Newsletter No. 18

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NEWSLETTER - Ausgabe November 2004 (No. 18)

Editorial

Hallo Anderweltler, hallo Freunde des Vereins,

dachtet Ihr, ANDERWELT hat Euch vergessen? Nein, nur der Bote kam nicht in die Gänge. Zuviel Bier, zuwenig Schlaf, und was sonst noch so in Frage kommt...

Nun hat er sich wieder hochgerappelt und kommt mit ein paar Neuigkeiten und Ankündigungen daher. Lest und zückt Eure Terminkalender!

Euer Vorstand

Termine

4-11-2004 Rollenspielstammtisch im Schwabi

5-11-2004 Caedes Nocte

6-11-2004 Andernacht

9-11-2004 Games-Corner

11-11-2004 Rollenspielstammtisch im Schwabi

12-11-2004 Caedes Nocte

16-11-2004 Games-Corner

18-11-2004 Rollenspielstammtisch im Schwabi

19-11-2004 Caedes Nocte

23-11-2004 Games-Corner

25-11-2004 Rollenspielstammtisch im Schwabi

26-11-2004 Caedes Nocte

30-11-2004 Games-Corner

31-12-2004 Anderwelt Silvesterfeier

08-01-2005 Anderwelt Mitgliederversammlung

Andertours

Wie die Zeit vergeht. Jetzt haben wir solange darauf gewartet, daß sich genug Leute für ein Spielwochenende anmelden, daß in geeigneten (und uns bekannten) Unterkünften kein Platz mehr zu bekommen ist. Einen Geheimtip haben wir noch, wenn nicht, muß unsere gemeinsame Unternehmung erst mal verschoben werden - mehr dazu im Protokoll der letzten Vorstandssitzung. ABER, wir geben nicht auf! Bis im Frühjahr werden wir auf jeden Fall eine solche Veranstaltung organisieren. Verlaßt Euch drauf.

[Gerhard]

Mit Anderwelt ins neue Jahr

Schon zum fünften mal lädt Anderwelt alle Mitglieder und Freunde des Vereins ein, zusammen das alte Jahr zu Grabe zu tragen und das neue gebührend zu begrüßen!

Wie immer erwartet Euch gute Unterhaltung, Speis und Trank. Wenn das mal kein Grund, ist Silvester mit uns zu verbringen?

Wenn Wünsche oder Vorschläge zur Veranstaltung habt, nur zu. Unsere Adresse ist: vorstand@anderwelt.net (aber das wißt ihr ja...)

[Gerhard]

Anderwelt Mitgliederversammlung

Wieder mal ist es soweit. Ein weiteres Geschäftsjahr von Anderwelt e.V. geht zu Ende. Es wird Zeit, den Termin und den voraussichtlichen Veranstaltungsort schon mal bekannt zu geben:

Wann: Samstag 08.01.04, 17:00 Uhr

Wo: Hans-Böckler-Haus Hanau

Wie immer gibt es nach der Versammlung eine Feier anläßlich des Geburtstags des Vereins. Auch dieses Mal gibt es wieder etwas gutes zum Essen, zu dem alle Mitglieder und Gäste herzlich eingeladen sind. Bei Musik, Gespräch und Spiel sollten wir nach dem offiziellen Teil einen schönen Abend haben. Für den Veranstaltungsort benötigen wir noch die Zustimmung des Hauses, aber das war noch nie ein Problem. Die offizielle Einladung nebst Tagesordnung wird dann so ab Mitte des Monats auf unserer Seite zu finden sein.

[Vorstand]

Für Euch besucht

Boehse Onkelz

(Festhalle Frankfurt, 25. September)

Die Onkelz hören auf - nicht nur ein Gerücht, sondern eine Tatsache. Nach der aktuellen CD "Onkelz vs. Jesus" soll wirklich Schluß sein. Und als Dankeschön für ihre Fans startet die Band noch eine große Tourwelle, die natürlich auch in die Frankfurter Heimat der Jungs schwappt. Klar, das wir uns das geben mußten, immerhin sind die Onkelz inzwischen eine Institution im Bereich der rockigen Musik.

