Newsletter No. 10

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NEWSLETTER - Ausgabe November 2003 (No. 10)

Editorial

Hallo Anderweltler, hallo Freunde des Vereins,

Und hier ist wieder die aktuelle Ausgabe des Anderwelt-Newsletters. Dieses mal erwarten Euch in der Rubrik "Für Euch gespielt" gleich zwei Rezensionen. Bei dieser Gelegenheit wollen wir Euch schon mal vorab auf zwei Veranstaltungen hinweisen. Zum einen gibt es (wie auch schon in der letzten Ausgabe angekündigt) auch in diesem Jahr ein Silvesterfest. Wie immer würden uns über Wünsche und Vorschläge dazu freuen. Mehr erfahrt Ihr in nächsten Ausgabe und natürlich beizeiten auf unserer Homepage. Bleibt noch der Hinweis auf unsere alljährlich im Januar stattfindende Mitgliederversammlung. Mehr dazu natürlich gegen Ende des Monats in der offiziellen Einladung (auf unserer Seite) und natürlich auch in diesem Newsletter.

Euer Vorstand

Termine

4-11-2003 Games-Corner

6-11-2003 Rollenspielstammtisch im Schwabi

11-11-2003 Games-Corner

13-11-2003 Rollenspielstammtisch im Schwabi

18-11-2003 Games-Corner

20-11-2003 Rollenspielstammtisch im Schwabi

25-11-2003 Games-Corner

27-11-2003 Rollenspielstammtisch im Schwabi

31-12-2003 Anderwelt Silvesterfeier

10-01-2004 Anderwelt Mitgliederversammlung

Andernacht am 06.12.03

Am ersten Samstag im Dezember erwartet Euch mal wieder eine Andernacht mit Motto. Ihr werdet Es kaum vorstellen können, das Motto ist:

Herr der Ringe.

Neben dem Angebot von Spielen zum Thema wird es auch ein Quiz mit einem attraktiven Preis geben. Wenn Euch etwas dazu einfällt...Ihr wißt schon :-).

[Gerhard]

Rat-Con 2003

Die zweitgrößte Pen&Paper Convention Deutschlands fand am dritten Septemberwochenende zum inzwischen achten Mal Statt. Es wurde wieder das Fritz-Henzler-Haus in Dortmund zum Spielgelände erkoren. Es gab 48 Stunden nonstop RPG. Und noch vieles mehr, Einige Highlights:

Con-eigene Veranstaltungen:

  • Die "Ich-bring-Sachen-zur-RatCon-mit-und-gebe-sie-ab-damit-sie-verauktioniert-werden-Auktion"
  • Glücksrad, große Tombola
  • Lange Filmnacht von Samstag auf Sonntag (21.00 ? 06.00 Uhr) mit Filmen wie "Johnny English", "Road to Perdiction", "Herr der Ringe II", "X-Men II"
  • Das Schwarze Auge: Fast 20 Autoren leiteten unzählige Workshops, Diskussionsrunden und Seminare
  • Das Multiparallele Abenteuer: 6 Spielleiter und 36 Spieler ab 14 Jahren
  • Shadowrun: Die Deutsche Reaktion des S. A. R. Teams und Rob Boyle, der Lenker und Denker des SR-Universums, leiteten im Multi-User-Run 3 Spielrunden mit je 6 Spielern
  • Sowie die 24-Stunden-Runs. "Hier kämpfen Sie nicht nur gegen schier übermächtige Gegner, sondern auch noch gegen Ihre eigene Physis. Das wird der Run Ihres Lebens!"
  • Battletech: Die Deutschen BattleTech-Meisterschaften und die Nachtkampange sowie (soweit ich gesehen hab) ein ganzes Stockwerk angefüllt mit Mechkriegern

Schlaf gelegen heiten: Auf den Parkanlagen konnte gezeltet werden. Auch für diejenigen, die den "Sektor draußen" scheuen, wurden Schlafgelegenheiten geboten, wenn auch zuwenige (für die masse Mensch). Also wurde überall dort geschlafen, wo die Spielrunden um den Schlafplatz nicht laut genug waren, um denjenigen wachzuhalten. Wobei man auch einfach 48 stunden durchzocken konnte (letztes Jahr hab ich das noch geschafft, dieses Mal mußte ich fahren ) Oh fast vergessen: für diejenigen mit dem dickeren Geldbeutel ist nebenan (3 min Fußweg) auch ein Hotel. kurz um ich habe mich, wohl genauso wie die anderen, super amüsiert!

