Newsletter No. 14

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NEWSLETTER - Ausgabe Juni 2004 (No. 14)

Editorial

Hallo Anderweltler, hallo Freunde des Vereins,

Und hier ist wieder mal eine frische Ausgabe des Newsletters.

Jetzt wo die Tage deutlich länger und auch wärmer werden, laufen die Vorbereitungen für unser diesjähriges Sommerfest auf Hochtouren. Lest dazu auch den Artikel (4). Wie immer, wenn ihr Wünsche, Vorschläge, Anregungen oder gar einen Artikel für den Newsletter habt...ihr wißt schon. ;-)

Euer Vorstand

Termine

1-6-2004 Games-Corner

3-6-2004 Rollenspielstammtisch im Schwabi

4-6-2004 Caedes Nocte

5-6-2004 Andernacht

8-6-2004 Games-Corner

10-6-2004 Rollenspielstammtisch im Schwabi

11-6-2004 Caedes Nocte

15-6-2004 Games-Corner

17-6-2004 Rollenspielstammtisch im Schwabi

18-6-2004 Caedes Nocte

22-6-2004 Games-Corner

24-6-2004 Rollenspielstammtisch im Schwabi

25-6-2004 Caedes Nocte

29-6-2004 Games-Corner

3-7-2004 Anderwelt Sommerfest 2004

Catan-Spielbus in Offenbach

Am Sonntag den 06.06.04 macht der rote Catan-Spielebus des Kosomos-Verlag in Offenbach Halt.

Im Rahmen der Veranstaltung "Bieberer Markt" können wieder Neuveröffentlichungen von Kosmos angeschaut und getestet werden. Der Fahrer des Wagens ist unser Vereinsmitglied Volker Schwägerl!

Bieberer Markt (an der evangelischen Kirche) 63073 Offenbach-Bieber

Laßt Euch dort mal blicken!

[Gerhard]

Anderwelt Sommerfest

Große Ereignisse werfen ihren Schatten voraus. Es ist wieder so weit. Am Samstag den 03.07.2004 findet unser diesjähriges Sommerfest statt!

Wie immer in Franks Garten (Rodenbacher Weg in Hanau (wer's nicht weiß, www.map24.de hilft da weiter!). Dort angekommen ist der erste Schrebergarten in der ersten Schrebergartenstraße.

Der Beitrag kostet - wie im letzten Jahr - 5 Euro für "all- you-can-drink-and-eat"! Das klingt doch fair, oder?

Auch dieses mal könnt ihr uns ein wenig bei der Planung helfen indem ihr folgende Fragen beantwortet:

  • Ich nehme am Sommerfest teil und bringe __: Personen mit.
  • Ich werde meine Mutter/Tante/Oma überreden, einen Salat zu bereiten. und zwar __________
  • Ich möchte mit einer kleinen Spende das Ereignis unterstützen: ___ Euro

Also, tragt den Termin langsam mal in euren Kalender ein und sagt allen Freunden und Bekannten bescheid.

[Gerhard]

Fantasy-Live-Taverne

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus... Es wird gemunkelt, daß eine Taverne ihre Pforten im Keller des HBH öffnen wird. Was für eine Welt ist es, in der diese Taverne steht? Keine, die Ihr aus anderen LARPs kennt, so viel ist sicher. Vielleicht werdet Ihr auch Vertrautes aus anderen Welten wiedersehen, aber macht Euch auch auf einige Überraschungen gefaßt.

Nun ist die Taverne noch im Aufbau begriffen, aber der Wirt und seine Helfer haben schon eine Anschlagtafel aufgestellt, auf der auch die zukünftigen Gäste etwas anbringen können: Das Anderwelt-Tavernen-Forum.

Diskutiert mit über die Regeln oder äußert Wünsche und Anregungen. Ihr findet das Forum bei den anderen Anderwelt- Foren unter "Taverne".