Nach den Erfahrungen der letzten Jahre waren wir schlau und besorgten eine Anzahl Karten schon fast ein Jahr vorher. Was auch gut war, denn das Konzert war bald nach der Ankündigung ausverkauft.

Am Tag X machten sich also einige Anderweltler mit 2 Autos sehr zeitig auf den Weg nach Frankfurt, wobei wir auch ohne Stau und besondere Vorkommnisse durchkamen, von den unverschämt teuren Parkhausgebüren einmal abgesehen. Über 10 Euronen sind einfach unverschämt! Wir hätten ja auch mit der Bahn fahren können, der Fahrpreis war sogar im Ticket enthalten, aber nein...

In Frankfurt angekommen, wiesen uns bald viele zerbrochene Flaschen und zerbeulte Bierdosen den Weg zur Festhalle. Scharen von Fangrüppchen bekundeten, mit oder ohne Fußballer-Schal, ihre Begeisterung für das Ereignis. Angesichts des Alkoholpegels der sich versammelnden Menge wurde es mir doch ein wenig mulmig, so daß ich ausnahmsweise über die massive Polizeipräsenz froh war. Glücklicherweise kam es aber während unserer Anwesenheit zu keiner ernsthaften Auseinandersetzung, und wir drängelten uns mit den anderen in die sich füllende Halle - zum hinteren Bereich. Wer bei einem Onkelz-Konzert in den ersten Reihen stehen will, ist selber schuld!

Schon 10 Minuten vor dem offiziellen Start gings los mit der ersten Band "JUNKHEAD", deren Name Programm war. Selten haben wir so einen völlig eintönigen, miserablen Grölcore gehört. Der Frontbrüller hatte dazu noch den Charme einer seit 3 Wochen nicht geleerten Mülltüte, so daß für einige von uns die Toilette zum attraktiven Ort wurde. Warum die Kerle ihrer Band einen englischen Namen gegeben hatten, um dann deutsche Texte zu singen, fragten wir besser auch nicht. Vielen der Anwesenden schien es auch eher egal zu sein, denn die Band wurde keineswegs ausgebuht.

Auch bei der Nachfolgeband (ja genau, eine zweite Supportgruppe) lag der Unterhaltungswert annähernd bei Null. Die Jungs nannten sich "THE WONDERFOOLS", nun ja, sie kommen aus Norwegen, da sei das Englische mal gestattet. Die Langeweile aber nicht. Eine tiefe Ermattung senkte sich über die Anderweltler und ließ einige von uns zu Boden gehen. Darunter auch die Rezensentin, die aufgrund eines akuten Schlafanfalls denn auch nichts weiter zu der Musik sagen kann. Auch diese Combo wurde von den Fans nicht niedergebrüllt.

Leute, seid Ihr weich geworden??

Die Umbaubause weckte uns aus unserer Starre, leider im negativen Sinne, denn ein merkwürdiges "Spielchen" nahm seinen Lauf: Die zentrale Kamera, deren Bilder auf zwei Leinwänden übertragen wurde, wandte sich von der Bühne ab, um Jagd auf Zuschauerinnen zu machen. Sobald der Kameramann (natürlich ein Mann, was sonst) ein Opfer gefunden hatte, zoomte er deren Oberkörper (zufällig war das Gesicht mit drauf) heran, und das Publikum forderte das so fokussierte weibliche Wesen durch lautstarkes Grölen zur Handlung auf. Die natürlich - was sonst - darin bestehen sollte, das Oberteil zu lüften. Zwei Frauen, die darauf keine Lust hatten und dies durch einen Stinkefinger deutlich machten, wurden entsprechend von der Menge ausgebuht. Super, ihr Schwanzträger, neulich auf Ballermann 6! Leute, wenn ihr die Titten so nötig habt, kauft Euch endlich einen ordentlichen Satz Pornobilder.

