 6 oder auf der Homepage
Eure Newsredaktion
Termine
| 03.-05.09. | Hanauer Bürgerfest |
| 12.09.2010 | Konzert: Echoes - Pink Floyd im Aphitheater |
Regelmäßige Termine:
- Leseratten und Schreiberlinge, 2. Dienstag/Monat ab 19:00 Uhr - diesmal am 10.08.
- Stammtisch im Brückenkopf, Donnerstags ab 20:00 Uhr
- Vorstandssitzung, eigentlich letzter Freitag im Monat ab 20:00 Uhr - diesmal jedoch am 23.08.2010
Geplante Anderwelt-Veranstaltungen
| 14.08.2010 | unser Sommerfest in Franks Garten |
| 17.-19.09.10 | Pallyndina-LARP |
Anderwelt Stand am Lamboyfest 2010
Trotz des teilweise stürmigen Wetters haben uns doch viele Besucher am Lamboyfeststand besucht und unsere Würstchen verkostet, Brezeln oder Kuchen gegessen und sich an dem feilgebotenen gezapften Bier gütlich getan.
Finanziell sind wir damit in trockenen Tüchern, und der Aufbau, Abbau sowie Dienste der Mitglieder wurden souverän gemeistert. Ein dickes Lob an die fleissigen Helfer und ich hoffe ich hab Euch auch im nächsten Jahr an meiner Seite.
Bilder vom Fest seht Ihr bald auf der HP im Bereich der Galerie.
Eure 1. Vorsitzende
Anderwelt-LARP 2010
Ein LARP hätten wir da noch für Euch:
PALLYNDINA - Die Stunde Null
Pallyndina-LARP in 2010 - vom 17. bis zum 19. September Spiel pur!
Ein Fantasy Vollverpflegungs-LARP mit einer bewußt kleinen Zahl an Teilnehmern, einer Menge Plot und intensiver Betreuung für alle Spieler. Infos und Anmeldung unter
anmeldung.pallyndina.anderwelt.net
oder einfach
pallyndina.anderwelt.net
Nähere Infos erhaltet ihr unter den Links oder natürlich von mir.
Eure Ylva
Anderwelt-Sommerfest 2010
Das traditionell in Franks Garten stattfindende Sommerfest ist in diesem Jahr am 14. August. Wir wollen wieder gemeinsam grillen und bis in die Morgenstunden rocken. Natürlich gibt es wieder Bier vom Fass, gezapft von Mitgliedern für Mitglieder. Also wer am Lamboyfest noch nicht an den Zapfhahn kam oder wer garnicht genug davon kriegen kann... hinter der Theke ist bestimmt für jeden mal kurz ein "Arbeits-Plätzchen" frei. Oder tobt Euch beim Grillen aus oder tanzt bis zum Morgengrauen oder...
Und hier ist der Link zum Flyer Sommerfest 2010
Ich hoffe doch wir sehen uns,
Eure Waldfee
Messe Spiel in Essen 21.-24.10.2010
Auch dieses Jahr findet in Essen die weltgrößste Spielemesse "Spiel" statt. Und das obwohl die diesjährige Kulturhauptstadt es garnicht nötig hat dieses Ereignis in seinen Kultur-Veranstaltungskalender aufzunehmen. Nichts desto trotz lassen wir es uns nicht nehmen am Donnerstag und Freitag die Messe zu stürmen und dabei zu sein.
Die Zimmer sind schon gebucht! Wer noch im Anderwelt-Bus mitwill muss sich beeilen. Anmeldungen gerne verbindlich beim Vorstand. Wir planen bei größerem Andrang einen Bus mit Fahrer zu mieten. Also fragt nach beim Vorstand - und Ihr müsst nicht unbedingt in unserem "Hotel" übernachten. Ansonsten, man sieht sich!