[Mark Müller]

Für Euch gespielt=

Carcassonne - Die Burg

Mit "Carcassonne - Die Burg" ist die Carcassonne-Familie um ein weiteres eigenständiges Spiel erweitert worden. Interessant hierbei ist, daß Klaus-Jürgen Wrede dabei einen Co-Autor hatte. Den Brettspielern dürfte der Name Rainer Knizia geläufig sein: Mit über 200(!) Spieleveröffentlichungen (u.a. Herr der Ringe (Kosmos), Amun Re (Hans im Glück), Euphrat & Tigris (Hans im Glück)) und beinahe unzähligen Auszeichnungen weltweit, ist er einer der richtig aktiven Spieleautoren.

Es handelt sich bei Carcassonne - Die Burg um ein Zwei-Personen-Spiel. Nach dem Öffnen der Schachtel fällt schon der größte Unterschied zu den anderen Carcassonne-Spielen auf. Elemente aus Karton werden nach dem Puzzle-Prinzip zusammen gesteckt, und bilden so eine verwinkelte Burgmauer. Sie gibt einen Rahmen für die zu legenden Karten und dient gleichzeitig als Punktezähler.

Wie schon in Carcassonne werden die Figuren als Gefolgsleute bezeichnet. Ihre Aufgaben sind Herold (Straße), Ritter (Burg), Knappe (Haus) und Händler (Hof). Das Setzen erfolgt wie bei den anderen Carcassonne-Spielen. Zu Beginn des Spiels werden Bonusplättchen auf alle Ecktürme der Mauer verteilt. Der Spieler der mit seinem Zählstein zuerst auf eines der beiden Felder eines Eckturms kommt, erhält dann das ausgelegte Plättchen. Die Bedeutung ist vielfältig, ein Teil der Plättchen haben erst bei der Endabrechung eine Bedeutung, andere können im Laufe des Spiels eingesetzt werden. Weil es mehr Plättchen als Ecktürme gibt, weiß man nie genau welche in dieser Runden Verwendung finden.

Natürlich ist Carcassonne - Die Burg nur ein weiteres Spiel nach dem Carcassonne-Prinzip. Jedoch haben einige Aspekte durchaus ihren eigenen Reiz. Zum Beispiel ist die hier gewählte Form, die Bonusplättchen ins Spiel zu bringen, ein wichtiges strategisches Element. Die Spieler werden versuchen, genau soviele Punkte wie notwendig zu erreichen, um zum jeweils nächsten ausliegenden Plättchen zu gelangen. Die Tatsache, daß dieses Spiel nur zu zweit gespielt werden kann und sehr schnell zu Enden geht, ist fast eine Aufforderung dazu, bei einer Spieleveranstaltung einmal ein Tunier zu veranstalten. Und natürlich kann man dieses Spiel tatsächlich auch zwischendurch spielen, z.B. in der Mittagspause mit einem Arbeitskollegen. Carcassonne-Fans werden wohl nicht umhin kommen, sich dieses Spiel zuzulegen. Nicht zuletzt wegen des fairen Preises (ca. 13 Euro) kann ich das Spiel absolut empfehlen.

[Gerhard]


Torres - Spiel des Jahres 2000

Torres ist ein reines Brettspiel mit dem Schwerpunkt Strategie. Auf einer Grundfläche von 8 x 8 Feldern versuchen die Spieler durch den Ausbau von Burgen und dem Einsatz von Rittern möglichst viele Punkte zu sammeln. Für den Ausbau der Burgen stehen insgesamt 92 Bausteine zur Verfügung. Sie stellen symbolisch jeweils ein Stockwerk eines Turmes dar und werden sowohl nebeneinander als auch als sogenannte Ebenen aufeinander gestellt. Über die Ritter werden Besitzansprüche auf Burgen geltend gemacht.

