Entkomme dem Schlagbaum
| Entkomme dem Schlagbaum | |
| [[Datei:|200px|center]] | |
| Spieledaten | |
| Autor | ? |
| Verlag | Bärbel hat Pech |
| Erscheinungsjahr | 2009 |
| Art | Brettspiel |
| Mitspieler | 2 - 4 |
| Dauer | ca. 20 Min. |
| Alter | ab 18 Jahren |
| Auszeichnungen | |
Inhaltsverzeichnis
Hintergrund
Mit "Entkomme dem Schlagbaum" (EdS) liegt nun erstmals ein Spiel vom noch recht unbekannten Verlag "Bärbel-hat-Pech" zur Rezension vor. Das Spiel kommt - für heutige Verhältnisse - mit wenig Spielmaterial daher. Lediglich das Spielbrett, sechs Pöppel in verschiedenen Farben, einen Würfel, ein Stapel mit Ereigniskarten und ein Blatt mit Spielregeln findet man in der zu großen Schachtel. Die Spieler sind hierbei Besucher einer unheimlichen und abgelegenen Gaststätte, dem "Schlagbaum". Ihre Aufgabe besteht darin aus dem Gebäude zu kommen - was in etlichen Testrunden nur selten vorkam.
Spielprinzip
Das Spielbrett zeigt die Illustration eines Gebäudes-Grundrisses in isometrischer Projektion, Zimmerwände und Einrichtungsgegenstände haben also eine angedeutete räumliche Tiefe. Durch die Räume zieht sich ein Band an Spielfelder, wobei jedes siebte Feld eine Zählnummer trägt. Einige Felder sind farblich hervorgehoben. Kommt man im Laufe des Spiels darauf, so ist eine Ereigniskarte zu ziehen. Das Spiel selbst ist sehr einfach. Reihum werfen die Spieler den Würfel und bewegen dann ihre Figur entsprechend weiter. Das Spiel endet wenn kein Spieler mehr übrig ist, sei es weil er den Ausgang gefunden hat, oder - wahrscheinlicher - dem unheimlichen Haus und seinen Bewohnern zum Opfer gefallen ist. Die Anweisungen auf den Ereigniskarten reichen vom klassischen "Eine Diele gibt unter Deinem Fuß nach. Du stolperst und verstauchst Dir den Fuß. Drei Felder zurück" bishin zu "Gehe in die Küche!" (was das sofortige Spielende für den betroffenen Spieler bedeutet).
Fazit
Ausgehend von Komplexität und Spieldauer (ca. 20 Minuten) spricht das Spiel eher Gelegenheitsspieler oder Familien an. Das Setting ist allerdings alles andere als Kindgerecht. Wer EdS spielen mag, sollte über eine hohe Frustrationstoleranz verfügen. Die Aufmachung des Spiels ist in Ordnung, die Regeln einfach zu verstehen. Ich kann das Spiel für Menschen mit Gefallen an morbiden Situationen empfehlen.
Erweiterung
Keine