[Ylva]

Für Euch gehört

Decide - "Scars of the Crucifix"

Sänger/Bassist Glen Benton gibt sich wieder einmal ultraböse und haut auf alles darauf, was nur ansatzweise mit "Christ" anfängt. "Scars of the Crucifix" ist kompromißlos, ein Haßbatzen, der mit dem Wort Trendanbiederei nicht das Geringste zu tun hat.

Wer Death Metal in reinster Form liebt, wird an dem in Florida eingeprügelten Album nicht vorbeikommen. Songs wie "Mad at God", "Fuck your God" oder "Go now your Lord is Dead" werden Glen sicherlich keine Privataudienz beim Papst einbringen, aber dieses Privileg ist wohl auch noch keinem Death Metaller zuteil geworden.

Der Opener und Titelsong kommt schon mit einem Killer-Riff daher und erinnert ein bißchen an Judas Priests "Jugulator", aber mit Glens Death-Grunts hat es sich dann aber mit den Parallelitäten. Die CD dauert ca. eine halbe Stunde - danach braucht man jedoch erstmal das Sauerstoffzelt.(Hammer!!!)

[Thorsten]

Für Euch gespielt

Anno 1503 (Kosmos Verlag)

Bei Anno 1503 handelt es sich um den Versuch, die Spielatmosphäre des gleichnamigen Computerspiels auf ein Brettspiel zu übertragen. Der Autor des Spieles ist niemand geringeres als der Siedler-König Klaus Teuber.

Das Spiel besteht aus einem zentralen Brett und kleineren Brettern für die einzelnen Spieler. Der größere Teil des zentralen Brettes stellt eine Wasserlandschaft mit vielen Inseln dar, daneben gibt es eine Übersicht über den Goldvorrat und über die Menge an erreichten Siegpunkten der einzelnen Spieler.

Die kleinen Bretter zeigen die Heimatinseln der Spieler. Hier werden im Laufe des Spiels neue Pioniere angesiedelt, Einwohner weiterentwickelt und endeckte Inseln und Handelsverträge angelegt.

Zum Ansiedeln oder Weiterentwickeln von Einwohnern werden Rohstoffe benötigt. Ingesamt sechs Rohstoffarten gibt es bei diesem Spiel: Holz, Tuch, Werkzeug, Stein, Tabak und Gewürze. Dies Rohstoffe kann man auf seiner Heimatinsel abbauen, herstellen oder zukaufen.

Ein Zug besteht aus drei unterschiedlichen Phasen. Zuerst wird der Ertrag ausgewürfelt. Auf den Heimatinseln sind den vier Hauptrohstoffen die Würfelzahlen von eins bis fünf zugeordnet, über der übrig geblieben Zahl ist ein Fragezeichen zu sehen. Jetzt nimmt jeder Spieler ein Warenkärtchen mit dem Rohstoff auf, der der gewürftelten Zahl zugeordnet ist. Bei einem Fragezeichen kann man den Rohstoff selbst bestimmen. Wird eine sechs gewürfelt tritt eines von drei Ereignissen ein: Die Einwohner werden von einer Feuersbrunst bedroht, Piraten überfallen die an die Hauptinsel angelegten Inseln oder ein besonders ertragreiches Jahr beschert allen Spielern einen Rohstoff ihrer Wahl.

In der nächsten Phase können mittels Einsatz von Rohstoffen Pioniere angesiedelt, Einwohner weiterentwickelt und Schiffe eingesetzt werden. Daneben besteht die Möglichkeit, Waren zu kaufen oder aber seine Einwohner zu verkaufen. Leider ist ein Handeln mit den anderen Spielern nicht vorgesehen. In der letzten Phase werden die Schiffe bewegt und Inseln entdeckt. Hierbei gibt es Inseln mit unterschiedlichen Rohstoffen, Handelsverträge oder Schätze zu entdecken. Die Inseln werden bei den oben erwähnten, auf der Heimatinsel mit den aufgedruckten Würfelsymbolen angelegt. Wird jetzt die ausgewählte Zahl gewürfelt so kann der Spieler zwischen dem Rohstoff seiner Heimatinsel und dem Rohstoff seiner angelegten Insel auswählen. Handelsverträge werden auch als Inseln behandelt und seitlich an die Heimatinsel angelegt, sie reduzieren den Preis der zu erwerbenden Waren. Schätze erbringen entweder zwölf Goldstücke oder aber eine kostenlose Weiterentwicklung eines Einwohners.