Euer Vorstand
Für Euch gekocht
Eure Waldfee
Für Euch gelesen
Glennkill
Schafe und wie sie die Welt sehen - Glennkill ist ein Schafskrimi, sagt der Klappentext. Tatsächlich geht es in diesem Buch um Schafe, aber nicht nur. Es geht auch um Menschen, die aus der Sicht der Schafe beschrieben werden. Eine Schafsherde lebt friedlich mit ihrem Schäfer George Glenn in einem irischen Dörfchen. Der Schäfer gibt dem Roman den Namen, der Name des Dorfes bleibt ungenannt. George Glenn ist ein seltsamer Kauz, der mit seinen Schafen spricht und ihnen jeden Abend Geschichten vorliest. Obwohl die Tiere natürlich nicht sprechen können, verstehen sie, was ihr Schäfer ihnen sagt. Aber sie betrachten die Dinge, die Menschen tun, mit ihren Augen, die Bedeutung so mancher Worte ist ihnen unklar. Da gibt es einige Mißverständnisse, und die Autorin nutzt die Gelegenheit zu schönen Wortspielen, die zum Schmunzeln bringen. Eines Tages jedoch liegt ihr kauziger, freundlicher Schäfer tot auf der Weide, mit einem Spaten im Rücken. Und die Schafe machen sich auf, seinen Mörder zu finden. Das Setting der Geschichte läßt sich mit „Watership Down” vergleichen. Hier wie dort sind Tiere die Hauptdarsteller, hier wie dort sind sie keine vermenschlichten Comicfiguren, sondern echte Tiere in ihrem jeweiligen Lebensraum, mit dem für ihre Art typischen Verhalten. In beiden Büchern hat jeder der Protagonisten einen eigenen Charakter, bei Glenkill haben die Menschen aber ein noch größeres Gewicht als bei Watership Down. Das fängt mit der Figur des Schäfers an und hört mit dem Dorfpriester auf, ohne die Menschen aus dem Dorf wäre die Handlung gar nicht vorstellbar. Ihre Wünsche und Handlungen bestimmen schließlich das Schicksal des Schäfers und seiner Schafe, und das nicht nur zu Beginn, sondern während des ganzen Plotverlaufs. Die junge Frau Rebecca, die nach dem ersten Drittel im Dorf auftaucht, ist genauso bedeutsam wie die Schafe. Diese Figur bildet ein schönes Gegengewicht zu den Charakteren der Schafe, was sich auch in einem Farbspiel ausdrückt - die Wolle der Schafe ist weiß (es gibt nur ein einziges schwarzes Schaf in der Herde), Rebecca dagegen liebt kräftig rote Kleidung. Sicher gibt es Momente, in denen die Biologen bezweifeln mögen, daß ein Tier so handeln könnte wie beschrieben, aber diese sind selten gesät und fügen sich so schlüssig in die Geschichte ein, daß man der Autorin die dichterische Freiheit gern zugesteht. Die Geschichte wird mit einer schönen Sprache gemalt, poetisch und kein bißchen kitischig. Und immer wieder der erwähnte Wortwitz, eine Fundgrube für Zitierer. Wie zum Beispiel in der Szene, in der „die Neue“ von der Dorfgemeinschaft beäugt wird: „Rebecca war eine Augenweide, und die Männer grasten.“ Die Auflösung des Falls selbst ist für reine Krimifans vermutlich zu unspektakulär, zumal die Schafe am Ende falsch liegen. Aber dennoch gibt es versteckte Hinweise, falsche Verdächtige und interessante Theorien. Auch die junge Rebecca hat eine Motivation, dem Mord auf den Grund zu gehen. So wird es auch spannend, wenn die Schafe oder die junge Rebecca durch ihre Ermittlungen in Gefahr geraten, da man zu diesem Zeitpunkt die Frau wie auch alle schafigen Charaktere liebgewonnen hat. Den Vorwurf, die Handlung sei dröge (wie ein Rezensent im Netz behauptet) kann ich nicht nachvollziehen. Nach Auflösung des Falls geht es schnell dem Ende zu, wie nebenbei werden noch ein paar Handlungsfäden aufgelöst. Wenn man es einmal gelesen hat, und weiß, wer der Mörder war, bekommt man dennoch Lust, sie noch einmal zu lesen, um dann die Sprache noch mehr genießen zu können. Ein Leckerbissen, sage ich. Sollte es einen Nachfolger geben, werde ich diesen auch verkosten!
Eure Ylva (Anm. der Red.: unser schwarzes Schaf)
Hanns kuckt in die Röhre
Southland Tales
Also, in „Southland Tales“ geht es um… Ich fange noch einmal anders an. Die Hauptfigur des Films… Äh, ja… Ah, jetzt hab ich’s: „Southland Tales“ ist ein Film vom Regisseur und Drehbuchautor von „Donnie Darko“, Richard Kelly – na, weckt das Erwartungen? Aber um das gleich vorneweg zu sagen: Dieser Film ist völlig anders als „Donnie Darko“. Mit einer Ausnahme – er ist ebenso leicht verständlich.
