| Besprechung zu "Herrin der Wölfe" |
Frank Winkler
Die Heilerin Dion entdeckt die telepathische Verständigung zwischen Wölfen
und Menschen.
Doch erst als sie in der Wildnis von finsteren Sklavenjägern verfolgt wird,
erfährt Dion, wie stark dieses Band zwischen ihr und der Wölfin Hishn
wirklich ist.
Eine interessante Geschichte von Menschen, ihrer Verbindung zu ihrer Welt und
den Tieren, die in ihr leben. Hier wird einiges an Dramatik und Spannung geboten,
von Überfällen im Wald bis zum Eindringen in Fremde Burgen, die ganze
Palette. Die Schilderungen der Kämpfe und Handlungen sind leicht nachvollziehbar
und nicht unbedingt etwas für Leser mit schwachem Magen, die Atmosphäre
ist unheimlich dicht und glaubwürdig, die Spannung schraubt sich immer
höher.
Wer sich für Fantasy in einer Mittelalterähnlichen Umgebung mit einem
Minimum an Magie erwärmen kann, wird hier wahrscheinlich sehr gut bedient.