Ab dem Zugzug des vierten Einwohners kann der Spieler jedes mal aus einem Vorrat von besonderen Gebäuden auswählen und diese unterhalb seines neuen Pioniers ablegen. Diese Gebäude haben eine Vielzahl von Funktionen. So schützt etwa die Feuerwehr vor dem Ereignis Feuer, die Schmiede vor dem Ereignis Piraten, die Schule beschert einen höheren Ertrag beim Verkauf von bestimmten Rohstoffen an die Einwohner, die Schiffswert verdoppelt die Bewegungsweite der eigenen Schiffe. Die Anzahl von Gebäudenkärtchen ist begrenzt, beim Spiel mit vier Personen kann nicht jeder Spieler seine für Gebäude vorgesehenen Felder belegen. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst und kann sich zudem die besseren Gebäude aussuchen.

Das Spiel gewinnt die Person, der es als erstes gelingt drei Siegpunkte in fünf mögliche Kategorien zu erreichen. So bekommt man einen Siegpunkt beim Besitz von 30 Goldstücken, genauso verliert man ihn aber wieder wenn weniger Gold in der Kasse ist. Drei Handelsverträge abgeschlossen zu haben erbringt genauso einen Siegpunkt wie der Besitz von vier Gebäuden, drei Einwohner im Stand der Kaufleute oder vier Rohstoffinseln entdeckt und an seine Heimatinsel angelegt zu haben.

Vor allem mit vier Spielern gestaltet sich das Spiel langwierig. Auch mit erfahrenen Spielern ist die Zeitangabe auf dem Karton von einer Stunde kaum zu schaffen - die Wahrheit dürfte eher bei zwei Stunden liegen. Leider gibt es keinen Austausch der Spieler untereinander, bei einem Spiel mit vier Spielern kann es schon eine ganze Weile dauern, bis man wieder einmal an der Reihe ist. Und weil es außer dem Einsammeln des Erwürfelten Ertrags nichts zu tun gibt und auch keine Interaktion unter den Spielern vorgesehen ist, müssen die Spieler schon etwas Geduld und Disziplin mitbringen. Keine Frage, das Spiel erinnert vom Mechanismus stark an Siedler, vor allem an "Siedler - das Kartenspiel". Leider sind hier die Möglichkeiten viel geringer, etwas Taktik ins Spiel zu bringen, etwa durch geschickte Investition von Rohstoffen, oder der klugen Auswahl von Einheiten. Hat man beim Ertrag einige Runden lang Pech und bekommt nicht die richtigen Rohstoffe zusammen, kann es durchaus sein, daß das Spiel schon zur Hälfte der Spielzeit nicht mehr zu gewinnen ist. Neben den oben genannten Schwächen bietet das Spiel meines Erachtens kaum Langzeitmotivation. Daher kann ich das Spiel eher nicht empfehlen.

[Gerhard]

Geburtstage im Juni/Juli

Ylva Spörle 25.06

Jens Sticksel 27.06

Thomas Krah 05.07

Das Letzte

Heute mal wieder was aus der Rubrik "Hohlspiegel" des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel"...

Aus dem "Holsteinischen Courier": "Hohe Ölpreise und die Endlichkeit der fossilen Brennstoffe führen zu neuen Ideen: Der Wind soll Schiffe antreiben."


Bis demnächst,

Eurer Vorstand



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