Der Film spielt zwei Jahre in der Zukunft in Los Angeles, und dennoch erkennt man die Welt beinahe nicht wieder. Nachdem der amerikanische Alptraum – der erfolgreiche Angriff von Terroristen mit einer Nuklearwaffe – Wirklichkeit geworden ist, ist das Land der Anarchie verfallen. Die Polizei und Armee versuchen dem mit brutalen Methoden Herr zu werden, wodurch die Regierung immer diktatorischere Züge annimmt. Der Krieg im Osten geht weiter, während sich moralischer Verfall und Rassismus ausbreiten. Die Schere zwischen arm und reich nimmt zu. Da der Treibstoff langsam knapp wird, versucht ein merkwürdig esoterisch angehauchter Konzern im Regierungsauftrag die Energie der Ozeane nutzbar zu machen. Darüber hinaus hat sich eine neo-marxistische Bewegung entwickelt, die der Regierung den Kampf angesagt hat.
Soweit alles klar? Zu den Hauptprotagonisten gehört Boxer Santaros (in der ersten ernstzunehmenden Rolle seiner Filmkarriere: Dwayne „The Rock“ Johnson), seines Zeichens Hollywood-Superstar und Ehemann der Tochter eines hochrangigen Regierungsmitglieds. Um diesen zu erpressen wird Boxer im Auftrag der Neo-Marxisten von der ehemaligen Porno-Darstellerin Krysta Now (großartig: Sarah Michelle Gellar) ent- und verführt, sowie einer Amnesiebehandlung unterzogen. Krysta hat allerdings weniger politische Ambitionen, sondern plant ihre Medienkarriere, inklusive Modelabel und eigenem Energy-Drink. Über eine Fernseh-Talkrunde mit ihren Kolleginnen verfügt sie bereits, und nutzt diese ausgiebig, um ihre Single „Teen Horniness Is Not A Crime“ zu vermarkten.
Es würde den Rahmen sprengen, hier alle merkwürdigen Charaktere und deren Verstrickungen miteinander zu erläutern. Vielleicht nur so viel: Zu dem ausnahmslos hervorragend besetzten Cast gehören Seann William Scott, Justin Timberlake, Regisseur Kevin Smith („Clerks“, „Dogma“), Komiker Jon Lovitz, Christopher Lambert, Janeane Garofalo und Zelda Rubinstein (das kleinwüchsige Medium aus dem Klassiker „Poltergeist“). Die Story überrascht immer wieder mit wilden Twists und bizarren Ideen und gipfelt in einer apokalyptischen Zuspitzung. Wenn auch nicht als Komödie angelegt, amüsiert „Southland Tales“ mit einem Humor, der zum einen aus beißender Medien- und Sozialkritik gespeist wird, zum anderen aus absurden Charakteren und Situationen.
Ich empfand es als nicht leicht, der Story zu folgen – das mag neben der Komplexität der Tatsache geschuldet sein, dass ich die Originalfassung gesehen habe. Aber dennoch habe ich mich jede Minute gut unterhalten gefühlt. Und noch eines hat der Film geschafft, was vielleicht noch wichtiger ist – er hat mich in Erstaunen versetzt.
In diesem Sinne,
„ ‚Flow my tears’, the policeman said.“
Euer Movie-Hanns
Für Euch gespielt
Fits (Ravensburger)
Gerhard
Knobeln mit Anderwelt
Wie viele Wiegevorgänge braucht man, um von acht Eisenkugeln die schwerste ausfindig zu machen?
Von acht gleich aussehenden Eisenkugeln ist eine schwerer als die anderen sieben. Es steht eine Waage mit zwei Waagschalen zur Verfügung. Wie viele Wiegevorgänge braucht man mindestens, um die eine - schwerere - Kugel mit Sicherheit zu finden?
Die richtige Antwort auf die Frage aus dem letzten Newsletter:
Herr Meier ist 60 Jahre alt. Als Herr Meier so alt war, wie Herr Müller heute ist, hatte Herr Müller gerade ein Drittel des heutigen Alters von Herrn Meier erreicht. Wie alt ist Herr Müller heute?
Die richtige Antwort lautet: "40"
Erklärung: Nimmt man den Altersunterschied der beiden Herren als Unbekannte x an, ergibt sich folgende Gleichung: 60 - x = 20 + x Daraus ergibt sich ein Altersunterschied x von 20 Jahren. Herr Müller ist also 40 Jahre alt, 20 Jahre jünger als der 60-jährige Herr Meier.
Die Redaktion
Pausenspiele=
Dieses mal heißt es "Back to the roots"! Ein fast klassisches Jump & Run-Spiel mit einem Strichmänchen als Spielfigur. Natürlich ist auch der Rest der Grafik Comic-Artig. Viel Spaß!
Euer neuer Mitredakteur JAN
Das Letzte
wenns mal wieder länger dauert...
Bis demnächst,
Eure Newsredaktion