Richtige Erleichterung machte sich dann bei uns breit, als die Onkelz endlich loslegten. Nach all den Jahren noch immer voller Begeisterung, auch wenn ihnen die Routiniertheit anzumerken war. Ohne Bremsen bretterten die "Stachel im Arsch der Nation" (Onkelz über Onkelz) ihre selbstgebaute Musikpiste entlang und das Publikum verfiel innerhalb kürzester Zeit in Raserei, wobei der Frontgröler Kevin den Fels in der Brandung bildete und seine Masse nur gelegentlich für einen Ortswechsel in Bewegung setzte. Der weibliche Teil unserer Gruppe schlängelte sich derweil begeistert bis zur Bühne vor, um dort eine Weile gepflegt herumzupogen, andere lüpften ihr Oberteil (nein, völlig jugendfrei) und schüttelten die mehr oder weniger langen Haare.

Zu hören und sehen gab es natürlich etliche bekannte Kracher wie "Terpentin", das offensichtlich unvermeidliche "Mexiko" und "Lieber stehend sterben..". Einer unserer musikalischen Lieblinge, nämlich "Ohne mich", war leider nicht dabei. Dafür widmete Frontmann Stephan das Lied "Nur die besten sterben jung" einem verstorbenen Freund der Onkelz gewidmet, und er richtete in der Ansage auch einige tröstende Worte an dessen Mutter, die wohl in der Halle anwesend war. Daneben servierte die Band auch eine Menge Lieder von der aktuellen CD, die wir leider nicht genügend kannten, um sie richtig mitzubrüllen. Trotzdem kam "Ja, ja" vor allem bei den Werner-Kennern unter uns gut an.

Irgendwann fragte Stephan (der Basser und eigentliche Frontmann) das Publikum, ob es "Wieder mal ´nen Tag verschenkt" in der "stromlosen" oder der rockigen Variante hören wollte, und die Menge entschied sich per Jubelschreie für letzteres.

Ziemlich gegen Ende gab Stephan dann zum Abschied der Onkelz noch eine Erklärung ab, die ziemlich kurz ausfiel. Anscheinend war es ihm selber etwas seltsam zumute, nach so vielen Jahren das "Aus" zu verkünden, es machte sich etwas Sentimentalität breit.

Und irgendwann war dann wirklich Schluß, das Publikum strömte kurz vor Mitternacht abgekämpft und zufrieden ins Freie. Wir fanden problemlos zu unseren Autos und traten unbehellig den Heimweg an. Und nun war es wirklich schade, daß wir nicht mit der Bahn hergekommen waren, denn dann hätten wir den Abend zusammen ausklingen lassen können.

Adios!

[Ylva]

Für Euch gespielt

Zug um Zug (Days Of Wonder)

Spiel des Jahres 2004

Bei diesem Spiel geht es, wie in dem bekannten Brettspiel "Union Pacific", einmal mehr darum, Städte der USA mittels Eisenbahnlinien zu verbinden.

Auf einem recht großen Spielbrett sind bereits die möglichen Strecken aufgedruckt. Diese Strecken sind teilweise zweispurig und haben eine von vier Farben, in einigen Fällen gibt es auch farbneutrale Segmente. Am Rand des Spielbretts ist eine Punkteleiste aufgedruckt. Bei Wertungen während des Spiels werden Spielsteine in den Farben der Spieler entsprechend weiter gerückt.

Zu Beginn des Spiels bekommt jeder Spieler drei Auftragskarten, von denen er zwei behalten muß (die dritte kann er auf den Ablagestapel legen). Diesen Karten ist zu entnehmen, welche Aufträge er erhalten hat, also welche Städte miteinander zu verbinden sind. Gelingt dies, so bekommt der Spieler am Ende des Spiels dafür Bonuspunkte. Bleiben dagegen Aufträge unerfüllt, so schlagen die auf den Auftragskarten vermerkten Punkte negativ zu Buche.

