Ein gutes Omen
| Ein gutes Omen | |
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| Buchdaten | |
| Autor | Terry Pratchett u. Neil Gaiman |
| Verlag | Heyne |
| Erscheinungsjahr | ?? |
| Genre | Fantasy / Humoriges |
| Autor der Rezension | Frank Winkler |
Inhaltsverzeichnis
Klappentext
Rezension
Zuerst eine Warnung diese Geschichte hat kaum etwas mit dem Scheibenweltzyklus zu tun (abgesehen von einem schwarzgewandeten Sensenträger, der wieder in Großbuchstaben spricht). Schauplatz ist England in der Jetztzeit, wo die Bürokratie der Hölle den Antichristen auf die Erde gebracht hat, um das Jüngste Gericht einzuleiten. Allerdings läuft einiges schief (wenn der Antichrist schon Adam heißt...) und zu allem Überfluss finden Erziraphel (ein Engel) und Crowley (ein Engel der nicht gefallen ist, sondern eher gemütlich nach unten schlenderte), daß die Erde ein viel zu schöner Ort ist um unterzugehen. Als wäre die ganze Sache noch nicht kompliziert genug, mischen sich auch noch eine Nachwuchshexe und diverse Hexenjäger in die Ereignisse ein. Terry Pratchett und Neil Gaiman haben eine Story abgeliefert, die den Leser kaum losläßt und zu schweren Lachanfällen reizt. Engel und Dämonen lassen in ihren Handlungsweisen und ihrem teils schwarzen Humor sehr oft an Don Camillo und Peppone denken, was aber der ganzen Geschichte nur gut tut. Die Handlung nimmt überraschende Wendungen und zeigt, daß Pratchett mit dem Alter immer besser wird und auch einiges an augenzwinkernder Lebenserfahrung einfließen lassen kann. Neben Seitenhieben gegen den Londoner Stadtverkehr bekommen auch andere unverzichtbare Berufsgruppen, wie Manager und Verkehrspolizisten reichlich ihr Fett ab. Wer wissen will, warum man besser nie zu einer Hexenverbrennung geht, oder weshalb TOD, KRIEG, HUNGER und UMWELTVERSCHMUTZUNG jetzt Motorrad fahren, dem sei dieses Buch empfohlen.
Fortsetzungen
Keine bekannt
Weblinks
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