Autor Peter McPherson
Spieler: 1 - 6
Dauer: 45 - 60 Minuten
Link BGG:
https://boardgamegeek.com/boardgame/265736/tiny-towns
Tiny Towns ist ein Familienspiel von AEG, dass in Deutschland von Pegasus vertrieben wird.
Worum geht's in Tiny Towns? Klar, der Name lässt es vermuten, wir basteln uns eine (winzige) Stadt. Jeder Spieler verfügt über ein 4x4 Felder kleines Spielbrett, auf dem die Stadt entstehen soll. Insgesamt gibt es sieben verschiedene Gebäudetypen in Form von Karten, von denen zu Beginn jeweils eine gezogen wird (von einem Typ - das Landhaus - gibt es nur eine Karte). Auf den Karten befindet sich ein Abbild des zu errichtenden Gebäudes, die zu zahlenden Kosten an Rohstoffen und die Auswirkung des Gebäudes (die Rohstoffe könne auch gespiegelt oder verdreht angeordnet werden). Zu Beginn jeder Runde wird nun durch aufdecken einer Rohstoffkarte der zu verwendende Rohstoff diese Runde bestimmt. Optional, aber (vermutlich) besser ist es, den Rohstoff der Runde reihum von einem Spieler festlegen zu lassen.
Die Rohstoffkosten sind im Regelfall auf den Gebäudekarten Tetrisähnlich angeordnet. Diese Kombination von Rohstoffen und Form muss auf dem eigenen Spielbrett mit entsprechenden Würfeln abgebildet werden, um das Gebäude bauen zu können. Das bedeutet, ein größeres Gebäude braucht in der Erbauungsphase auch deutlich mehr Platz auf dem Spielbrett. Wird eine, der auf den Gebäudekärtchen vorgebene Anordnung der Rohstoffe erreicht, darf der Spieler die Rohstoffwürfel durch ein Gebäude aus Holz ersetzen. Das Gebäude hat immer nur die Grundfläche von einem Feld auf dem Spielbrett, muss aber auf der Fläche der hierfür verwendete Rohstoffe plaziert werden. Zweimal im Spiel kann jeder Spieler auf das Platzieren des Rohstoffwürfels verzichten.
Wenn es Anfangs noch einfach gelingt auch ein größeres Gebäude zu bauen (dauert halt nur länger...), wird dies mit zunehmenden Platzmangel auf dem Spielbrett schwieriger bis unmöglich. Zudem sollte auch (je nach für dieses Spiel gewählten Gebäudekarten) die Anordnung der Gebäude zueinander beachtet werden um mehr Siegpunkte erreichen zu können. Das Spiel endet, wenn der letzte Spieler aufgrund Platzmangels nichts mehr bauen kann.
Aufgrund der Variabilität ist der Wiederspielreiz vermutlich recht hoch.
OK, diese Vorstellung ist etwas technischer geraten als die meisten. Ich kann aber nichts dafür, der Spieleautor (ohne 'h' *g*) hätte sich auch etwas mehr Story ausdenken können. Trotzdem ist es vermutlich ein gutes Familien-Spiel.
Auch bei dieser Vorstellung habe ich einen Videolink für euch:
https://www.youtube.com/watch?v=BnJTBcCYyl4