Weiter bekommt der Spieler vier Streckenkarten. Diese Karten dienen dazu, Strecken auf dem Spielbrett zu kaufen. Sie haben eine von vier möglichen Farben und entsprechen den Farben der auf dem Spielfeld aufgedruckten Strecken. Auch gibt es farbneutrale Karten, die wie ein Joker für eine beliebige Farbe eingesetzt werden können. Darüber hinaus bekommt jeder Spieler 42 Wagons in seiner Farbe. Sie werden auf die Segmente der erworbenen Strecken gestellt und markieren somit den Besitz. Gehen einem Spieler die Waggons aus, so wird damit automatisch die letzte Spielrunde eingeläutet.

Wer an der Reihe ist, kann eine von drei möglichen Aktionen wählen. Durch das Aufnehmen von zwei Streckenkarten erwirbt der Spieler Liquidität, um in späteren Runden Strecken zu erwerben. Hierbei kann er wählen, ob er die Karten aus einem Vorrat von immer fünf aufgedeckten Streckenkarten oder aber vom Stapel nimmt. Wird eine aufgedeckte, farbneutrale Streckenkarte genommen, so darf keine zweite Karte gezogen werden.

Entscheidet sich der Spieler dazu, neue Auftragskarten zu nehmen, ergeben sich unter Umständen weitere Möglichkeiten, am Spielende Bonuspunkte für abgeschlossene Verbindungen zu bekommen. Mindestens eine von den drei aufgenommen Karten muss er behalten.

Zum dritten ist es möglich Bahnstrecken zu erwerben. Hierfür muss der Spieler die erforderliche Anzahl an Streckenkarten in der richtigen Farbe sammeln. Die Anzahl und Farbe der Streckenkarten ergibt sich aus dem Aufdruck auf dem Spielfeld. Je nach Anzahl der Segmente bekommt der Spieler sofort Punkte, die auf der Punkteleiste vermerkt werden. Es ist nicht erforderlich zusammenhängend zu bauen, aber die längste zusammenhängende Strecke bekommt am Spielende nochmals Punkte.

Die Aufmachung des Spiels ist sehr gut. Sehr viel Sorgfalt wurde in die grafische Gestaltung der Karten und das Spielbrett gesteckt. Leider wollen die aus Kunststoff gefertigten Waggons überhaupt nicht so recht zum Rest des Spiels passen. Einfache Holzklötzchen in den Farben der Spieler hätten mir besser gefallen. Trotz der sehr einfachen Regeln ist das Spiel die ganze Zeit über spannend. Zum einen liegt es daran, dass häufig Zugrouten von einem Mitspieler blockiert werden und so ein Umweg gesucht werden muss. Zum anderen daran, dass man auch bei vier Spielern relativ schnell wieder zum Zug kommt. Weil die Auftragskarten der Spieler erst zum Schluss aufgedeckt werden und bewertet werden, stellt sich auch erst dann der tatsächliche Sieger heraus. Das Verhältnis zwischen Glück und Strategie ist in etwa ausgeglichen. Selbst wenn Zug um Zug weder von den Spielelementen noch vom Thema etwas Neues darstellt, ist hier doch ein in sich stimmiges Spiel entstanden.

[Gerhard]

Geburtstage im November/Dezember

Sebastian Rachor 02.11.

Gabi Kremidas 04.11.

Stephan Müller 07.11.

Dan Racek 06.12.

Volker Schwägerl 09.12.

Das Letzte

Heute mal wirklich ein Spiel für die Mittagspause:

http://www.online-spiele.org/kaesekaestchen/index.php3

Viel Spaß.


Bis demnächst,

Eurer Vorstand




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