| Besprechung zu "Höhenflug" (Battletech 35) |
Frank Winkler
Samantha Doodley ist eine erstklassige Pilotin mit Hang zum Adrenalinrausch, und kein Risiko ist ihr zu hoch. Doch als ihr Großvater stirbt, hinterläßt er ihr das Geheimnis der Virtual Geographic League und das Geheimnis von Anderwann.
Na ja, da hat jemand eine gute Idee gehabt, diese aber nicht unbedingt gut
und konsequent umgesetzt. Der Gedanke, aus unserem in ein paralleles Universum
voller Krieger und ihrer Battlemechs zu gelangen, ist zwar interessant, aber
hier nicht wirklich konsequent ausgereizt worden. Zwei Drittel des Romans lesen
sich wie eine mittelprächtige Spionagestory in der Art von "Mission
Impossible", und der kleine Rest, der dann wirklich battletechmäßig
ist, kommt dermaßen hingeschustert und undurchdacht herüber, daß
es eigentlich keinen Spaß mehr macht weiterzulesen. Daran ändert
auch Einbeziehung von Figuren der Weltgeschichte nicht allzuviel.
Höhenflug hätte ein guter Roman werden können, es wurde aber
leider weit am Ziel vorbeigeschossen, schade.