Das Spiel erfolgt in Phasen, die jeweils mehrere Runden andaueren, und nach denen jeweils eine Wertung erfolgt. Für jede der Runden stehen jedem Spieler fünf Aktionspunkte zur Verfügung, die frei für die möglichen Aktionen verwendet werden können. So kann etwa der für diese Runde zur Verfügung stehende Vorrat an Bausteinen verbaut oder ein Ritter eingesetzt werden. Ein weiteres Spielelement sind Aktionskarten. Sie ermöglichen beispielsweise für einen Zug eine normalerweise nicht erlaubte Bewegung für einen Ritter oder den Einsatz von Bausteinen, die über das Rundenkontigent hinausgehen. Einige Aktionskarten erhöhen auch die Anzahl der verwendbaren Aktionspunkte für eine Runde.

Der Wert einer Burg entspricht immer dem Produkt aus der Anzahl der Bausteine, die für die Grundfläche verwendet wurden, und der Anzahl von Ebenen, auf welcher der jeweilige Ritter steht. Wobei es unerheblich ist, ob noch ein anderer Spieler auf der gleichen Burg auf einer höheren Stufe steht, dieser wird lediglich bei der Wertung für diese Burg mehr Punkte bekommen. Eine Strategie sollte demnach sein, möglichst auf allen Burgen vertreten zu sein.

Eine Besonderheit stellt hierbei die Königsburg da. Eine zusätzliche, neutrale Spielfigur - der König - wird zu Anfang auf eine der freien Burgen gestellt und macht diese damit zur Königsburg. Um in den Genuß eines Bonus zu kommen, ist es erforderlich, bei den Wertungen auf der Königsburg vertreten zu sein. Jedoch muß der Ritter hierfür auf einer der Anzahl von Spielphasen entsprechenden Ebene stehen. Selbstverständlich bekommt der Spieler auch in diesem Fall die noch normale Burgwertung. Nach der Wertung der ersten und der zweiten Phase darf der Spieler mit den dann wenigsten Punkten den König auf eine beliebige andere Burg setzen.

Werden in der einfachen Spielvariante Aktionskarten mittels Aktionspunkten gekauft, so stehen jedem Spieler beim sogenannten Meisterspiel ein vollständiger Satz der unterschiedlichen Aktionskarten zur Verfügung. Bis zu zwei dieser Karten können dann innerhalb einer Runde ausgespielt werden. Zusätzlich ist es möglich, durch die Erfüllung von Aufgaben Punkte zu Erhalten. Ein Aufgabe könnte zum Beispiel darin bestehen, bei einer Wertung alle Ritter der eigenen Farbe auf einer bestimmten Ebene stehen zu haben.

Torres ist eines der wenigen reinen Strategiespiele. Vor allem in der Meisterversion spielt das Glück so gut wie keine Rolle mehr. Sind die Regeln selbst noch unkompliziert, so sind die Auswirkungen auf den Spielverlauf alles andere als einfach. Der Einsatz von Bausteinen, Rittern und Aktionskarten will reiflich überlegt sein, damit ist Torres ist eher ein Spiel für Erwachsene. Die Erklärungen zu den Aktionskarten hätten etwas eindeutiger sein können, hier und da besteht die Notwendigkeit, präzisere Reglungen zu finden. Torres ist bestimmt kein Spiel für die breite Masse, um so erstaunlicher, daß es "Spiel des Jahres" werden konnte. Wer Strategiespiele mag und Torres noch nicht kennt, sollte es sich unbedingt mal ansehen. Vor allem nachdem es jetzt ein wenig in die Jahre gekommen und damit oft sehr preisgünstig zu haben ist, kann ich den Kauf absolut empfehlen.

[Gerhard]

Geburtstage im November

Sebastian Rachor 02.11.

Gabi Kremidas 04.11

Stephan Müller 07.11

Das Letzte

Heute mal wieder etwas aus der Rubrik "Neulich beim Rollenspiel":

Gestern in der Krypta

Heldengruppe steht vor einer aufgebrochenen, leeren Grabkammer.

Magier: "Hm, sieht mir ganz nach einer autonomen, postmortalen Translokation aus."

Zwerg: "Was soll das heißen?"

Magier: "Lauft!!!!!!!!!"


Bis demnächst,

Eurer Vorstand



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