| Besprechung zu "Das Schweigende Netz" |
Frank Winkler
"Das Schweigende Netz" von Wolfgang Hohlbein (Enwor 7)
Schwer haben die Satai und die Quorrl gekämpft, um die Schwarze Festung der Sterngeborenen zu erobern. Was sie nicht wissen, ist, daß ihr Feind eine grausame und heimtückische Waffe zurückgelassen hat, die sie alle vernichten soll....
Drachen, Schwertkämpfer, Echsensöldner, Zauberer und Konsorten in
einen düsteren Szenario, in dem es letztendlich keine Hoffnung zu geben
scheint, all das hat Hohlbein hier abgeliefert. Alles in allem, es ist eben
eine Fortsetzungsgeschichte, bei der man wie üblich viele Hinweise auf
vorausgegangene Ereignisse bekommt, die wohl zum Kauf der anderen Bücher
führen sollen. Allerdings steht der Leser ziemlich im Wald, weil bei ihm
eine ganze Menge Hintergrundinformationen erwartet werden, die er möglicherweise
nicht hat.
Im großen und ganzen geht es ziemlich wirr zu, nach dem Motto "sie
schlagen und sie vertragen sich", kombiniert mit vielen Anspielungen auf
vorausgegangene Ereignisse, die nicht näher erläutert werden.
Wer sich mit leichter Unterhaltung in eine etwas düsteren Umgebung anfreunden
kann, ohne all zuviel an lebendigen Charakteren oder detailreich beschriebenen
Umgebungen zu erwarten, ist hier gut bedient, allen anderen kann ich das Buch
nicht empfehlen.
Titel: Das Schweigende Netz (Enwor 7)
Autor: Wolfgang Hohlbein
Verlag: Goldmann
ISBN-Nr.: ISBN 3-442,23909-5
Preis: DM 12,90,-