Akropolis (2022)


Zu sehen ist ein Tisch mit dem Spielmaterial. Im Vordergrund ist aus den Lege-Plättchen eine Stadt geformt. Einige Plättchen sind auf darunterliegende erbaut worden und bilden so terassenförmige Erhebungen. Links ist eine Hilfe-Karte mit den Lege-Regeln abgelegt. Im Hintergrund ist die aufrecht stehende Spiele-Schachtel zu sehen.

Autor: Jules Messaud
Spieler: 2-4
Dauer: 20-30 Min
Rating BGG: 7,7/10
Link BGG: Akropolis

Akropolis ist ein Plättchenanlegespiel das in Deutschland beim Kobold-Spieleverlag erschienen ist.

von Gerhard Vinson

Worum geht's bei Akropolis?
Die Spieler ziehen reihum Plättchen aus einer zentralen Auslage und bauen diese an eine eigene, wachsende Stadt an. Die Plättchen weißen meist drei unterschiedliche Stadtteile aus. Neben Wohngebieten, Tempeln und Parks gibt auch Händler oder Millitär.

Jeder dieser Stadtteile hat andere Anlegeregeln, so möchten etwa die Wohngebiete gerne aneinanderliegen, die Händler jedoch nicht. Interessant wird das ganze durch die Möglichkeit ausliegende Plättchen zu überbauen, dies erhöht die Wertigkeit der Plättchen. Werden beim Überbauen Steinbrüche überdeckt, erhält man Steinressoucen die man beim "Kauf" der Plättchen nutzen kann.

Dazu kommen die sogenannten Agoras, Marktplätze in den entsprechenden Farben der Stadtteile mit unterschiedlicher Wertigkeit. Sehr spannend: die Siegpunkte der jeweiligen Stadtteile ergeben sich durch die Summe des Werts der Plättchen multipliziert mit der Anzahl von Agora-Punkten. Also viel mal Null bleibt dann doch Null...

Was taugt es?
Akropolis hat praktisch keine Einstiegshürde. Schnell erklärt, fängt es einen neuen Spieler recht bald ein. Allerdings wirkt es bei wiederholtem Spiel weniger steuerbar als etwa das Spiel des Jahres 2022 - Cascadia. Viel zu oft verhindern die lieben Mitspieler dass man bei der Wertung dann tatsächlich die ersehnten Punkte erhält.

Bei Akropolis ist es wirklich entscheidend, auch die Planung der Mitspieler zu beobachten um entsprechend reagieren zu können. Offensichtlich ist das Spiel dann doch etwas weniger Solitär als der eine oder andere Mitbewerber.